The Witcher 3: So wird das Rollenspiel zum Survival-Abenteuer

Eine Mod für The Witcher 3 sorgt dafür, dass Geralt Hunger und Durst leidet und Müdigkeit ihm seine Kraft raubt. So wird der Rollenspielhit zum knallharten Survival-Abenteuer.

  • von Sebastian Weber am 24.07.2017, 15:33 Uhr

Das Rollenspiel The Witcher 3 von Entwickler CD Projekt Red zählt ohne Frage zu den besten Titeln seiner Zunft auf dem PC, der PlayStation 4 und Xbox One. Zugleich stellt es euch vor allerlei Herausforderungen, wenn ihr euch auf das Abenteuer von Hexer Geralt einlasst.

Unterschiedliche Gegnertypen erfordern verschiedene Waffen, dazu gibt es Öle, die eure Klingen je nach Situation passend verbessern. Tränke helfen hier und da, vergiften den Helden aber gleichzeitig und eine ganze Handvoll Zeichen, quasi Zauber, erweitern auch noch euer Repertoire.

Wem das alles noch nicht genug Herausforderung ist, der sollte sich die Mod »Primal Needs« für die PC-Version von The Witcher 3 genauer anschauen. (via PCGamer.com)

Auch Hexer haben Hunger und Durst

Die Modifikation fügt nämlich drei Grundbedürfnisse ins Spiel ein: Hunger, Durst und Müdigkeit. Und alle drei haben unterschiedliche Auswirkungen auf Geralt.

Hunger

Hunger etwa steigt langsam an, doch je niedriger eure Lebensenergie im Spiel sinkt, desto schneller knurrt der Magen des Monsterjägers. Erreich der Hunger schließlich ein kritisches Ausmaß, dann wiederum sinkt die Lebensenergie.

Auch die Adrenalin-Leiste wird davon beeinflusst, wie viel Geralt zu essen bekommt. Wenn der weißhaarige Kerl satt ist, dann verbraucht ihr Adrenalin langsamer, hungrig neigt sich die Leiste dagegen schneller dem Ende.

Je höher außerdem euer Vergiftungs- und Adrenalinwert ist, desto langsamer steigt der Hunger. Daher belohnt euch das System, wenn ihr aggressiv im Kampf vorgeht.

So ist es ratsam, einen möglichst gesättigten Geralt ins Feld zu führen, sodass die vielen Nahrungsmittel und manche Getränke, wie Milch sinnvoll eingesetzt werden können.

Durst

Sobald Geralt Durst bekommt, den ihr am leichtesten stillen könnt, nimmt das Einfluss auf seine Ausdauer. Je niedriger eure Ausdauer ist, desto schneller steigt allerdings der Durst an und sobald ihr im Spiel »vollständig durstig« seid, regeneriert sich dieser Wert auch erst wieder, sobald sich der Hexer einen Drink genehmigt.

Nachvollziehbarer Weise steigt der Durst im Kampf schneller an, als wenn ihr einfach so durch die Spielwelt tappt, dafür verlangsamt Vergiftung den Prozess.

Ein Nickerchen in Ehren …

Das dritte Grundbedürfnis ist Schlaf. Die gute Nachricht hierbei ist allerdings, dass Geralt nicht so schnell müde wird wie hungrig oder durstig. Den meisten Einfluss auf das Schlafbedürfniss hat das Kämpfen.

Sobald ihr dann allerdings einen gewissen Grad an Müdigkeit erreicht habt, dann kann Geralt nicht mehr sprinten, ausweichen, Angriffe blocken, sich rollen oder gar wegrennen. Daher solltet ihr immer im Blick behalten, wie ausgeschlafen Geralt ist, bevor ihr euch ins Getümmel stürzt.

Einmal sechs bis acht Stunden lang meditieren hilft übrigens, die Müdigkeit von 100 auf 0 Prozent zu senken.

Wer die Modifikation schließlich ausprobiert und dabei merkt, dass bestimmte Bedürfnisse den Spielverlauf zu sehr stören, kann diese einzeln an- oder ausschalten.

Außerdem: Schnellreise zu nutzen, das hilft nicht, denn dabei ändern sich die Bedürfnisse entsprechend des Reisewegs.

Wie installiert ihr »Primal Need«

Wenn ihr euch die Mod einmal genauer anschauen und ausprobieren wollt, dann findet ihr die nötigen Dateien auf der Website Nexusmods.com.

Dort könnt ihr eine .zip-Datei herunterladen, welche die Modifikation enthält.

Diese Datei öffnet ihr einfach und entpackt ihren Inhalt in das Spielverzeichnis. Mehr müsst ihr nicht tun, um Geralt ein wenig Hunger und Durst leiden zu lassen …

Falls ihr übrigens noch mehr Herausforderungen in The Witcher 3 sucht, dann solltet ihr euch ansehen, wie ein Spieler The Witcher 3 auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad durchgespielt hat. Dabei hatte Geralt nichts, als seine Unterhose und Schwerter und nahm noch nicht einmal Schaden. Ob ihr das nachmachen könnt?

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Sebastian Weber
Sebastian Weber

Seit den ersten Pixelmännchen auf einem Commodore PET, liebt Sebastian Videospiele und hat heute vom PC, über Xbox One, PlayStation 4 bis hin zur Nintendo Switch alles zu Hause stehen, was virtuelle Welten auf den Bildschirm bringt. Dabei sind vor allem Rollenspiele und Action-Titel die erste Wahl.