Star Citizen: Neues Spacebike X1 von Origin vorgestellt

Star Citizen finanziert sich bekanntlich durch Crowdfunding mit Hilfe von Raumschiff-Verkäufen. Das neue X1 von Origin bringt das dritte Spacebike ins Spiel.

  • von Benjamin Danneberg am 03.10.2017, 12:08 Uhr

Wozu braucht man Space-Motorräder in einem Weltraumspiel? Auf diese Frage gibt es verschiedene Antworten. Eine davon: Weil es ein cooles Feeling ist, mit einer Art Motorrad durch Asteroidenfelder zu jagen oder über Planetenoberflächen zu heizen. Eine andere: Es dauert zu lange, zu Fuß von einem Missionsziel zum anderen anderen zu kommen. Und noch eine: In dichten Asteroidengürteln erkundet es sich mit einer mordslangen Caterpillar oder einer dicken Constellation nicht ganz so flexibel, wie mit einer Dragonfly oder Nox.

Spacebikes im Weltall

Wir wissen übrigens genau wovon wir reden, denn bei unserem Studiobesuch im Juni beim Frankfurter Star Citizen-Studio Foundry 42 hatten wir bereits die Möglichkeit, eine sehr frühe Version des kommenden Updates 3.0 zu spielen – und da heizten wir unter anderem mit dem Spacebike Nox über eine Mondoberfläche. Das Gefühl dabei ist deutlich direkter als mit einem Raumschiff und die bereits angesprochene Flexibilität (aufsteigen, herum düsen, absteigen) hat ebenfalls einiges für sich.

Nun hat Entwickler Cloud Imperium Games (CIG) ein neues Spacebike-Konzept vorgestellt und damit das dritte Fahrzeug seiner Art angekündigt. Die X1 wird von der fiktiven Firma Origin hergestellt , die vor allem für glatte, schnittige und luxuriöse Formen bekannt ist. Wer im Star Citizen-Universum vor allem auf Stil und etwas Extravaganz Wert legt, kommt um Origin generell kaum herum.

Drei Varianten der X1

Das zeigt sich auch in der X1, einem Spacebike mit schnittiger Form und halboffener Sitzposition des Piloten. Das X1 gibt es in drei Varianten. Die Baseline Edition ist die Grundversion und wird wahrscheinlich eine grundlegende Mischung aus Schnelligkeit, Wendigkeit und Bewaffnung mit sich bringen. Die Velocity Edition wird vor allem auf Rennen ausgelegt sein und mit der Force Edition wird der Sicherheitsaspekt durch Abschreckung und Defensive erhöht.

Wie das Crowdfunding von Star Citizen funktioniert

Star Citizen finanziert sich über Crowdfunding, bei dem Unterstützer sich Raumschiffe und Fahrzeuge aller Art kaufen und damit die Entwicklung finanzieren. Aktuell wurden über 160 Millionen Dollar eingenommen, die in den Unterhalt der vier (über 440 Entwickler beschäftigenden) Studios fließen und für die Weiterentwicklung von Star Citizen (das MMO) und Squadron 42 (die Einzelspielerkampagne) verwendet werden. Schiffe und Fahrzeuge wie das X1 werden nach Abschluss der Konzeptphase bereits angeboten, gehen dann in die Produktion und werden nach Vollendung zuerst im Spielhangar des Käufers dargestellt und kurz darauf ins Spiel eingefügt.

Dieses Prinzip wurde in der Vergangenheit schon oft von CIG praktiziert, diverse Schiffe haben so bereits den Weg in die spielbare Alpha (aktuell Version 2.6) gefunden. Ganz wichtig: Niemand muss sich ein Schiff zum jetzigen Zeitpunkt kaufen. Für einen Einstieg in Star Citizen (jetzt oder später) reicht der Kauf eines normalen Spielpakets wie beispielsweise des Mustang Alpha SCStarter für knapp 49 Euro. Darin enthalten ist das Spiel, das Schiff Mustang Alpha und etwas ingame-Startgeld. Alle anderen Schiffe, Fahrzeuge, Waffen und Module können dann im Spiel erworben werden.

Erst (bei GameZ) informieren, dann entscheiden

Das Crowdfunding-Prinzip von Star Citizen ist allerdings nichts für jedermann: Informiert euch gut über das Projekt, bevor ihr Geld investiert. Die Entwicklung wird noch eine geraume Zeit in Anspruch nehmen. Wer keine Geduld dafür aufbringt, sollte bis zu einem offiziellen Release abwarten. Die Unterstützung von CIG mit einem Schiffskauf dient in erster Linie der finanziellen UNterstützung der Entwicklung und sollte auch nur aus diesem Grunde vorgenommen werden. Außerdem sollte euch der Stand des Projekts immer bewusst sein: Mit dem in Kürze erscheinenden Update 3.0 befindet sich Star Citizen erstmals in einer Early Access-ähnlichen Phase.

Bei uns könnt ihr euch jederzeit über Star Citizen informieren, wir werden in Zukunft alle Aspekte des kommenden Mega-Universums hier vorstellen und beleuchten. Also ab in die Favoriten mit unserer Seite und schaut regelmäßig für neue Informationen rund um Star Citizen (und natürlich auch andere interessante Spiele) rein. Wusstet ihr beispielsweise, dass in Star Citizen die Flugverkehrskontrolle über Landezonen von »echten« NPCs überwacht werden?

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Benjamin Danneberg
Benjamin Danneberg

Projektmanager GameZ und des Virtual Reality-Magazins VR-World.com. Außerdem Youtube-Täter auf Game.Play.Me. Bekennender "Life is Strange"-Fanboy.