Splatoon 2: Die Tintenschlacht geht in die zweite Runde

Mit Splatoon 2 geht die Tintenschlacht der Kalmare auf der Nintendo Switch weiter, diesmal auch mit Horde-Modus.

  • von Patricia Geiger am 23.06.2017, 17:28 Uhr

Splatoon 2 bringt die Fortsetzung der Kalmar-Tintenschlacht auch die Nintendo Switch. Dabei gibt es natürlich einerseits wieder das gewohnte Multiplayer-Gameplay, andererseits aber auch einen komplett neuen Horde-Modus namens »Salmon Run«. Den haben wir – neben dem Multiplayer natürlich – für euch beim Post-E3-Event von Nintendo angespielt und möchten ihn euch hier näher vorstellen.

Salmon Run: Die Eier müssen in die Körbe

Bei Salmon Run spielen bis zu vier Spieler im Koop gegen KI-Gegner. Dabei müssen wir uns – klar – kleinerer Gegner erwehren, aber vor allem gilt es, die regelmäßig spawnenden Bosse zu erledigen.

Die können mal eine Schlange sein, mal ein Leuchtturm oder eine Mülltonne und erfordern dann auch entsprechend unterschiedliche Taktiken. Sind sie besiegt, lassen sie drei Eier fallen. Die müssen wir als Team fix einsammeln, sonst holt sich die KI den Fischlaich. 

Mit den Eiern im Gepäck, von denen jeder Spieler nur eins tragen kann, müssen wir dann zurück zum Korb unseres Teams und unsere Fracht dort ablegen. So müssen wir insgesamt drei Wellen meistern, um die Runde zu gewinnen.

Richtig sterben können wir in Salmon Run nicht, wir spawnen wie im Multiplayer einfach neu. Anders als im Multiplayer tauchen wir hier allerdings als Rettungsring wieder auf. Einer unserer Teamkameraden muss uns dann schnell mit Farbe vollspritzen, damit wir wieder ins Geschehen eingreifen können.

In Salmon Run steht dabei das komplette Waffenarsenal aus dem Multiplayer zur Verfügung. Außerdem gibt es mehrere Schwierigkeitsgrade, aus denen wir wählen können. Da die Bosse sich aber deutlich unterscheiden, empfehlen wir, nicht zu hoch einzusteigen – Splatoon 2 sieht zwar wie der Vorgänger knuddelig aus, hat es aber faustdick hinter den Ohren, da unsere Figuren nur einige Treffer einstecken können.

Der Multiplayer

Im Multiplayer von Splatoon 2 ziehen wir wieder in Teams mit bis zu vier Spielern in die Schlacht. Dabei wurde an einigen Stellschrauben gedreht, dass sich das Ganze im Vergleich zum Vorgänger noch flüssiger spielt und noch zugänglicher ist. 

Besonders wichtig ist es, die für einen selbst passende Waffe zu finden. Soll es die große Farbrolle sein, mit der man zwar viel Fläche auf einmal anmalt, die dafür aber auch träger ist? Oder die Gatling-Gun, die zwar einen Moment braucht, bis sie anläuft, dann aber schnelle Feuerstöße von sich gibt? Oder am Ende doch lieber die zwei gleichzeitig geführten Pistolen, besser als Dual Wield bekannt, die direkt schießen, eine ordentliche Reichweite haben und auch den Gegnern gut zusetzen?

Wir haben die Qual der Wahl und am Ende hilft hier nur eines: ausprobieren. Da die Multiplayer-Runden in Splatoon 2 angenehm kurz sind, ist das auch gar kein Problem und das Waffenarsenal fix auf die persönliche Lieblingswaffe abgeklopft.

Fazit

Mit Splatoon 2 setzt Nintendo den Farbspaß von Teil 2 nahtlos fort. Wir hatten großen Spaß dabei, uns im Multiplayer mit den Gegnern um die farbliche Dominanz auf der Map zu kloppen. Aber auch beim Kampf gegen die KI im neuen Horde-Modus fühlen wir uns gefordert – umso mehr, je höher der Schwierigkeitsgrad gesetzt wird.

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Patricia Geiger
Patricia Geiger

Mit der ersten PlayStation ist Patricia den Videospielen verfallen und seitdem nicht mehr davon losgekommen, wobei ihr Herz nach wie vor den Konsolen gehört. Eigentlich dreht sich alles um Rollenspiele, Ego-Shooter und Action-Adventures, ab und an wagt sie sich aber auch an Rundenstrategie oder Jump'n'Runs.