Sekiro: Shadows Die Twice – Erste Infos zum Actionspiel der Dark-Souls-Macher

Auf der E3 2018 haben FromSoftware und Publisher Activision das Action-Spiel Sekiro: Shadows Die Twice angekündigt. Wie sich dieses von Dark Souls & Co. unterscheidet oder sich daran orientiert, erklären wir euch hier.

  • von Sebastian Weber am 14.06.2018, 12:28 Uhr
Sekiro: Shadows Die Twice

Das japanische Entwicklerstudio FromSoftware und Publisher Activision kündigten im Rahmen der Pressekonferenz von Microsoft auf der E3 2018 das Actionspiel Sekiro: Shadows Die Twice an und sorgten damit für eine kleine Überraschung.

FromSoftware hat sich in den vergangenen Jahren vor allem mit den Dark-Souls-Spielen sowie Bloodborne einen Namen gemacht. Genauer: Einen Ehrfurcht hervorrufenden Namen, denn all diese Spiele waren knüppelhart und verziehen Spielern nicht den kleinsten Fehler – was bei vielen eher für Frust als für Spielspaß sorgte.

Dennoch gibt es weltweit Unmengen Fans dieser enorm schwierigen Action-Spiele, sodass die meisten Spieler wohl eher auf die Ankündigung von Bloodborne 2 gehofft hatten. Warum Sekiro: Shadows Die Twice aber durchaus auch Vorfreude hervorrufen sollte, das fassen wir euch hier aus den ersten Spieleindrücken zusammen, die im Rahmen der E3 aufgetaucht sind.

E3 2018

Vom Leibwächter zum erbarmungslosen Rächer

Sekiro: Shadows Die Twice versetzt euch in das Japan zu Beginn des 16. Jahrhunderts. Dabei handelt es sich allerdings eine Version von Japan, die mit jeder Menge Fantasy-Elementen wie Ogern oder Hexen durchzogen ist. Dort schlüpft ihr in die Rolle von Ninja Shinobi.

Shinobi arbeitet als Leibwächter für einen jungen Lord, der in ständiger Gefahr schwebt, da die verschiedenen Clans des fiktiven Landes immer im Clinch miteinander liegen. Eines Tages kann Shinobi seinen Job nicht erfüllen und sein jugendlicher Herr wird entführt. Dazu schlagen die Häscher Shinobi den linken Arm ab – was später ein wichtiges Element im Spielverlauf wird.

Shinobi überlebt den Angriff allerdings und schwört nicht nur, den jungen Lord aus den Fängen der Bösewichter zu befreien, sondern vor allem Rache zu üben.

Freiheit mit taktischem Tiefgang

Zugegeben, die Hintergrundgeschichte von Sekiro: Shadows Die Twice klingt nicht allzu innovativ. Allerdings verspricht FromSoftware, dass ihr durch die Erkundung der Spielwelt jede Menge weitere Puzzleteile zur Geschichte entdecken könnt. Eben ganz so wie in Dark Souls oder Bloodborne.

Die Story dient aber auch nur als grundlegende Motivation, damit ihr euch in das actionreiche und taktische Gameplay stürzt. Grundlegend hat Shinobi in Sekiro: Shadows Die Twice zwei Werkzeuge bei sich. Zum einen sein Katana, also das wohl bekannte Schwert der Samurai und Ninjas. Zum anderen eine Prothese für seinen linken Arm, die verschiedene Funktionen bietet.

Mit der Prothese könnt ihr in Sekiro: Shadows Die Twice zum Beispiel Feuerwerkskörper verschießen, um Kontrahenten zu blenden. Zusätzlich könnt ihr eine Axt hervorschnellen lassen, mit der ihr beispielsweise die Schilde eurer Widersacher zerschmettert. Dazu lässt sich damit ebenfalls Nebel verströmen, der Gegnern die Sicht raubt, sodass ihr deren Verwirrung ausnutzen könnt, um sie zu umrunden und von hinten anzugreifen.

Für die Fortbewegung ist schließlich noch ein Greifhaken verfügbar, mit dem ihr euch zum Ausspähen von Arealen oder dem Vorbeischleichen an Feinden auf Hausdächer schwingt.

Generell soll taktisches Vorgehen wichtig sein. Zwar könnt ihr Gegner stets einfach attackieren, doch ihr könnt auch durch die Gebiete schleichen, um hinterrücks anzugreifen.

Dark Souls & frischer Wind

Die Kämpfe selbst orientieren sich dann eher an den früheren Spielen von FromSoftware, sodass ihr in Sekiro: Shadows Die Twice nicht einfach losrennen und um euch schlagen könnt. Vielmehr ist es wichtig, die Angriffsmuster eurer Kontrahenten zu studieren, um dann gezielt auszuweichen, zu blocken oder zum Konter auszuholen.

Einfach durchgehend die Blocken-Taste gedrückt zu halten, um dann den Gegenangriff zu starten, ist übrigens nicht möglich. Mit der Zeit schwächt ein langer Block nämlich die Klingenhaltung von Shinobi und somit die Deckung des Ninjas. Daher seid ihr in Sekiro: Shadows Die Twice darauf angewiesen, das Timing von Block, Angriff, Ausweichen und Konter zu perfektionieren.

Wie in Dark Souls & Co. trefft ihr in Sekiro: Shadows Die Twice ebenso durchaus auf Kontrahenten, die euch mit einem Schlag ins Jenseits befördern können – Entwickler FromSoftware bleibt sich und dem Hang zu kniffligen Kämpfen also treu. Doch selbst wenn Shinobi mal zu Boden geht, ist das Abenteuer nicht sofort zu Ende.

Per Tastendruck dürft ihr nämlich an vielen Stellen – jedoch nicht immer – direkt wieder auferstehen und einen erneuten Versuch wagen. Getreu dem Motto des Untertitels von Sekiro: Shadows Die Twice: Schatten sterben zweimal.

Sekiro: Shadows Die Twice soll Anfang 2019 für PC, PlayStation 4 und Xbox One erscheinen. Einen genauen Termin nannten Entwickler FromSoftware und Publisher Activision bisher leider nicht.

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Sebastian Weber
Sebastian Weber

Seit den ersten Pixelmännchen auf einem Commodore PET, liebt Sebastian Videospiele und hat heute vom PC, über Xbox One, PlayStation 4 bis hin zur Nintendo Switch alles zu Hause stehen, was virtuelle Welten auf den Bildschirm bringt. Dabei sind vor allem Rollenspiele und Action-Titel die erste Wahl.