Was vor Spider-Man: Homecoming geschah

Tobey Maguire, Andrew Garfield und jetzt Tom Holland, da kommen sogar eingefleischte Fans durcheinander. Was hat jetzt welcher Spider-Man auf der Leinwand erlebt und wie passt der neue hinein?

  • von Jonas Gössling am 08.07.2017, 12:02 Uhr

Spider-Man: Homecoming ist der erste Solo-Film des Wandkrabblers im Marvel Cinematic Universe. Aber welcher Wandkrabbler ist er genau? Gab es nicht vor kurzem noch einen anderen und was ist eigentlich mit Tobey Maguire?

Dank des mittlerweile dritten Darstellers in nur 15 Jahren kommen sogar eingefleischte Fans bei den Leinwandauftritten der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft durcheinander. Damit ihr die verschiedenen Versionen unterscheiden könnt, findet ihr hier noch einmal alle Filme ab 2002 zusammengefasst.

So wisst ihr nicht nur wieder, womit die Spinne sich damals befassen musste, sondern auch, um welche Iteration es sich jeweils handelt und wie der neue Spider-Man hineinpasst.

Spider-Man

Release: 06. Juni 2002
Spidey-Darsteller: Tobey Maguire

Peter Parker ist ein Nerd und Loser wie er im Buche steht. Keiner mag ihn, alle hänseln ihn. Nur sein bester Freund Harry Osborn (James Franco) steht zu ihm. Auf einem Schulausflug schlägt aber das Schicksal zu. Denn dort beißt eine genetisch manipulierte Spinne Peter in die Hand. Nach einer qualvollen Nacht erwacht er mit übermenschlichen Kräften: Er ist unnatürlich stark, schnell, kann an Wänden hochkrabbeln und organische Spinnennetze aus seinem Handgelenk feuern.

Mit diesen Kräften nimmt Peter an einem Wrestling-Kampf teil. Denn mit dem Preisgeld will er ein Auto kaufen und seine Nachbarin Mary Jane Watson (Kirstin Dunst) beeindrucken. In die ist er seid er ein kleines Kind ist unsterblich verliebt. Dank seiner Fähigkeiten gewinnt Peter den Kampf, wird aber bei der Auszahlung betrogen und erhält so gut wie nichts.

Als ein Räuber den Veranstalter überfällt, greift Peter aus Rache nicht ein. Genau dieser Kriminelle tötet auf seiner Flucht allerdings Peters Onkel Ben. Letzterer hat zusammen mit seiner Frau May Peter wie sein eigenen Jungen großgezogen. Also jagt der Held den Mörder und kann ihn auch stellen. Nach der ganzen Aktion beschließt Peter als Spider-Man seine Kräfte nur noch für Gutes einzusetzen. Sein Leitspruch stammt von Onkel Ben, der zu ihm noch kurz vor seinem Tod sagt: »Aus großer Kraft folgt große Verantwortung

Zeitgleich experimentiert Norman Osborn (Willem Dafoe), der Vater von Harry, an einem Serum zur Leistungssteigerung. Weil seine Geldgeber aber abspringen wollen, testet er die Chemikalie verzweifelt an sich selbst. Er entwickelt wie erwartet übermenschliche Kräfte, aber auch ein zweites, wahnsinniges Ich: den Grünen Kobold.

Der tötet seine ehemaligen Auftraggeber und Kollegen während eines Festes, wird aber von Spider-Man vertrieben. Während der Kämpfe rettet Peter auch Mary Jane das Leben, als er sie vor einem Sturz bewahrt. Die rothaarige Frau ist mittlerweile eine Beziehung mit Harry eingegangen.

Peter versucht neben seinem Heldentum auch privat über die Runden zu kommen und verkauft Fotos von seinem Alter Ego an die Zeitung. Norman erliegt derweil immer mehr seiner dunklen Seite und fasst einen Entschluss. Er will Spider-Man auf seine Seite ziehen, oder töten. Denn er ist der einzige, der ihm gefährlich werden kann.

Er unterbreitet Spidey den Vorschlag, der Wandkrabbler bleibt sich aber treu und kämpft gegen den Kobold. Dabei verletzt er sich am Arm. Genau diese Verletzung offenbart Norman Osborn bei einem gemeinsamen Essen, dass Peter Parker Spider-Man ist.

Es kommt zum letzten Gefecht. Nachdem der Kobold zuerst Peters Tante May angreift und dann Mary Jane entführt, trifft er sich mit Spider-Man auf einer Brücke. Hier schafft es der Held zwar, seine Liebe und eine Gruppe Schüler zu retten, dafür schnappt sich der Kobold Spidey und prügelt ihn fast zu Tode.

