EVE: Valkyrie – Warzone im Test: Packende Weltraumschlachten in VR

Im Weltraumspiel EVE: Valkyrie - Warzone übernehmen wir verschiedene Raumschiff-Rollen und treten in packenden Dogfights gegen andere Spieler an.

  • von Benjamin Danneberg am 21.06.2019, 11:57 Uhr
Eve-Valkyrie-Header

In einem detaillierten und voll und ganz für die virtuelle Realität entwickelten Raumschiffcockpit geht es im Weltraumspiel der EVE-Online-Macher CCP Games auf Feindesjagd. Als Klon-Pilotin und Piratin Ran Kavik zischen wir in schnittigen Raumschiffen durchs All.

  1. Eve: Valkyrie – Überragend immersiv
  2. Klarer Multiplayer-Fokus
  3. Unsere Wertung

Eve: Valkyrie – Warzone: Überragend immersiv

Die Hintergrundgeschichte hat eher Alibifunktion, Ran Kavik ist aber wenigstens sehr gut vertont worden. Wirklich beeindruckend ist die atemberaubende Sicht aus dem Cockpit: Nicht nur das Innere der Pilotenkanzel ist plastisch, wirkt absolut real und ist perfekt auf uns zugeschnitten, auch der Blick ins Weltall und die spektakulären Kämpfe sind eine Wucht.

Dabei ist die Steuerung sehr intuitiv, denn durch die »echte« Blickrichtung wird die Bewegung im virtuellen Raum als völlig natürlich wahrgenommen. Wir können uns vorbeugen, rechts und links an Metallstreben vorbeischauen, nach oben sehen: Damit haben wir jederzeit die perfekte Übersicht.

Im Kampf dient die Blickrichtung aber nicht nur der Orientierung: Wir schalten damit auch Gegner auf, was zusätzlich für eine geradezu natürliche Spielerfahrung sorgt. Dabei nehmen die Spieler (beziehungsweise ihre Raumschiffe) unterschiedliche Rollen in den jeweils acht Piloten starken Teams im Multiplayermodus ein. So können einige Raumschiffe andere heilen, wieder andere haben sich auf das Beschädigen gegnerischer Schilde spezialisiert.

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Das wirkt anfangs zwar etwas ungewohnt (schließlich sind das Raumschiffe und keine MOBA-Helden), andererseits ist auch EVE: Valkyrie ein Arenaspiel – und mit verteilten Rollen lässt sich ein Teamspiel eben einfacher aufziehen als ohne.

Klarer Multiplayer-Fokus

In den einzelnen Spielmodi müssen wir mal ein Team-Deathmatch bestreiten, oder über verschiedene Stufen (erst die Schilde, dann die Aggregate usw.) ein gegnerisches Trägerschiff zerlegen. Über die Spielzeit erhalten wir Erfahrung, mit der wir neue Raumschiffe freischalten können. Das zieht sich allerdings ziemlich in die Länge, wahrscheinlich nicht zuletzt, weil CCP Games Erfahrungsbooster verkaufen möchte.

Auch die Solospieler sind nicht gerade reich beschenkt worden. Es gibt keine echte Kampagne, nur zwei »Missiönchen« mit lächerlich kurzer Spielzeit. Immerhin könnt ihr in den Multiplayer-Arenen auch gegen die KI fliegen – hier mangelt es aber schnell an Herausforderungen.

Unsere Wertung

Benjamin Danneberg

Mein Fazit:

EVE: Valkyrie zeigt deutlich, was virtuelle Realität zu leisten imstande ist und wie echte Immersion, echtes Eintauchen in eine Spielwelt aussieht, wenn direkt für VR entwickelt wird. Wir geraten immer wieder ins Staunen und fühlen uns im Cockpit unseres Raumschiff pudelwohl. Schade ist nur, das Solospielern eher wenig geboten wird.

Ihr erhaltet das Virtual Reality-Weltraumspiel Eve Valkyrie – Warzone für…

Getestet mit: HTC Vive

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Benjamin Danneberg
Benjamin Danneberg

Projektmanager GameZ. Privat auf SPACE4GAMES zuhause. Bekennender "Life is Strange"-Fanboy und Baldur's Gate-Profi.

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