Sea of Thieves: Was wir bisher über das Piratenspiel wissen

Mit Sea of Thieves erwartet uns jede Menge Piraten-Koop-Spaß. Wir erklären euch, was wir bisher darüber wissen und ziehen der Vergleich zu Skull and Bones.

  • von Patricia Geiger am 21.06.2017, 11:32 Uhr

Ursprünglich sollte das Piraten-Spiel Sea of Thieves noch 2017 erscheinen, bei der E3 2017 nannten die Entwickler von Rare das Frühjahr 2018 als Release-Zeitraum. Aber schon jetzt sind zahlreiche Infos zum Shared-World-Titel bekannt, die wir hier für euch zusammengetragen haben.

Gameplay – So spielt sich Sea of Thieves

Im Rahmen der Xbox-Pressekonferenz gab es ein neues Gameplay-Video zu sehen, das jede Menge über die aktuellen Inhalte des Spiels verraten hat. Dabei wurde direkt zu Beginn noch einmal betont, dass es sich bei der Welt von Sea of Thieves um eine geteilte Spielwelt handelt. Das bedeutet, dass ihr mit eurer Crew unterwegs ständig auf andere Schiffsmannschaften treffen können.

Schatzsuche zu Wasser

Das Piratenleben spielt sich aber nicht nur über der Wasseroberfläche ab, sondern auch darunter. Im Vergleich zu früheren Gameplay-Videos ist neu, dass es nun auch Schiffswracks gibt. Deren Erkundung lohnt sich auf jeden Fall, denn darin können sich unter anderem versunkene Schätze, aber auch Vorräte versteckt halten. Endlos tauchen können die Piraten aber wohl nicht, denn der Spieler im Video taucht immer wieder auf, begleitet von einem Japsen nach Luft.

Ebenfalls neu im Vergleich zu älteren Videos: die Haie, die nun im Meer unterwegs sind. Mit ihnen sollten sich die Spieler nicht anlegen, wenn sie nicht als Fischfutter enden und auf der Ferry of the Damned enden wollen. Dort landen tote Piraten und müssen eine Zeit lang ausharren, bis sie wieder ins Spiel einsteigen können.

Schatzsuche zu Land

Rätsel schicken die Piraten nun zusätzlich zu den normalen Schatzkarten auf die Suche nach Kisten voller Gold. Dabei müssen die Freibeuter aber erst einmal den Namen der Insel herausbekommen, auf der der Schatz verborgen liegt. Erst dann kann der richtige Kurs anhand der Karte auf dem unteren Schiffsdeck gesetzt werden.

Der Übergang vom Schiff zu den Inseln ist im Spiel nahtlos. Keine zwei Inseln in der Welt von Sea of Thieves sind dabei gleich. Sie unterschieden sich durch Größe, Form, Felsen, eigene Wandmalereien und viele weitere Merkmale. Eines haben sie jedoch alle gemeinsam: Skelette.

Die Skelette lauern den Spielern auf und können sich im Prinzip jederzeit aus dem sandigen Untergrund an die Oberfläche graben. Dabei stürmen die Knochenhaufen nicht unbewaffnet auf die Piraten zu, sondern sind wie die Spieler selbst mit Pistole und Schrotflinte ausgestattet – und dabei auch noch ziemlich zielsicher. Nur wenige Treffer können den Piraten schon das Leben aushauchen.

Kanonen und anderes Werkzeug

Neu ist aktuell aber auch noch, dass die Skelette zusätzlich mit Kanonen von der Insel aus auf das – im Normalfall – unbesetzte Schiff feuern und es so sogar versenken können. Mit den Schiffskanonen zurückzufeuern ist zwar möglich, tendenziell aber eher schwierig. Wie auch schon früheres Gameplay-Material gezeigt hat, ist das Steuern der Schiffe nicht gerade einfach. Und dazu zählt auch, ein Schiff so auszurichten, dass die Kanonen in die richtige Richtung zeigen.

Apropos Kanonen: Die können, wie das E3-Video gezeigt hat, nicht nur zum Abfeuern von Kanonenkugeln genutzt werden, sondern die Piraten können auch zu menschlichen Kanonenkugeln werden und sich selbst durch die Gegend schießen.

Jeder Pirat ist zusätzlich zu den Waffen standardmäßig mit einigen Items ausgestattet. Dazu gehören eine Laterne, aber auch eine Schaufel, ein Kompass, ein Eimer, Musikinstrumente und ein Krug. Zumindest Laterne und Schaufel sind für die Schatzsuche auch auf jeden Fall nötig. Außerdem kann die Laterne auch in Bezug auf die Rätsel wichtig werden. Im E3-Video enthüllt sie an der richtigen Stelle den letzten Hinweis zum Fundort des Schatzes.

Ist der richtige Ort gefunden, gilt es nur noch, den Schatz auszugraben, aufs Schiff zu bringen und am Außenposten zu verkaufen. Der Rückzug zum Schiff ist dabei jedoch schon eine Herausforderung, denn sobald der Schatz gehoben ist, machen den Spielern deutlich mehr Skelette das Leben schwer.