Im letzten Moment wendet sich das Blatt und Peter kann sich erfolgreich wehren. Norman gibt sich zu erkennen und versucht ein letztes Mal, Spidey auf seine Seite zu ziehen. Als das wieder misslingt, will er ihm seinen Fluggleiter in den Rücken jagen. Aber Peter weicht dank seinem Spinnensinn aus, der ihn vor Gefahren vorzeitig warnt, und Norman spießt sich selbst auf. Der Kobold hat einen letzten Wunsch: Peter soll Harry nichts von allem verraten.

Das macht der Held auch, weil Harry aber Spider-Man an der Leiche seines Vaters sieht, hasst er ihn fortan und will ihn zur Strecke bringen. Mary Jane gesteht zum Schluss hingegen Peter ihre Liebe, weil er immer für sie da war. Peter lehnt trotz seiner Gefühle ab, weil er MJ wegen seines Doppellebens nicht in Gefahr bringen will und lässt sie alleine zurück.

Spider-Man 2

Release: 08. Juli 2004
Spidey-Darsteller: Tobey Maguire

Peter Parkers Leben leidet stark unter Spider-Man. Er verpasst dauernd Termine, verliert Jobs und auch seine Freunde wenden sich langsam von ihm ab. Vor allem Harry nimmt es Peter übel, dass er an Spidey verdient und nicht seinen besten Freund unterstützt. Mary Jane hingegen spielt Theater und Peter schafft es kein einziges Mal ins Stück.

Zusätzlich fangen plötzlich seine Kräfte an zu schwinden. Immerhin kann er einen Erfolg für sich verbuchen. Er lernt Otto Octavius (Alfred Molina), einen großen Wissenschaftler, kennen und wohnt einem Experiment von ihm bei. Dabei will der Mann mittels des sehr seltenen Isotops Tritium eine unerschöpfliche Energiequelle erschaffen. Damit er dabei direkt auf die so entstehende Sonne reagieren kann, verbindet er seinen Körper mit vier hochintelligenten Roboterarmen, die er mit einem Chip unter Kontrolle hält.

Aber das Experiment scheitert fatal. Die Energiequelle wirkt wie ein Magnet, gerät außer Kontrolle und tötet Ottos Frau. Er selbst kommt auch nicht unbeschadet davon. Denn die Quelle zerstört seinen Chip. Nur Spider-Man kann die Katastrophe eindämmen, indem er den Stecker zieht. Otto kommt in einem Krankenhaus wieder zu sich und muss feststellen, dass ohne den Chip die Arme in seinem Kopf mit ihm sprechen und ihn zu einem weiteren Versuch des Experiments überreden.

Um das Projekt zu finanzieren, greift er mit seinen mechanischen Tentakeln eine Bank an, in der auch Peter mit seiner Tante ist. Als Spider-Man kämpft er sich mit »Doc Ock« eine Hauswand empor und muss auch Tante May retten, die der wahnsinnig gewordene Wissenschaftler kurzzeitig entführt. Den Bösewicht kann Spidey zwar vertreiben, das Geld hat dieser aber trotzdem geklaut.

Nicht nur als Spidey läuft es für Peter schlecht, auch privat geht es immer mehr den Bach herunter. Tante May wendet sich von ihm ab, als er ihr beichtet, dass er Schuld an Onkel Bens Tod ist. Mary Jane hat sich mit John Jameson, dem Sohn von Peters Chef bei der Zeitung, verlobt und Harry ohrfeigt Peter sogar.

Peter beschließt schweren Herzens, dass Spider-Man sein Leben nur zerstört und er nicht mehr ein Held sein kann. Der Kräfteschwund unterstützt ihn in seiner Entscheidung. Er wirft sein Kostüm weg und tatsächlich wird sein Leben besser. Er schafft es endlich, Mary Janes Stück zu sehen und wird besser in der Universität. Währenddessen erpresst Doc Ock Harry Osborn. Er soll ihm Tritium besorgen. Aber Harry hat einen besseren Vorschlag: Der Schurke soll ihm Spider-Man ausliefern, dann versorgt er ihn mit soviel Tritium, wie er bräuchte.

Gesagt, getan. Doc Ock entführt Mary Jane, um so Spider-Man anzulocken. Der prügelt sich mit dem Doktor durch die halbe Stadt auf einen fahrenden Zug. Den muss der Held nur mit seinen Kräften aufhalten, weil der Schurke ihn sabotiert. Mit letzter Kraft schafft Spidey das, wird aber bewusstlos und vom Doc gefangen genommen.

