Update für Pokémon GO mit neuem Tracking-Feature

Update 0.33.0 für Pokémon GO behebt Fehler, bringt den Batteriesparer zurück und eine neue Version des Trackings: Sie unterscheidet gesichtete Pokémon und Monster in der Nähe.

  • von Patricia Geiger am 09.08.2016, 10:53 Uhr

Das nächste größere Update für die Augmented-Reality-App Pokémon GO wurde heute veröffentlicht und bringt eine ganze Reihe Änderungen. Hier zunächst die Patchnotes:

  • Dialogfenster hinzugefügt, dass Trainer daran erinnert, ab einem gewissen Fortbewegungstempo nicht mehr zu spielen. Trainer müssen bestätigen, dass sie selbst nicht fahren, um weiterspielen zu können
  • Fehler behoben, der die Wurfgenauigkeit von Pokébällen und die Fluchtchancen von Pokémon erhöht hat
  • Die Genauigkeit von Curveball-Würfen erhöht
  • Fehler behoben, der Bonus-XP bei »guten«, »tollen« und »fabelhaften« Pokéball-Würfen verhindert hat
  • Fehler behoben, der bei Achievements die falschen Medaillen-Icons angezeigt hat
  • Möglichkeit hinzugefügt, dass Trainer ihren Nicknamen einmal ändern können, wählt euren neuen Nickname also bitte weise
  • Kleinere Textverbesserungen

Nicht in den Patchnotes genannt ist unter anderem, dass in der iOS-Version von Pokémon GO der Batteriesparer wieder verfügbar ist. Die Option war mit dem letzten Update entfernt worden, weil sie für Probleme und Spielabstürze gesorgt hatte.

Auch nicht in den Patchnotes: Das Tracking-System von Pokémon GO wurde überarbeitet. Hierzulande haben Spieler bisher allerdings nur die halbe Miete bekommen: Statt »In der Nähe« heißt es jetzt »gesichtete Pokémon«, außerdem sind die Taschenmonster mit Grasbüscheln hinterlegt.

Das scheint zunächst wie Augenwischerei, ist es aber nicht. In den USA wurde mit dem Update auch schon das Gegenstück zu den »gesichteten« Pokémon veröffentlicht – und dabei handelt es sich nach wie vor um die Monster »in der Nähe«. NeoGAF-Nutzer Toki767 hat eine Reihe von Screenshots gepostet, die eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur aktuellen Version des Tracking-Features sind:

Wie eingangs erwähnt gibt es die neue Variante in Deutschland noch nicht, aber auch die überarbeitete Version der gesichteten Pokémon hilft schon in Ansätzen weiter. Dadurch werden jetzt deutlich weniger Pokémon angezeigt, da das Spiel wirklich nur noch die Monster auf den Bildschirm bringt, die sich in der unmittelbaren Umgebung aufhalten. Außerdem wird die Liste öfter aktualisiert als in Vorgängerversionen des Spiels, es gibt also keine veralteten Informationen mehr.

Während das neue System für Spieler in den Städten gut funktioniert, stellt sich die Frage, wie es in ländlichen Gegenden aussieht. Denn dort gibt es weit weniger PokéStops, und wenn sich das neue Tracking-System tatsächlich an diesen orientiert, ist es für Spieler auf dem Land quasi nutzlos. Bleibt abzuwarten, ob Niantic die Pokémon-Marker auch unabhängig von PokéStops platziert.

Das neue Tracking in Aktion:

Patricia Geiger
Patricia Geiger

Mit der ersten PlayStation ist Patricia den Videospielen verfallen und seitdem nicht mehr davon losgekommen, wobei ihr Herz nach wie vor den Konsolen gehört. Eigentlich dreht sich alles um Rollenspiele, Ego-Shooter und Action-Adventures, ab und an wagt sie sich aber auch an Rundenstrategie oder Jump'n'Runs.