Space Pirate Arena: Lokaler Multiplayer-Nachfolger für Oculus Quest

Entwicklerstudio I-Illusions kündigt mit Space Pirate Arena einen Multiplayer-Ableger des ikonischen VR-Klassikers Space Pirate Trainer für Oculus Quest an. Was erwartet euch im lokalen VR-Shooter und auf welche speziellen Spielelemente dürft ihr euch freuen?

  • von Thomas Grohganz am 19.08.2019, 14:43 Uhr
Space Pirate Arena

Space Pirate Trainer erschien erstmals im Jahr 2016 für PC-VR-Brillen und begeisterte dank Arcade-Gameplay in Roomscale VR die Community. Heute ist der VR-Wave-Shooter für alle gängigen VR-Plattformen, unter anderem PlayStation VR erhältlich und gilt neben VR-Spielen wie Beat Saber als Must-Play-Klassiker für VR-Enthusiast*innen. Nun befindet sich mit Space Pirate Arena ein eigenständiger Nachfolger in Entwicklung, welcher auf lokale Multiplayer-Action auf großräumigen Flächen setzt.

Space Pirate Arena – VR-Lasertag für Oculus Quest

Im Gegensatz zum Vorgänger versetzt euch Space Pirate Arena nicht in den Weltraum, um euch im Singleplayer durch anfliegende Drohnenhorden zu feuern. Stattdessen tretet ihr in futuristischen Hallen gegeneinander im Multiplayer an. Das ambitionierte Ziel des PvP-Shooters ist es, eine authentische Lasertag-Spielerfahrung in die virtuelle Realität zu bringen.

Ihr bewegt euch frei innerhalb einer großen Spielumgebung, während virtuelle Wände und Türen euch von eurem Gegenspieler trennen. Mit einer Laserwaffe liefert ihr euch währenddessen actionreiche Feuergefechte, während ihr mit eurem Schild anfliegende Laserprojektile abwehren könnt. Außerdem können aufgeladene Schüsse an Wänden abprallen und so unverhofft in einem toten Winkel einschlagen.

Körperliche Betätigung und Hall-Scale VR

Um euch einen taktischen Vorteil zu verschaffen, bleibt ihr stets in Bewegung und versucht euren Kontrahent*innen in den Rücken zu fallen. Die Fortbewegung erfolgt völlig frei durch Bewegungssteuerung und Einbezug des Körpers. Dies soll eine anstrengende körperliche Komponente integrieren, wodurch das VR-Spiel eSports-Elemente erhält und sich durchaus als VR-Workout eignen könnte.

VR-Spaß dank Bewegungsfreiheit
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Damit ein derartiges Gameplay zum Tragen kommen kann, braucht es allerdings reichlich Platz. Der VR-Shooter soll speziell für großräumige Flächen entwickelt werden, die Entwickler*innen sprechen von Hall-Scale VR. Das bedeutet, dass Space Pirate Arena nur in einem Spielbereich mit mindestens zehn mal zehn Metern und passenden Lichtverhältnissen spielbar sein soll.

Außerdem wird ein gemeinsames Wi-Fi-Netzwerk zum Verbinden der Quest-Brillen nötig sein. Dadurch sollen die Tracking-Daten erfasst und miteinander synchronisiert werden. Eine aktive Internetverbindung wird allerdings nicht vorausgesetzt. Eine Begrenzung der Spielerzahl pro Fläche soll es ebenso wenig geben.

Wann und für welchen Preis Space Pirate Arena erscheinen wird ist derzeit noch nicht bekannt. Ebenso unbekannt ist, welche weiteren VR-Brillen neben der Oculus Quest unterstützt werden.

Den Vorgänger Space Pirate Trainer erhaltet ihr bereits jetzt für 14,99 Euro für Oculus Quest im Oculus Store sowie für Oculus Rift / Oculus Rift S, HTC Vive / HTC Vive Pro, Windows Mixed Reality und Valve Index auf Steam. Die Konsolenversion für PlayStation VR ist für 14,49 Euro im PlayStation Store verfügbar.

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Thomas Grohganz
Thomas Grohganz
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