Er liefert Spider-Man an Harry aus, der es nicht fassen kann, dass Peter unter der Maske steckt. Fassungslos verrät er seinem Freund von Ottos Plänen. Der prügelt sich daraufhin im Versteck des Schurken mit dem Superhelden, unterliegt aber. Otto schafft es zum Schluss, die Kontrolle über seinen Kopf wieder zu gewinnen und versenkt sich und sein gefährliches Experiment im Fluss.

Spider-Man verliert bei dem Kampf seine Maske und Mary Jane erfährt endlich, warum Peter sich die letzten Jahre so merkwürdig verhalten hat. Er gesteht ihr seine Liebe, sagt ihr aber auch, dass er nie mit ihr zusammen sein kann. Er will sie keiner Gefahr aussetzen. Trotzdem verlässt sie ihre eigene Hochzeit kurz vor der Trauung, um bei Peter zu sein. Sie will für sich selbst entscheiden. Harry entdeckt derweil das Verstecke seines Vaters und damit des grünen Kobolds.

Spider-Man 3

Release: 01. Mai 2007
Spidey-Darsteller: Tobey Maguire

Peters Leben läuft endlich gut. Er ist mit Mary Jane zusammen und alle Welt liebt Spider-Man. Er will seiner Freundin sogar einen Heiratsantrag machen. Aber für die anderen Menschen in seinem Leben läuft es nicht so gut. MJ verliert ihre Theaterrolle wegen schlechter Kritiken und Harry hat das Serum seines Vaters genommen, um ebenfalls übermenschliche Kräfte zu entwickeln.

Er greift Peter eines Abends an, verliert bei dem Kampf aber sein Gedächtnis und die Freundschaft der zwei blüht wieder auf. Gleichzeitig hat Peter auf der Arbeit mit Eddie Brock (Topher Grace) zu kämpfen. Der will nämlich eine Festanstellung, die unser Held aber ebenfalls dringend bräuchte.

Als wäre das nicht genug, ist Flint Marko (Thomas Haden Church) auf freiem Fuß. Der Kriminelle ist der eigentliche Mörder von Ben Parker und mutiert auf einem Testgelände durch Zufall zu einem Menschen aus Sand. Die Kräfte setzt er für Raubzüge ein, um seine kranke Tochter zu unterstützen. Spider-Man kämpft gegen den Sandman, kann ihn aber nicht besiegen.

Als Peter erfährt, dass der Sandman der Mörder seines Onkels ist, verfällt er in Rage und hört den Polizeifunk rauf und runter. Seine Aggression zieht einen Symbionten an, einen außerirdischen Parasiten. Der verbindet sich mit Peter und färbt sein Kostüm pechschwarz.

Zusätzlich macht das Kostüm Peter stärker und schneller. Aber auch seine Persönlichkeit wird durch den Parasiten negativ beeinflusst und er tötet Flint Marko – zumindest scheint es so. Spider-Man legt den schwarzen Anzug erst einmal beiseite.

Als Harry jedoch sein Gedächtnis zurückerlangt und Mary Jane dazu zwingt, sich von Peter zu trennen, ergibt sich der Held dem dunklen Outfit. Er wird zwar ein besserer Spidey, aber auch zunehmend aggressiver und egoistischer. Privat stellt er Eddie Brock bloß und macht ihn somit arbeitslos. Außerdem verprügelt er Harry und entstellt eine Gesichtshälfte von ihm mittels einer Granate. Zu guter Letzt geht er mit seiner Mitstudentin Gwen Stacy (Bryce Dallas Howard) aus, nur damit Mary Jane sich schlecht fühlt.

Peter sieht danach ein, dass er sich von dem Symbionten trennen muss und schafft es, in einer Kirche den Anzug loszuwerden. Denn der Parasit erträgt die Schallwellen der Glocke nicht. Zufällig ist auch Eddie Brock in ebenjener Kirche und verbindet sich mit dem Symbionten. So weiß er alle Geheimnisse von Peter und mutiert zu Venom.

Venom verbündet sich mit Sandman, der den Kampf gegen Spider-Man überlebt hat, und lockt den Helden mit Mary Jane in die Falle. Spidey sucht Unterstützung bei Harry und kämpft gemeinsam mit ihm gegen die Schurken. Dabei tötet Venom Harry mit dem eigenen Gleiter.

