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PlayStation Vita

Mit der PlayStation Vita (kurz PS Vita) hat der Elektronikkonzern Sony Anfang 2012 seine zweite Handheldkonsole auf den Markt gebracht. Die Nachfolgerin zur PlayStation Portable zeichnet sich durch ein brillantes Display mit Touch-Funktionalität, eine Vielzahl an Steuerungskomponenten und die Möglichkeit des Spiele-Streamings von der PS4 aus.

Die PlayStation Vita ist zweifellos ein schmuckes Stück Mobilspiel-Technik: Das Display besitzt eine Bildschirmdiagonale von 13 cm und gefällt mit knackiger Schärfe und brillanten Farben, zudem dient es als Touchscreen. Auf der Rückseite befindet sich ein zusätzliches Touchpad, das mit den Mittelfingern bespielt werden kann.

Zwei Kameras, ein Mikrofon, zwei Analog-Sticks, ein Steuerkreuz, sechs Aktionstasten, Gyroskop und Beschleunigungssensor summieren sich zu einer breiten Palette an Bedienmöglichkeiten, dank der findige Entwickler ihre Kreativität ausleben können.

Trotz der guten Ausstattung und einer beachtlichen CPU- und Grafikleistung mangelt es der PS Vita heute allerdings ein wenig an interessierten Spieleherstellern – Sony selbst unterstützt das hauseigene Handheld kaum mehr, viele andere große Publisher bringen nur sporadisch große Marken wie FIFA, Assassin’s Creed oder LEGO auf das Handheld. Dafür versorgen Indie-Entwickler die PS Vita mit einer satten Zahl unterschiedlichster Spiele – gewöhnlich zum günstigen Preis, dafür aber nur als Download und nicht auf den winzigen Flash-Speicherkarten, welche die Sony-Ingenieure der Vita auf den Leib geschneidert haben.

Sony selbst liegt die Remote Play-Funktion der PS Vita am meisten am Herzen: Fast alle PS4-Spiele lassen sich auf die PS Vita streamen, also auf dem kleinen Bildschirm des Mobilgeräts spielen, während der Fernseher anderen Zwecken zur Verfügung steht. Außerdem kann die Vita als Zweitbildschirm zur PS4 genutzt werden, beispielsweise um Texte über den Touchscreen einzugeben statt mühsam mit dem DualShock 4-Controller.