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Xbox One

Microsofts dritte Heimkonsole stieg im November 2013 als direkter Konkurrent zur PlayStation 4 in den Ring, kommt in puncto Popularität bislang aber nicht an die Sony-Hardware heran – im Gegensatz zur erfolgreichen Vorgängerin Xbox 360, die vor allem in den USA und Großbritannien die PS3 übertrumpfte. Dabei schenken sich beide Konsolen technisch und funktionell mittlerweile nicht viel.

Die neuen Wege, die Microsoft mit der Xbox One beschreiten wollte, waren dem Gros der Konsolenspieler nicht geheuer: Der Konzern überlegte eine Online-Pflicht der Konsole, die Verhinderung der Weitergabe gebrauchter Spiele und einen stärkeren Fokus auf die Bewegungssteuerung Kinect. Letzteres wurde beim Start der Konsole beibehalten – die Xbox One konnte nur im Bundle mit einer modernisierten Kinect-Peripherie erstanden werden, was den Preis im Vergleich zur PS4 um 100 Euro erhöhte.

Einiges an der Produktpolitik Microsofts hat sich seither verändert, so dass die Xbox One heute preislich und funktionell auf einem Niveau mit der PS4 ist. Im Inneren des schwarzen Kastens stecken eine kombinierte Prozessor- und Grafikeinheit von AMD (eine sogenannte ‚Accelerated Processing Unit’, kurz APU) sowie 8 GB RAM Arbeitsspeicher, die Konsole ist WLAN-fähig, unterstützt eine Auflösung von bis zu 2160p und wird mit 500 GB bzw. 1 TB Festplattenplatz angeboten.

Kinect ist heutzutage nur noch unabhängig von der Xbox One erhältlich, die Steuerung beinahe aller Spiele erfolgt über den gelungenen Xbox One-Controller. Seit Oktober 2015 können Profispieler zudem zum ausgereiften und weitreichend individualisierbaren Elite-Controller greifen.