Was vor Pirates of the Caribbean 5: Salazars Rache passierte

Die "Fluch der Karibik"-Reihe bringt 2017 bereits den fünften Teil in die Kinos. Aber was haben die vorigen Teile noch einmal erzählt?

  • von Jonas Gössling am 19.05.2017, 23:58 Uhr

Captain Jack Sparrow ist irgendwie wahnsinnig, aber auch ziemlich genial und ist sich für nichts zu schade. Nur was genau hat er noch einmal alles erlebt? Immerhin erscheint dieses Jahr schon sein fünftes Abenteuer. Hier frischt ihr euer Gedächtnis ein wenig auf.

Fluch der Karibik (2003)

Ein Junge namens Will Turner treibt einsam auf dem Wasser. Die kleine Elizabeth Swann ist die einzige auf einem englischen Schiff, die ihn bemerkt und rettet ihm so das Leben. Dabei entwendet sie ihm ein merkwürdiges Goldstück.

Acht Jahre später sind Will und Elizabeth in der karibischen Stadt Port Royal zu jungen Erwachsenen herangereift. Der Dame widerfährt ein verhängnisvolles Missgeschick, als sie wegen eines zu engen Korsetts ohnmächtig wird und ins Wasser stürzt. Denn zum einen gibt sich so der Pirat Captain Jack Sparrow bei ihrer Rettung zu erkennen. Zum anderen fällt ihr die Goldmünze ins Meer. Diese Münze lockt in der kommenden Nacht eine untote Piratenmeute an, die sich durch die Stadt meuchelt und brandschatzt. Dabei nehmen sie Elizabeth gefangen, die sich als eine Turner ausgibt.

Zusammen mit Jack Sparrow, der eigentlich nur sein altes Schiff wiederhaben möchte, begibt sich Will auf Rettungsmission, weil die Marine nicht schnell genug handelt. Auf dem Weg zu Captain Barbossa, dem Anführer der Piraten, erzählt Jack die Gründe für den Schlamassel. Er war einst der Captain der Crew. Nur haben die gemeutert, ihn mit einer Pistole mit nur einem Schuss auf einer Insel ausgesetzt und einen verfluchten Schatz gefunden.

Nachdem sie ihn geklaut haben, sind sie zu Untoten geworden. Nur wenn sie alle Goldstücke zurückbringen und jeder einen Blutpreis zahlt, können sie wieder zu Menschen werden. Wills Vater gehörte auch zu den Piraten, ist aber desertiert und wurde kielgeholt. Um auch an sein Blut zu kommen, benötigen sie Will. Beziehungsweise sie denken, dass Elizabeth ihr Blutopfer ist. Immerhin hat sie sich als Turner ausgegeben.

Als Jack und Will die Piraten endlich stellen, offenbart er seine Herkunft, um Elisabeth zu schützen. Barbossa setzt Jack und die Frau aber auf einer einsamen Insel aus, auf der Jack schon einmal war. Mit einem großen Feuer bekommen sie aber die Aufmerksamkeit der Marine und es kommt zur letzten Schlacht.

Dabei scheint die Marine klar unterlegen, weil die Piraten nicht sterben können. An dem Altar, wo der Schatz hingehört, schafft es aber Jack Barbossa zu erschießen. Denn gleichzeitig hat Will die letzte Münze mit seinem Blut zurückgelegt. Die Piraten sind wieder menschlich, Captain Jack Sparrow bekommt sein altes Schiff wieder und Will und Elizabeth gestehen sich ihre Liebe.

Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2 (2006)

Elizabeth und Will wollen heiraten, doch daraus wird nichts. Weil sie Jack am Ende vom ersten Film zur Flucht verholfen haben, sollen sie hingerichtet werden. Sie werden jedoch verschont, wenn Will den Kompass von Captain Sparrow klaut. Der zeigt nämlich immer zum meistgewünschten Objekt des Trägers.

Währenddessen flieht Jack vor dem Teufel des Meeres: Davy Jones. Denn der hat dem Captain ein Schiff geschenkt, für das der Pirat eigentlich 100 Jahre für ihn arbeiten sollte. Natürlich hat der das nie getan. Seine einzige Chance ist es, das Herz von Jones, das in einer Kiste liegt, zu finden und zu zerstören.

Blöd nur, dass der Schlüssel zur Truhe immer bei dem Teufel selbst ist. Also fährt Jack zusammen mit Will, der sich dem Pirat wegen des Kompasses angeschlossen hat, aufs Meer und überlässt Jones den jungen Mann. Will gelingt es dank seines Vaters, der mittlerweile auch zur Crew von Jones gehört, den Schlüssel zu stehlen.

Gleichzeitig trifft Jack auf Elizabeth und James Norrington, der in Teil eins noch Jagd auf den Piraten gemacht hatte. Jetzt gehört Norrington allerdings nicht mehr zur Marine, da er Jack nie fassen konnte. Weil Jacks Kompass zu den Wünschen der Träger führt und Elizabeth zu Will will, zeigt die Nadel des Geräts zu Davy Jones Herz.

Dort geraten Jones, Jack, Will und Norrington in eine Zwickmühle. Jones will sein Herz beschützen, Jack sich damit freikaufen, Will seinen Vater befreien und Norrington sich bei der Marine rehabilitieren. Letztendlich kann letzterer das Herz stehlen und garantiert der Marine Kontrolle über Jones und damit auch übers gesamte Meer.

Bei der Flucht greift ein Riesenkraken die Gruppe an und Jack wird von dem Monster verschluckt. Aber die Voodoo-Priesterin Tia Dalma verspricht dem Trupp, dass sie den Piraten wieder zurückholen können und sogar müssen. Dabei hilft ihnen ein alter Bekannter, der im ersten Teil erschossene Barbossa, der wiederbelebt wurde.

Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt (2007)

Mit einer speziellen Karte schafft es die Crew um Barbossa, Will und Elizabeth Captain Jack Sparrow aus der Unterwelt zurückzuholen. Der klügelt schnell einen hinterhältigen Plan aus. Weil die Marine die Meere beherrscht und Davy Jones immer noch hinter Jack her ist, geht der Pirat einen Deal mit den Engländern ein.

Ein Treffen aller Piratenoberhäupte steht an. Jack setzt Will zusammen mit dem Anführer der Marine und dem magischen Kompass vorher aus. Will soll die Marine so zu den Piraten führen. Jack wird gleichzeitig durch die Gesetzeshüter beschützt und kann Will als Verräter anschwärzen.

Währenddessen wird Elizabeth zum Kapitän eines asiatischen Piratenschiffes ernannt, weil der eigentliche Captain sie für die Göttin Calypso hält und von Davy Jones getötet wird. Die Göttin gibt es sogar wirklich, nur handelt es sich dabei um Tia Dalma, die auch das Aussehen von Jones und seiner Crew erklärt.

Eigentlich soll er nämlich die Seelen der Verstorbenen ins Jenseits bringen. Weil er sich aber aufgrund von Liebeskummer diesem Ritual verweigerte, schwand seine menschliche Form.

Danach findet das Treffen der Piratenkapitäne statt. Sie beraten, wie sie sich gegen die Übermacht der Marine wehren sollen. Sie könnten etwa Calypso aus ihrem menschlichem Körper befreien. Allerdings haben die Piraten sie erst eingesperrt, weswegen sie vor ihrer Rache ebenfalls nicht sicher wären. Die Entscheidung fällt auf einen Krieg gegen Jones und die Marine.

Es kommt zum Kampf und Barbossa entfesselt Calypso aus der menschlichen Hülle. Davor verrät ihr aber Will, der mit der Marine angerückt ist, dass Jones der Hauptschuldige für ihre Verbannung war. Weil sie seine große Liebe war, fühlt sich die Göttin verraten und erzeugt einen gigantischen Strudel.

Auf dem Schiff von Jones findet Will durch dessen Schwert seinen Tod, allerdings nur für kurze Zeit. Denn Will durchsticht das Herz des Kapitäns, tötet ihn so und wird fortan selbst zum Captain. Nun ist es seine Aufgabe, die Seelen ins Jenseits zu führen.

Der Preis dafür ist hoch. Er darf nur alle zehn Jahre an Land, um Elizabeth wiederzusehen. Dafür bleibt sein Vater an seiner Seite, dem er so auch Frieden geschenkt hat. Barbossa und Jack machen sich hingegen auf die Suche nach dem sogenannten Jungbrunnen.

Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten (2011)

In London steckt Jack Sparrow einmal mehr im Schlamassel: Er soll hingerichtet werden. Dank einer List kommt er aber vor den britischen König George II. und dieser macht ihm ein Angebot: Er soll die Quelle für ewige Jugend finden.

Damit die Quelle aber auch wirklich ewiges Leben schenkt, braucht Jack die Träne einer Meerjungfrau und zwei besondere Kelche. Aber natürlich wird es wieder chaotisch. Seine ehemalige Geliebte Angelica knockt Jack aus und verfrachtet ihn aufs Schiff von Blackbeard. Der ist nämlich ebenfalls auf der Suche nach der Quelle, weil er in zwei Wochen sterben soll.

Gleichzeitig sucht die spanische und die britische Flotte nach dem Jungbrunnen. Mit einer Falle gelingt es Blackbeard auch sehr schnell eine Meerjungfrau zu fangen. Der neben Jack ebenfalls gefangene Philip verliebt sich in das Wesen und nennt es Syrena.

Auf der Insel, wo die Quelle liegen soll, sucht Jack nur noch nach den beiden Kelchen. Dabei erfährt er von Angelica, dass das Ritual um den Jungbrunnen auch ein Opfer fordert. Beide Kelche werden mit Wasser aus der Quelle gefüllt. Wer aus dem Gefäß trinkt, in dem die Träne der Meerjungfrau drin ist, bekommt alles Leben von demjenigen geschenkt, der den anderen Becher zu sich nimmt. Letzterer muss also logischerweise sterben.

Um die Träne von Syrena zu bekommen, verletzt Blackbeard Philip tödlich. Aber erst ein Liebesgeständnis des Sterbenden bringt sie zum Weinen. Bevor Blackbeard sein Leben verlängern kann, erscheinen jedoch die Engländer zusammen mit Barbossa und die Spanier. Im Kampf verletzt der Pirat unter englischer Flagge Blackbeard und Angelica tödlich.

Mit Hilfe der Kelche schafft es Jack aber, seine Geliebte zu retten, während Blackbeard für immer die Augen schließt. Syrena rettet derweil Philip, indem sie ihn küsst und unter Wasser zieht. Jack und Barbossa verlassen das Schlachtfeld und wenden sich wieder dem Piratentum zu. Weil Jack Angelica laut eigener Aussage nicht trauen kann, lässt er sie aber auf einer einsamen Insel zurück.

Pirates of the Caribbean 5: Salazars Rache kommt am 25. Mai 2017 in die deutschen Kinos. Neben Johnny Depp kehrt auch Orlando Bloom als Will Turner wieder zum Franchise zurück.

Was der Film taugt, das lest ihr kommende Woche auf GameZ.de!

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Jonas Gössling
Jonas Gössling

Jonas liebt Computerspiele, Videospiele - er hat einfach generell viel lieb. Vor allem die Wandlung und die Hintergründe des Mediums fasziniert ihn mit zunehmenden Alter immer mehr und sorgt bei ihm für einiges an Trivia-Wissen.