Vive Cosmos: HTC enthüllt Details zu Display und Design

HTC veröffentlichte neue Informationen zum Design sowie zu den technischen Spezifikationen der Vive Cosmos. Welche praktischen Features enthält die neue VR-Brille und was für Hardware wird verbaut sein?

  • von Thomas Grohganz am 26.06.2019, 14:23 Uhr
HTC Vive Cosmos

Die Vive Cosmos wurde erstmals auf der diesjährigen Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas vorgestellt. Die VR-Brille setzt auf Inside-Out-Tracking und verzichtet somit auf externe Bewegungssensoren. Im Gegensatz zur Oculus Quest funktioniert die VR-Brille allerdings nicht autark, sondern benötigt eine Kabelverbindung zum PC. Zusätzlich soll dafür die kombinierte Nutzung mit einem Smartphone für eine mobile Lösung möglich sein. Lange war es still um die kommende VR-Brille nun wurden neue Details zum Display sowie zum Design enthüllt.

Vive Cosmos – Technische Spezifikationen zum Display

Die Vive Cosmos wird ein Display mit zwei RGB-LCD-Panels mit einer kombinierten Auflösung von 2880 x 1700 Pixel besitzen. Dies entspricht einer Auflösung von 1440 x 1700 Pixel pro Auge bei einer gewohnten Bildwiederholrate von 90 FPS. Außerdem wird im Gegensatz zur Oculus Rift S ein manueller Regler zum Regulieren des Augenabstandes verbaut sein.

Im Vergleich zur originalen HTC Vive soll laut Entwickler*innen somit in puncto Auflösung eine Verbesserung von 88 % erreicht werden. Im Vergleich zur 2018 erschienen HTC Vive Pro beträgt die Verbesserung der Linsenschärfe 40%. Dies soll sich besonders in der Klarheit des Bildes bemerkbar machen und den Fliegengittereffekt deutlich reduzieren.

Vive Cosmos – Flexibles Design mit sechs Tracking-Kameras

Neben den technischen Details wurden außerdem neue Informationen zum Design der VR-Brille veröffentlicht. Die Vive Cosmos wird ein Gehäuse mit insgesamt sechs verbauten Tracking-Kameras besitzen. Durch die Ausrichtung von zwei Kameras nach vorne, zwei seitlich sowie eine nach oben und unten werden sämtliche Richtungen abgedeckt.

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Dadurch wird ein größeres Blickfeld zum Tracken der Bewegungscontroller sichergestellt, das größer als bei Oculus Rift S und Windows Mixed Reality sein soll. Bei den VR-Brillen kann es bei VR-Spielen wie Onward zu Tracking-Problemen kommen, wenn die Controller unterhalb der Brille und nahe am Körper geführt werden. Zudem wurde ein hochklappbares Visier mit abnehmbarer Frontplatte gezeigt. Auch die Kopfhörer lassen sich bei Bedarf zur Seite wegklappen.

Wann die HTC Vive Cosmos offiziell erscheinen soll und wie teuer die neue VR-Brille sein wird, ist derzeit noch unbekannt. Der Marktstart wird auf das dritte Quartal 2019 datiert. Der Preis wird besonders interessant im Vergleich zur kommenden Valve Index sowie in direkter Konkurrenz zur bereits erhältlichen Oculus Rift S. Bereits bestätigt wurde von offizieller Seite jedoch, dass die VR-Brille unter 900 US-Dollar kosten soll.

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Thomas Grohganz
Thomas Grohganz
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