Seekämpfe

Aber auch der Transport der wertvollen Fracht ist im Zweifel kein Zuckerschlecken. Während Piraten mal völlig unbehelligt ihre Funde gegen Gold eintauschen können, ist es genauso möglich, auf ein anderes Schiff zu treffen und angegriffen zu werden.

Die Kanonen sind mit ordentlicher Durchschlagskraft gesegnet und reißen ordentliche Löcher in den Schiffsrumpf. Liegen diese unterhalb der Wasseroberfläche, läuft der Kahn voll – und zwar ziemlich schnell. Im Kampf sollte also immer ein Spieler unten sein und die vom Gegner verursachten Löcher mit Holzbrettern reparieren, die wie auch Kanonenkugeln auf den Schatzinseln oder in Wracks gefunden werden können.

Alpha und Beta zu Sea of Thieves

Wer nicht bis zum Frühjahr 2018 warten möchte, um Sea of Thieves zu spielen, bekommt dazu bestimmt noch im Vorfeld in einer Beta Gelegenheit dazu. Einen konkreten Termin oder Zeitraum haben die Entwickler dafür allerdings bisher noch nicht genannt.

Aber auch das ist kein Grund zu Verzagen. Denn die Alpha zu Sea of Thieves kann in regelmäßigen Abständen gespielt werden. Die Termine dazu gibt Rare im Vorfeld unter anderem via Twitter bekannt. Um an der Alpha teilnehmen zu können, muss man sich für das Insider-Programm registrieren und dann Geduld mitbringen. Immer wieder erweitert Rare mit neuen Einladungen den Kreis der Alpha-Teilnehmer.

Hier geht es zur Anmeldung

 

PS4, PC, Xbox – Für welche Plattformen erscheint Sea of Thieves?

Sea of Thieves ist bisher für den PC und die Xbox One angekündigt. Eine Version für die PlayStation 4 ist nicht in Entwicklung. Da das Entwicklerstudio Rare, das Sea of Thieves programmiert, zu Microsoft gehört, dürfte auch in Zukunft eine Version für die PlayStation 4 ausgeschlossen sein.

Sea of Thieves vs. Skull & Bones


Bei der E3 2017 hat Ubisoft ein neues Spiel angekündigt, das auf den ersten Blick ernsthafte Konkurrenz zu Sea of Thieves darstellen könnte: Skull & Bones. Dabei unterschieden die Spiele sich jedoch trotz gleichem Setting so stark voneinander, dass sie sich gegenseitig wohl kaum das Wasser abgraben dürften.

Gemeinsam haben die Spiele, dass sowohl Sea of Thieves als auch Skull & Bones Onlinetitel sein werden, die sich um Freibeuter drehen. Damit hören die Gemeinsamkeiten dann aber auch schon wieder auf.

In Sea of Thieves wird jeder Spieler Teil einer Schiffscrew und muss seine Rolle an Bord erfüllen, damit die Truppe von A nach B kommt. In Skull & Bones hingegen übernimmt der Spieler die Kontrolle über zunächst ein Schiff, kann seine Flotte aber im Lauf der Zeit vergrößern. Die Mannschaft der Schiffe besteht dabei aus NPCs, die der Spieler aber selbst anheuern kann. Zusätzlich kann der Spieler auf seinem Schiff auf die Position wechseln.

Während in Sea of Thieves die Seeschlachten nur ein Teil des Gameplays sind, gehören sie in Skull & Bones zu den zentralen Punkten. Dazu gehören auch Überfälle und das anschließende Looten der besiegten Gegner.

Skull & Bones setzt mit dem Indischen Ozean auf ein reales Setting, während Sea of Thieves in einer eigenen Welt spielt. So unterschiedlich die Settings ausfallen, tut das auch der Stil: Auch hier setzt Skull & Bones auf einen realistischen Look, während Sea of Thieves mit Comic-Einschlägen daherkommt.

Okay, eine weitere Gemeinsamkeit gibt es doch noch in den Spielen. In beiden Titeln können Spieler gemeinsam mit ihren Freunden in See stechen. In Sea of Thieves allerdings als Teil einer Crew auf dem gleichen Schiff, in Skull & Bones können hingegen die Flotten zusammengelegt werden. Und beide Spiele sollen nach aktueller Planung 2018 erscheinen – Sea of Thieves im Frühjahr, Skull & Bones im Herbst.

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Patricia Geiger
Patricia Geiger

Mit der ersten PlayStation ist Patricia den Videospielen verfallen und seitdem nicht mehr davon losgekommen, wobei ihr Herz nach wie vor den Konsolen gehört. Eigentlich dreht sich alles um Rollenspiele, Ego-Shooter und Action-Adventures, ab und an wagt sie sich aber auch an Rundenstrategie oder Jump'n'Runs.

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