Tom Clancy’s The Division – Eindrücke aus dem Virengebiet Manhattan

Die Ausgangslage des Open-World-Shooters Tom Clancy’s The Division ist nicht gerade besonders einladend: Ein Virus wurde am Black Friday, dem umsatzstärksten Tag des amerikanischen Einzelhandels, über Banknoten freigesetzt und hat New York innerhalb weniger Tage zu einer Geisterstadt werden lassen. Der Spieler schlüpft in die Rolle eines Agenten der Division, einer Spezialeinheit, um die letzten Reste der Gesellschaft zu verteidigen und die Ordnung wiederherzustellen.Dabei stellen sich dem Spieler drei Fraktionen in den Weg: Die Straßengang Rikers, die sich das Chaos zunutze gemacht hat; die Cleaners, die mit Flammenwerfern gegen die Infektion vorgehen und dabei alles niederbrennen, und das Last Man Battalion, eine paramilitärische Einheit, die Manhattan unter ihre Kontrolle bringen möchten. Um gegen die Gegnermengen zu besetzen, ist vorsichtiges und vor allem taktisches Vorgehen im Deckungsshooter unerlässlich: kopfloses Vorstürmen führt in The Division nicht zum Erfolg.Das gilt sowohl für die Storymissionen als auch für das Mehrspieler-Gebiet, die Dark Zone. Hier locken bessere Ausrüstungsgegenstände, aber gleichzeitig ist auch die Gefahr größer: Man weiß nie, ob ein anderer Spieler nicht anfängt auf einen selbst zu schießen, in der Hoffnung, dadurch bessere Ausrüstung zu ergattern.

  • von Patricia Geiger am 05.04.2016, 11:39 Uhr
Patricia Geiger
Patricia Geiger

Mit der ersten PlayStation ist Patricia den Videospielen verfallen und seitdem nicht mehr davon losgekommen, wobei ihr Herz nach wie vor den Konsolen gehört. Eigentlich dreht sich alles um Rollenspiele, Ego-Shooter und Action-Adventures, ab und an wagt sie sich aber auch an Rundenstrategie oder Jump'n'Runs.