Spider-Man erkennt hingegen, dass der Symbiont keine Schallwellen erträgt und schafft es, den Parasiten von Eddie zu trennen. Er wirft eine Granate in die schwarze Masse, Eddie springt hinterher und Wirt und Symbiont sterben beide.

Der Sandman erklärt Spider-Man zum Schluss, dass er nie böse sein wollte und er kein schlechter Mensch sei. Er wollte auch nie Ben umbringen, der tödliche Schuss hatte sich versehentlich gelöst. Peter vergibt ihm und wohnt seinem sterben Freund Harry bei. Peter und Mary Jane tanzen in der letzten Szene zusammen, wie die Zukunft der beiden aussieht, das bleibt unbeantwortet.

The Amazing Spider-Man

Release: 28. Juni 2012
Spidey-Darsteller: Andrew Garfield

Peter Parkers Eltern sterben bei einem Flugzeugabsturz. Deswegen wächst der Junge bei seinem Onkel Ben (Martin Sheen) und seiner Tante May (Sally Field) auf. Als Jugendlicher ist Peter ein Nerd und verliebt in seine Mitschülerin Gwen Stacy (Emma Stone).

Eines Tages entdeckt Peter die alte Aktentasche seines Vaters. Darin entdeckt er Hinweise, die ihn zu Dr. Curtis Connors (Rhys Ifans) führen, einem Forscher der Firma Oscorp. Weil dem ein Arm fehlt, forscht er an einer Möglichkeit, die Fähigkeiten einer Echse auf den Menschen zu übertragen. Denn die können verlorenen Körperteile wiederherstellen. Doch bislang hat Connors noch keinen Erfolg.

Bei Oscorp beißt eine Spinne Peter in den Nacken und er verwandelt sich in Spider-Man. Er kann an Wänden hochlaufen, hat seinen Spinnensinn und ist unnatürlich stark. Damit er an Häuserschluchten schwingen kann, baut er sich mechanische Netzwerfer für die Handgelenke.

Peter weckt das Interesse von Connors und mit den Formeln von Peters Vater schaffen sie es, die Echsenkräfte erfolgreich auf andere Lebewesen zu übertragen. Wegen seiner Zeit bei Oscorp vernachlässigt Peter seine Pflichten und streitet sich mit Onkel Ben. Er läuft weg und sein Onkel sucht ihn. Dabei wird Ben erschossen und Peter macht mit seinen Kräften Jagd auf den Mörder.

Peter schneidert sich selbst einen Anzug und wird so zu Spider-Man. Gleichzeitig dreht Oscorp Dr. Connors den Geldhahn zu und er testet seine Forschung an sich selbst. Zunächst scheint alles zu klappen, aber er mutiert fortan immer weiter in eine gigantische Echse und versucht, auch den Rest New Yorks in Echsenwesen zu verwandeln.

Mittlerweile ist Peter privat mit Gwen zusammen und offenbart ihr seine geheime Identität. Die Frau erstellt ein Gegenmittel im Oscorp-Tower, zu dem auch die Echse unterwegs ist. Denn von der Spitze des Turms will er ein Gas versprühen, dass jeden Menschen in eine Echse verwandeln soll.

Spider-Man macht sich auf den Weg dorthin, wird aber vom Polizei-Captain George Stacy aufgehalten, dem Vater von Gwen. Er verteufelt den Helden und Peter kann ihn nur von seiner Mission überzeugen, als er dem Mann ebenfalls seine Identität enthüllt. Zusammen können sie den »Lizard« aufhalten, Captain Stacy verliert dabei aber sein Leben und bittet Peter, sich von Gwen fernzuhalten.

Gwen schafft es derweil, das Gegenmittel fertigzustellen und Spider-Man zu geben. Der tauscht Connors Gift damit aus und rettet so die Stadt. Auch die Echse verwandelt sich zurück in einen Menschen. Peter nimmt Gwens Vater beim Wort, deutet aber an, dass er seiner Liebe nicht lange fernbleiben kann.

The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro

Release: 17. April 2014
Spidey-Darsteller: Andrew Garfield

In einem Flashback wird gezeigt, wie Peters Eltern in einem Flugzeug sterben. Hier schafft es Richard Parker, in letzter Sekunde noch wichtige Daten hochzuladen. In der Gegenwart ist Spider-Man vielbeschäftigt und auch Peter hat viel um die Ohren.

