Stellaris bietet viele diplomatische Optionen

Die Entwickler von Stellaris haben die Diplomatie-Optionen des Weltraum-Strategiespiels erklärt.

  • von Patricia Geiger am 24.03.2016, 9:20 Uhr
Stellaris Reveal Trailer

Einem Entwicklertagebucheintrag von Paradox nach zu urteilen, werden sich die Diplomatie-Optionen des Weltraum-Strategiespiels Stellaris am Global-Strategietitel Europa Universalis 4 des gleichen Studios orientieren.
In den Paradox-Spielen ist es üblich, dass Diplomatie von der gegenseitigen Meinung der Völker beeinflusst wird. Wie die Imperien übereinander denken, ist abhängig von Events, der gewählten Politik und Eigenschaften wie Xenophobie. Spieler können außerdem miteinander handeln: hier ist es auch möglich, beispielsweise einen Nichtangriffspakt gegen Ressourcen zu tauschen.

Bei nicht-gleichwertigen Partnern gibt es drei Abstufungen, in welchem Verhältnis die Völker stehen. Untertanen müssen dem herrschenden Imperium monatlich einen Teil des Einkommens abtreten und haben keine Rechte – der Herrscher muss auch im Kriegsfall keine Unterstützung leisten. Protektorate sind technologisch weiterentwickelten Imperien untergeben und bekommen dafür Schutz und einen großen Bonus auf Forschung. Nähern sich die Protektorate technologisch den Herrschern, werden sie in Vasallen umgewandelt. In diese Gruppe sind die meisten schwächeren Völker eingeordnet. Vasallen müssen automatisch bei Kriegen des Imperiums mitkämpfen und haben keine Möglichkeiten zur Außenpolitik. Vasallen können auch in die Imperien integriert werden.

Alle schwächeren Völker haben einen Wert für den eigenen Freiheitswunsch. Wenn der Wert über ein bestimmtes Limit steigt, deklariert die Fraktion dem Imperium den Krieg. Die innerpolitische Situation des Imperiums, äußere Einflüsse und Events steuern den Wert. Andere Imperien können die abtrünnigen Fraktionen unterstützen und den Konflikt fördern.

Stellaris wird am 09. Mai 2016 für PC, Mac und Linux erscheinen.

Patricia Geiger
Patricia Geiger

Mit der ersten PlayStation ist Patricia den Videospielen verfallen und seitdem nicht mehr davon losgekommen, wobei ihr Herz nach wie vor den Konsolen gehört. Eigentlich dreht sich alles um Rollenspiele, Ego-Shooter und Action-Adventures, ab und an wagt sie sich aber auch an Rundenstrategie oder Jump'n'Runs.