Intel Optane Speicher: Bringt die Festplatte auf Touren

Mit dem Intel Optane Speicher, will der Hersteller euren Festplatten auf die Sprünge helfen. Wir erklären euch, wie die Technik funktioniert und welche Geräte sie bereits nutzen.

  • von Carlo Siebenhüner am 20.12.2018, 14:00 Uhr
Intel Optane Titel

Zeit, den Rechner aufzurüsten! In diesem Artikel lest ihr,

  • was Intel Optane Speicher ist.
  • wie ihr davon profitieren könnt.
  • welche Geräte die neue Technik schon benutzen.

Spätestens wenn man sich an Weihnachten wieder mehr mit dem heimischen PC beschäftigt, merkt man es. Nur quälend langsam fährt der Rechenknecht hoch und es dauert eine gefühlte Ewigkeit, bis er einfache Aufgaben erfüllt.

Schuld daran ist meist die langsame Festplatte und der geringe Arbeitsspeicher, doch da hat Intel eine Lösung parat.

Intel Optane Speicher: Der günstige Zwischenschritt

Hinter dem Intel Optane Speicher steckt die 3D-XPoint-Technik, ein von Intel entwickelter Speicher, der vielseitig einsetzbar ist. Nicht nur soll es in Zukunft Arbeitsspeichermodule geben, auch größere SSD-Festplatten für den Endkunden sind geplant. Als dritte Einsatzmöglichkeit stellte Intel eine Art Brücke zwischen Festplatte und Prozessor vor.

Dieser ist für PC-Nutzer am interessantesten, da man so seinen Rechner preisgünstig aufpeppt. Der Intel Optane Speicher arbeitet ähnlich flott wie der Arbeitsspeicher, ist dabei aber nicht flüchtig – so bleiben die Daten erhalten, wenn der Strom weg ist.

Wichtig ist, dass ihr einen Intel-Prozessor der siebten Generation und aufwärts und ein Mainboard mit 2000er-Chipsatz euer Eigen nennt.

Was bringt euch Intel Optane Speicher?

Das Besondere am Intel Optane Speicher ist das »Gehirn«. Der Speicher lernt eigenständig eure Verhaltensweise am PC – welche Programme oft gestartet und welche Dateien vom Betriebssystem genutzt werden. Über die Zeit werden dann oft genutzte Daten in den Intel Optane Speicher kopiert und stehen sofort bereit.

Für Nutzer mechanischer Festplatten bringt das den positiven Effekt, dass die Daten nicht jedes Mal aus dem langsamen Speicher geladen werden müssen. Sie stehen bereits »auf halbem Weg« bereit. Euer Betriebssystem und eure Programme laden damit wesentlich schneller.

SSD-Festplatten profitieren ebenfalls vom Intel Optane Speicher, jedoch mit schwächeren Effekten.

Durch die Lernfähigkeit müsst ihr außerdem Programme nicht erst manuell neu installieren und habt einen Vorteil gegenüber SSD-Festplatten. Spiele profitieren davon ebenfalls, da auch Spieldateien blitzschnell verfügbar sind. Intels Speicher ist also gleichzeitig eine Verlängerung des Arbeitsspeichers.

Zusammenfassend kann man sagen, dass man mit dem Intel Optane Speicher einen sinnvollen Zwischenschritt entwickelt hat. Mit einer schnellen Bandbreite und nichtflüchtigem Speicher verbinden sie das beste aus der Welt der Festplatten und des Arbeitsspeichers.

Acer Aspire 3 mit Intel Optane Speicher

Als einer der ersten Hersteller verwendet Acer in seinen Notebooks Intel Optane Speicher. Damit peppen sie ihre eigentlich für Einsteiger gedachten Modelle in ihrer Geschwindigkeit auf. Wir haben uns ein Modell mit dem neuen Speicher angeschaut.

Mehr Speed mit Intel Optane Speicher
ACER Aspire 3 (A315-53-35FQ), Notebook, Core™ i3 Prozessor, 4 GB RAM, 1 TB HDD, HD-Grafik 620, Schwarz
ACER Aspire 3 (A315-53-35FQ), Notebook, Core™ i3 Prozessor, 4 GB RAM, 1 TB HDD, HD-Grafik 620, Schwarz
€ 399

Der Laptop ist mit einer mechanischen 1-TB-Festplatte ausgestattet und rechnet mit einem Intel Core i3-Prozessor der siebten Generation. Explizit ausgewiesen sind nur 4 GB Arbeitsspeicher. Damit wäre der Laptop eher im unteren Segment angesiedelt.

Ein wichtiger Bestandteil sind jedoch ebenfalls die 16GB an Intel Optane Speicher. Rechnet man diesen als Arbeitsspeicher dazu, ergeben sich insgesamt 20GB an blitzschnellem Speicher. Damit laufen alle Office-Anwendungen schnell und ruckelfrei.

Der Laptop selbst besitzt zwar keine dedizierte Grafikkarte, jedoch ist Intels eigene Grafiklösung verbaut. Diese ist zwar weniger leistungsstark, kann aber auch aktuelle Spiele in niedrigen Details darstellen.

Jetzt mit dem Acer Aspire 3 loszocken

Das Acer Aspire 3 bietet euch also überraschend viel Leistung für ein Einsteigermodell, dass sich sogar zum Zocken unterwegs eignet.

Das Oldschool-Adventure Thimbelweed Park lässt euch ein paar Kopfnüsse knacken, während ihr mit Pillars of Eternity 2: Deadfire an einem Rollenspiel der alten Schule knabbern könnt.

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Carlo Siebenhüner
Carlo Siebenhüner

Ein langer Weg liegt schon hinter Carlo. Mit Sonic ist er damals auf dem Mega Drive um die Wette gerannt, hat sich »volles Pfund aufs Maul« in Gothic gegeben, baut regelmäßig neue Städte bei Anno und verteilt auch immer mal Headshots in Battlefield (oder versucht es zumindest ;-) ).

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