Sea of Thieves: Update – Diese Änderungen kommen bald

Seit dem Release von Sea of Thieves Ende März sind die Spieler über zahlreiche Probleme und Baustellen gestolpert. Die Entwickler von Rare geben nun einen Ausblick, welche Änderungen mit den nächsten Updates ausgerollt werden und welche Probleme noch mehr Zeit erfordern.

  • von Patricia Geiger am 10.04.2018, 16:09 Uhr
Schätze sind nur ein Teil von Sea of Thieves.

Sea of Thieves ist erst am 20. März 2018 auf den Markt gekommen – aber schnell haben Spieler zahlreiche Punkte ausgemacht, bei denen die Entwickler noch einmal an den Stellschrauben drehen müssen. Und die gehen deutlich über den bisher übersichtlichen Content des Piraten-MMOs hinaus.

Rare hat über die vergangenen Wochen das Feedback der Spieler gesammelt und nun einen ersten Ausblick veröffentlicht, mit welchen Änderungen Spieler in nächster Zeit rechnen können – und welche Probleme die Entwickler mehr Zeit kosten werden.

Probleme beim Schiffs-Respawn

Schon kurz nach Release hat sich herausgestellt, dass der Spawn in mehrfacher Hinsicht noch einmal überarbeitet werden muss. Habt ihr erfolgreich ein anderes Schiff versenkt, spawnt es mitsamt Crew zu nah wieder – so entstehen unter Umständen nicht endende Konflikte, die mit der Zeit frustrierend werden können.

Rare hat hier bereits als ersten Schritt die Respawn-Distanz verdoppelt. Das heißt, das versenkte Schiff spawnt künftig doppelt so weit entfernt neu.

Zusätzlich arbeiten die Entwickler an einer Möglichkeit, wie sie diesen Punkt auf dem Server und nicht in der eigentlichen Spieldatei ändern können. Dadurch wollen sie in der Zukunft schneller reagieren können.

Probleme beim Spieler-Respawn

Aus dem PvP-Teil von Sea of Thieves ergibt sich gleich das nächste Respawn-Problem, das Spielern aus so ziemlich jedem Multiplayer-Spiel bekannt ist: Spawn-Killer.

Damit sind Spieler gemeint, die am Spawnpunkt darauf warten, dass Spieler wieder einsteigen, nur um sie so direkt nach dem Einstieg wieder zu töten.

In Sea of Thieves gibt es dieses Problem dann, wenn das eigene Schiff von einer anderen Crew gekapert wurde. Denn Sea of Thieves setzt Piraten normalerweise einfach wieder auf ihrem Schiff ab, wenn sie ihre Zeit auf der Fähre der Verdammten abgesessen haben.

Wenn es hier allerdings von fremden Piraten wimmelt, die einen direkt wieder auf die Fähre schicken, wird das schnell frustrierend.

Hier greift Rare noch nicht direkt ein. Stattdessen wollen sie Spieler stärker auf die Option aufmerksam machen, das eigene Schiff zu versenken.

Dadurch erledigt sich das Problem insofern, dass die feindliche Crew plötzlich ohne erbeutetes Schiff dasteht. Anschließend kann die Crew an einem neuen, jetzt weiter entfernteren Ort, neu einsteigen.

Um die Spieler aufmerksam zu machen, fügt Rare sowohl im Respawn-Bildschirm als auch auf der Fähre selbst Hinweise ein. Sollte das keinen messbaren Erfolg bringen, spielen die Entwickler mit dem Gedanken, diese Schiffe und Crews in andere Instanzen der Spielwelt zu setzen.

Missbrauch der Brigg stoppen

Vermutlich haben die allermeisten Piratencrews schon einmal einen Mitspieler in die Brigg geschickt – also das Schiffsgefängnis auf dem untersten Deck. Allerdings wird die Funktion nun von Spielern missbraucht, um beispielsweise einen Platz auf dem Schiff freizuhalten. Andere sperren Spieler ein, weil sie kein Headset haben oder eine andere Sprache sprechen.

Um diesem Verhalten vorzubeugen, will Rare schon vor dem eigentlichen Spielstart eingreifen. Spieler bekommen die Wahl, ob sie ihr Spiel für Matchmaking öffnen oder lieber in einer privaten Sitzung starten wollen.

Dann können nur andere Piraten per Einladung beitreten. So können Spieler dann auch bestimmen, ob sie die große Galleone mit einer kleineren Crew steuern möchten – oder die Schaluppe mit mehr als nur zwei Spielern.

Passende Crew finden

Wie bereits oben erwähnt, werden Spieler auch für die Nutzung oder Nichtnutzung eines Headsets oder für das Sprechen einer anderen Sprache in der Brigg eingesperrt.

Auch diesem Verhalten soll künftig ein Riegel vorgeschoben werden. Dazu arbeitet Rare gerade daran, dass das Matchmaking künftig nur noch Spieler zusammenwürfelt, die auch alle über ein Headset verfügen.

Künftig wird es zusätzlich auch noch die Möglichkeit geben, beim Matchmaking eine bevorzugte Sprache anzugeben. Dadurch werden dann nur noch Spieler zusammen auf ein Schiff gesteckt, die auch die gleiche Sprache sprechen.

Einen konkreten Termin für die Änderungen nannten die Entwickler nicht. Da die ersten Neuerungen aber ihren Weg schon per Update ins Spiel gefunden haben, sollte der Rest bald folgen.

Wann kommen neue Inhalte für Sea of Thieves?

Neben den oben genannten Punkten wünschen sich die Spieler von Sea of Thieves vor allem eines: neue Inhalte. Auch diese Wünsche haben die Entwickler vernommen – konkrete neue Informationen hierzu gibt es allerdings noch nicht.

Immerhin gaben sie aber zu verstehen, dass momentan die Roadmap – also der Zeitplan für die kommenden Entwicklungsarbeiten – dem Feedback entsprechend angepasst wird. Noch diese Woche soll ein Video erscheinen, in dem die Pläne für die nächste Zeit vorgestellt werden.

We want YOU on Facebook! Werdet Teil unserer Community und bleibt immer auf dem Laufenden.

Patricia Geiger
Patricia Geiger

Mit der ersten PlayStation ist Patricia den Videospielen verfallen und seitdem nicht mehr davon losgekommen, wobei ihr Herz nach wie vor den Konsolen gehört. Eigentlich dreht sich alles um Rollenspiele, Ego-Shooter und Action-Adventures, ab und an wagt sie sich aber auch an Rundenstrategie oder Jump'n'Runs.