Denn nachdem er immer wieder an Captain Stacey zurückdenkt, kann er die Schuldgefühle nicht mehr ertragen und trennt sich von Gwen. Kurze Zeit später rettet er dem labilen Max Dillon (Jamie Foxx) das Leben. Der Wissenschaftler arbeitet bei Oscorp und landet nach einem Zwischenfall in einem Becken voller mutierter Zitteraale. Die beißen ihn und er verwandelt sich in das Wesen »Electro«.

Nachdem ihm keiner helfen will, verwandelt sich seine Furcht in Hass und er greift auf dem Timesquare unschuldige Menschen an. Spidey kann ihn aufhalten und Electro landet in einer privaten Anstalt. Gleichzeitig kehrt Harry Osborn (Dane DeHaan) nach New York zurück und erlebt, wie sein Vater an einer seltenen Erbkrankheit stirbt, die der Junge ebenfalls in sich trägt.

Peter besucht Harry und tröstet seinen Freund. Kurze Zeit später entdeckt Peter durch seine Nachforschungen über seinen Vater eine verlassene U-Bahnstation. Hier findet er die Daten, die Richard Parker kurz vor seinem Tod im Flugzeug noch hochgeladen hat. Peter erfährt, dass Oscorp lauter Versuche mit Mischwesen gestartet hatte. Auch die Echse und die Zitteraale sind Teil davon. Norman Osborn wollte so seine tödliche Krankheit besiegen.

Sogar die Spinne gehörte zu diesem Projekt. Da sie aber auf Richards DNA basieren, kann nur Peter Kräfte durch die Tiere bekommen. Harry erfährt gleichzeitig, dass Spider-Man ebenfalls eine Artenkreuzung ist, die bei Oscorp entstanden sein muss. Allerdings gibt es die Spinnen wegen der Echse nicht mehr. Oscorp musste alle diese Projekte stoppen.

Also bittet Harry Spider-Man nach dessen Blut, was der Held ablehnt. Denn wer kein Parker ist, verwandelt sich in etwas abscheuliches, wie etwa Dr. Connors im ersten Film mit Andrew Garfield. Harry befreit daraufhin Electro aus der Anstalt und verschafft sich mit ihm Zugang in einen geheimen Trakt bei Oscorp. Dort gibt es eine letzte Probe des mutierten Spinnengiftes, welches er sich injiziert. Sein Körper verträgt das Serum wie erwartet nicht und er verwandelt sich in den wahnsinnigen Grünen Kobold.

Electro richtet derweil Schaden an, wo er nur kann. Spider-Man will den Schurken aufhalten und bekommt widerwillig Hilfe von Gwen. Peter will seine Liebe eigentlich schützen, aber tatsächlich nur zusammen mit ihr gelingt es ihm, Electro für immer zu besiegen. Aber der Kampf ist noch nicht vorbei.

Der Grüne Kobold entführt Gwen in einen Glockenturm und Peter kämpft sich mit ihm durch das Gebäude. Dabei fällt Gwen nach unten und stirbt. Spider-Man kann sie nicht mehr rechtzeitig erreichen. Nach Gwens Beerdigung zieht sich Peter Monate zurück. Erst als der Schurke Rhino auftritt, zieht sich Peter wieder sein Kostüm über und rettet die Bürger der Stadt.

The First Avenger: Civil War

Release: 28. April 2016
Spidey-Darsteller: Tom Holland

Im dritten Captain-America-Film tritt der aktuelle Spider-Man kurz auf. Tony Stark (Robert Downey junior) besucht den 15-jährigen Peter Parker zu Hause und bietet ihm an, mit ihm gegen seinen ehemaligen Freund Steve Rogers anzutreten.

In Deutschland kommt es zum großen Kampf der Superhelden und Spidey schnappt sich nicht nur Captain Americas Schild, er schafft es auch, mit dem Winter Soldier und Falcon mitzuhalten. Danach legt er sich noch mit Ant-Man an, bevor Iron Man ihn wieder nach Hause schickt.

In Spider-Man: Homecoming geht es mit genau diesem Spidey weiter. Der Film zeigt euch, wie Peters High-School-Leben aussieht und wie ihn der Kampf der Superhelden nachhaltig beeinflusst. Der Film startet am 13. Juli 2017 in den Kinos. Unsere Kritik zum Film folgt in Kürze.

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Jonas Gössling
Jonas Gössling

Jonas liebt Computerspiele, Videospiele - er hat einfach generell viel lieb. Vor allem die Wandlung und die Hintergründe des Mediums fasziniert ihn mit zunehmenden Alter immer mehr und sorgt bei ihm für einiges an Trivia-Wissen.