The Elder Scrolls Online: Summerset – Fähigkeiten, Schmuck-Crafting und Boni

Das Summerset-Kapitel für The Elder Scrolls Online bringt einige Neuerungen mit sich. Wir konnten mit Entwickler Bobby Weir sprechen, für wen sich die Fähigkeiten des Psijik-Ordens eignen, was genau es mit dem Schmuckhandwerk auf sich hat und haben noch Infos zu täglichen Login-Boni bekommen.

  • von Patricia Geiger am 03.04.2018, 16:00 Uhr

Mit Summerset bekommt das Online-Rollenspiel The Elder Scrolls Online am 21. Mai 2018 für PC/Mac und 5. Juni 2018 für Xbox One und PlayStation 4 das nächste große Kapitel.

Nachdem wir uns einen ersten eigenen Eindruck vom neuen Gebiet verschaffen konnten, hatten wir noch die Möglichkeit, uns mit Bobby Weir zu unterhalten. Der hat als UI Designer aber nicht nur an der Benutzeroberfläche der Erweiterung mitgearbeitet.

Neue Fähigkeiten statt neuer Klasse

Während das erste große Kapitel Morrowind mit dem Hüter eine komplett neue Klasse ins Spiel gebracht hat, verzichtet Bethesda beim neuen Kapitel Summerset auf eine weitere Klasse. Stattdessen gibt es im Spiel eine neue Fraktion, den Psijik-Orden. Dem Orden können Spieler wie beispielsweise der Dunklen Bruderschaft beitreten und dadurch neue Fähigkeiten erlernen.

Im Gegensatz zur Bruderschaft sind die Fähigkeiten des Ordens allerdings aktiv und nicht passiv. Sie erlauben es dem Spieler, die Zeit zu den eigenen Gunsten zu manipulieren und so unter anderem Gesundheit, Ausdauer und Magicka zu regenerieren, aber auch Gegner in der Zeit einzufrieren.

Weniger Unruhe durch neue Skills

Weir begründet die Entscheidung gegen eine neue Spielklasse unter anderem mit den deutlich höheren Entwicklungskosten, die für Effekte, Animationen etc. anfallen. Hinzu kommt ein deutlich höherer Aufwand beim Balancing einer komplett neuen Klasse mit all ihren Skills, da The Elder Scrolls Online ja nicht nur PvE (Spieler gegen KI-Gegner), sondern auch PvP (Spieler gegen Spieler) bietet.

Zusätzlich führt Weir aber auch den PvP als Grund an: Durch eine komplett neue Spielklasse wird hier deutlich mehr Unruhe erzeugt. Bei neuen Klassen hätten die Spieler kaum Zeit sich darauf einzustellen, welche Fähigkeiten die Charaktere der neuen Klasse haben, »bevor sie dich zerstören«. Um etwaigen Frustrationen vorzubeugen, legt Bethesda daher eine etwas langsamere Gangart an den Tag.

Für wen sich die Psijik-Fähigkeiten besonders lohnen

Bei fünf im Spiel enthaltenen Klassen stellt sich die Frage, ob es für alle Spieler gleich sinnvoll ist, sich die neuen Fähigkeiten anzueignen oder ob es Überschneidungspunkte gibt. Laut Weir sind die Unterschiede der Klassenvoraussetzungen allerdings nicht ausschlaggebend.

Die zentralen Punkte der neuen Fähigkeiten sind Ressourcen und Zeitkontrolle. Entsprechend drehen sich die Fähigkeiten auch um diese beiden Themen. Weir räumt jedoch ein, dass eine Fähigkeit zur Regeneration von Ressourcen, wie oben bereits erwähnt Gesundheit, Ausdauer und Magicka, für die eine Klasse attraktiver ist als für die andere.

Die Nachtklinge hat einen ähnlichen Skill bereits. Für Spieler dieser Klasse ist der neue Skill also weniger interessant als für einen Hüter. Weir betont aber, dass die Unterschiede hier nur minimal sind und die Fähigkeiten der Psijik grundsätzlich für alle Klassen hilfreich seien.

Neuer Charakter oder lieber den alten ausbauen?

Zumindest auf dem Papier klingen die neuen Fähigkeiten des Psijik-Ordens allesamt ziemlich spannend. The Elder Scrolls Online hat allerdings den gleichen Haken wie alle anderen Rollenspiele: Wir dürfen nur eine bestimmte Anzahl an aktiven Skills ausrüsten.

Diese Zwickmühle wird durch die neuen Fähigkeiten natürlich nicht entschärft und so stellt sich die Frage: Soll ich als ESO-Veteran weiter meinen alten Charakter spielen und versuchen, die neuen Skills hier unterzubringen oder lieber mit einem neuen Charakter loslegen, um die Skills komplett nutzen zu können?

Weir selbst würde auf einem bestehenden Charakter aufbauen. Der Vorteil des Ordens sei, dass wir die Skills erst nach und nach freischalten. Wir können also experimentieren und sehen, wie sie in unser bestehendes System passen – oder eben auch nicht.

Vorteile und Haken des Schmuckhandwerks

Neben dem Psijik-Orden und den zugehörigen Fähigkeiten gibt es auch eine komplett neue Fähigkeitenlinie im Handwerksbereich: Das Schmuckhandwerk.

Wer das Summerset-Kapitel besitzt, kann künftig eigene Ringe und Amulette craften, zusätzlich kommen auch noch zwei weitere Item-Slots ins Spiel. Spieler ohne das Kapitel können aber zumindest gecraftete Gegenstände kaufen oder empfangen.

Damit ist es aber nicht getan: Die Schmuckgegenstände werden mit Summerset um sechs neue Eigenschaften erweitert. Bisher können die Gegenstände sich nur auf Gesundheit, Ausdauer oder Magicka auswirken.

Neue Eigenschaften für Schmuckgegenstände

Die neuen Eigenschaften sind unter anderem Prismatisch, was die drei genannten Werte vereint, es gibt aber auch eine Art Exekution: Dadurch wird der Schaden gegen Feinde mit weniger als 25 Prozent Leben um eine bestimmte Prozentzahl erhöht.

Der Synergie-Effekt kann nun ebenfalls erhöht werden, genauso wie die Rüstung, die nun sowohl über Ausrüstung als auch Waffen nach oben geschraubt werden kann. Auch die Effektivität von Verzauberungen lässt sich nun verstärken.

Wie bei den anderen Handwerken werden diese Eigenschaften erst nach und nach zugänglich: Dazu müssen an einer entsprechenden Crafting-Station Gegenstände analysiert werden, die bereits über die Eigenschaft verfügen. Sie können entweder bei Händlern erworben oder mit etwas Glück natürlich auch gelootet werden.

Belohnung für täglichen Login ab Summerset

Fleißige Elder-Scrolls-Online-Spieler werden schon bald belohnt, wie Weir erklärt hat. Denn nach dem Release von Summerset wird ein neues System eingeführt, das Spieler für den täglichen Login belohnt. Das kann dann unter anderem Gold sein, manchmal aber auch Werkstoffe.

Außerdem wird es künftig möglich sein, anderen Spielern Geschenke aus dem Kronenshop zu machen.

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Patricia Geiger
Patricia Geiger

Mit der ersten PlayStation ist Patricia den Videospielen verfallen und seitdem nicht mehr davon losgekommen, wobei ihr Herz nach wie vor den Konsolen gehört. Eigentlich dreht sich alles um Rollenspiele, Ego-Shooter und Action-Adventures, ab und an wagt sie sich aber auch an Rundenstrategie oder Jump'n'Runs.

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