Star Wars: Battlefront 2 – So erzählt die Kampagne 30 Jahre Geschichte

Die Kampagne von Star Wars: Battlefront 2 umspannt 30 Jahre, wird aber trotzdem zusammenhängend erzählt. Wir haben bei den Entwicklern nachgefragt, wie das Ganze funktioniert.

  • von Patricia Geiger am 18.10.2017, 17:09 Uhr

Von der Zerstörung des zweiten Todessterns bis zur Starkiller Base – diesen Zeitraum wir die Kampagne von Star Wars: Battlefront 2 abdecken. Das sind rund 30 Jahre Geschichte, die innerhalb des Singleplayers abgehandelt werden sollen. Dabei wird das Ganze aber entgegen ersten Vermutungen nicht in einzelnen Episoden erzählt, sondern wird zusammenhängend präsentiert.

Wir hatten bei einem Preview-Event die Möglichkeit, bei Co-Lead Writer Mitch Dyer und Art Director Chris Matthews nachzuhaken, was wir uns darunter vorstellen können.

Iden Versios Geschichte hat sich durchgesetzt

Einfach sei es nicht gewesen, die Geschichte eines so großen Zeitraums zusammenhängend zu erzählen, wie Dyer eingesteht. In einer sehr frühen Phase sei auch durchaus die Idee auf den Tisch gekommen, einen mehrere Epochen umspannenden Singleplayer durch Kurzgeschichten zu erzählen.

Er und sein Co-Writer Walt Williams hatten damals darüber diskutiert, voneinander losgelöste Geschichten unterschiedlicher Personen an diversen Orten und Zeitpunkten der Galaxie zu erzählen.

»Aber die Idee hat uns nie so zugesagt wie Iden Versios Geschichte«, erklärt Dyer. »Sie fühlt sich authentischer für Star Wars an und passt besser zur Battlefront-Kampagne, weil sie sich auf eine Person konzentriert und ihre Beziehung zu ihrer Familie beziehungsweise ihrer Familien.«

Charaktere bleiben die ganze Kampagne über erhalten

Die Entscheidung für eine zusammenhängende Kampagne bedeutet gleichzeitig, dass auch eine bestimmte Gruppe von Charakteren über die gesamte Dauer erhalten bleiben. Dyer konnte nicht ins Detail gehen, nur so viel: Der Spieler wird miterleben, was diese Charaktere im Verlauf der unterschiedlichen Epochen erleben.

»Die Story verläuft organisch und fließend, wie man es auch von anderen Star-Wars-Geschichten kennt«, ergänzt Chris Matthews. Größere Entwicklungsschritte werde man vor allem am visuellen Stil sehen. »Ich finde, Star Wars hat sehr klar definierte Epochen, was Technologie und so weiter angeht«, erklärt er.

Entsprechend werden Spieler beispielsweise Farbveränderungen im Lauf der Zeit sehen, aber auch technologische und insgesamt visuelle Veränderungen. Das alles dient ebenfalls dazu, die Geschichte zu transportieren.

Geschichte verläuft anders als erwartet

Für die Struktur der Geschichte bedeutet das laut Mitch Dyer, das sie anders erzählt wird, als man es vielleicht von einer Star-Wars-Geschichte erwarten würde. Ins Detail durfte er nicht gehen, er hat allerdings darauf hingewiesen, das manche Dinge wohl einfach etwas anders passieren würden, als man sie klassischerweise erwartet.

Star Wars: Battlefront 2 erscheint am 17. November 2017 für PlayStation 4, Xbox One und den PC. Mehr zum Spiel erfahrt ihr in unserer großen Übersicht, weitere Infos zum Hintergrund des Inferno Squads und dessen internen Beziehungen findet ihr ebenfalls bei uns. Außerdem erzählen wir euch, wie die ikonischen Helden des Universums in der Story spielbar werden.

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Patricia Geiger
Patricia Geiger

Mit der ersten PlayStation ist Patricia den Videospielen verfallen und seitdem nicht mehr davon losgekommen, wobei ihr Herz nach wie vor den Konsolen gehört. Eigentlich dreht sich alles um Rollenspiele, Ego-Shooter und Action-Adventures, ab und an wagt sie sich aber auch an Rundenstrategie oder Jump'n'Runs.