Sea of Thieves: Einsteigertipps zur Alpha des Piraten-MMOs

Sea of Thieves erscheint zwar erst 2018, aber ist bereits jetzt in der technischen Alpha spielbar. Wenn ihr in den Kreis der Alphatester aufgenommen wurdet, helfen wir euch bei den ersten Schritten auf die Sprünge.

  • von Patricia Geiger am 18.12.2017, 11:31 Uhr

Sea of Thieves erfüllt vielen Spielern lang gehegte Piratenträume: Durch eine wunderschöne Inselwelt segeln, Schätze ausbuddeln, gegen Skelette kämpfen oder in Seeschlachten andere Schiffe auf den Meeresgrund zu befördern.

Einen Haken hat das Spiel allerdings: Es erscheint erst am 20. März 2018 für Xbox One und PC. Gespiel werden kann es aber jetzt schon, zumindest in kleineren Zeiträumen als Teil der technischen Alpha. Wie ihr euch dafür auch jetzt noch anmelden könnt, erfahrt ihr hier.

Außerdem wird es für Vorbesteller und alle Alpha-Tester, die bereits vor dem 1. Dezember gespielt haben, noch eine geschlossene Beta geben. Einen Termin dafür haben die Entwickler von Rare allerdings noch nicht angekündigt.

Habt ihr dann eure Einladung (egal ob für Alpha oder Beta), kann es auch schon losgehen. Aber wie eigentlich? Wo ihr das Spiel dann auf Xbox One beziehungsweise PC herunterladen könnt, erklärt euch die Einladungsmail.

Wir haben einige Tipps für euch, um euch den spielerischen Einstieg ins Piratenleben zu erleichtern.

Vor- und Nachteile der Schiffsgrößen

In Sea of Thieves könnt ihr alleine, zu zweit oder zu viert in See stechen. Davon abhängig ist auch die Größe des Schiffs, mit dem ihr durch die Inselwelt segelt. Je größer die Crew, umso größer – und schlagkräftiger – das Schiff.

Alleine oder zu zweit bekommt ihr vom Spiel eine kleine Schaluppe zugeteilt, zu viert eine große Galeone. Die Schaluppen sind schnell und wendig, die Galeone allerdings mit deutlich mehr Kanonen ausgestattet. Außerdem erlauben die drei Segel auch hier ein ziemlich zügiges Tempo.

Mehr Spieler = mehr Spaß

Die kleineren Schiffe erlauben es zwar, auch alleine in Sea of Thieves unterwegs zu sein, allerdings empfehlen wir euch, trotzdem immer in einer Vier-Spieler-Crew zu starten.

Habt ihr nicht genügend andere Piraten in eurer Freundesliste, könnt ihr hierzu auch einfach die Matchmaking-Funktion des Spiels nutzen. Momentan solltet ihr dazu aber zumindest ein wenig Englisch sprechen, denn das Matchmaking wirft euch einfach beliebig mit anderen Spielern zusammen, unabhängig von eurem Herkunftsland. Wie das im fertigen Spiel aussehen wird, können wir jetzt noch nicht sagen.

Nutzt aber auf jeden Fall ein Headset, wenn ihr mit anderen zusammen spielen möchtet! Im Spiel gibt es zwar nonverbale Kommunikation, die ist allerdings wirklich nur auf das allernötigste beschränkt.

Quests und Vorräte mitnehmen

Es gibt einige Dinge, die euch Sea of Thieves zumindest in der aktuellen Alpha-Version nicht verrät. Zum Beispiel, wo man Quests bekommt. Die gibt es inzwischen bei den Handelsgesellschaften. Die sind, je nach Außenposten, an anderen Orten, weshalb wir euch leider keine genauere Wegbeschreibung geben können.

An den Außenposten finden sich auch einige Fässer mit Vorräten. Die solltet ihr, sofern möglich, auf jeden Fall einsacken. Erstens werdet ihr sie früher oder später ohnehin brauchen und zweitens könnt ihr sie auf eurem Schiff auch lagern.

Mit dem Schiff vertraut machen

Egal, für welche Größe ihr euch entscheidet: Macht euch erstmal mit dem Schiff vertraut, bevor ihr direkt losfahrt. Spätestens bei der ersten Seeschlacht irrt ihr sonst verwirrt herum, wenn ihr nicht genau wisst, was ihr wo findet.

Das gilt für Kanonenkugeln, aber auch Holzplanken für die Schiffsreparatur und Bananen, mit denen ihr Gesundheit wiederherstellen könnt. Die vorher am Außenposten eingesteckten Vorräte könnt ihr hier lagern, allerdings solltet ihr ein paar Vorräte immer bei euch behalten.

Vor und während der Seefahrt

Wenn ihr euch auf dem Schiff zurecht findet, seid ihr schon fast abfahrbereit. Ihr solltet vorher ab noch ein paar Handgriffe tätigen:

  • Ladet auf jeden Fall alle Kanonen, man weiß nie, wie schnell man sie eventuell braucht.
  • Entscheidet euch mit dem Rest eurer Crew für eine Quest.
  • Sucht auf dem Kartentisch nach eurem Ziel. Meistens bringt es nichts, auf gut Glück loszuschippern.
  • Teilt in größeren Crews die Aufgaben einzelnen Mitgliedern zu. Wer steuert, wer kümmert sich um die Segel, wer checkt die Karte, ob der richtige Kurs eingeschlagen ist und wer warnt vor Felsen, die nicht auf der Karte vermerkt sind?

Wenn ihr auf hoher See beispielsweise musizieren möchtet, findet ihr die Instrumente, aber auch Werkzeuge wie Schaufel und Kompass, wenn ihr auf dem Controller die linke Schultertaste gedrückt haltet. Über die rechte Schultertaste könnt ihr hingegen die Karte oder das Rätsel eurer aktuellen Quest auswählen.

Geratet ihr in eine Seeschlacht oder einen Sturm, solltet ihr auf jeden Fall immer wieder euer Schiff auf Lecks überprüfen und diese gegebenenfalls mit Planken flicken. Die Schiffe laufen relativ zügig mit Wasser voll und ab einem bestimmten Punkt sind sie dann auch nicht mehr zu retten. Mit dem Eimer schöpft ihr das Wasser im Inneren ab.

Tipps zur Schatzsuche

Habt ihr die Zielinsel erreicht, ist Köpfchen gefragt. Nun müsst ihr entweder die auf einer Schatzkarte mit X markierte Stelle finden, ein Rätsel lösen oder einen verschollenen Piratenkapitän finden, der euch als Skelett ans Leder will.

Am kniffligsten sind dabei auf jeden Fall die Rätsel. Sie erhaltet ihr immer nur häppchenweise: Erfüllt ihr einen Teil davon, bekommt ihr immer nur den nächsten Schritt. Dabei müsst ihr nicht nur an der richtigen Stelle buddeln, sondern manchmal auch musizieren oder den Kompass zurate ziehen, um eine gewisse Anzahl Schritte in die richtige Richtung zu gehen.

Glaub ihr, an der richtigen Stelle zu sein, schnappt euch die Schaufel und fangt an zu Buddeln. Wenn ihr nach drei bis vier Versuchen noch kein Glück hattet, zieht noch einmal die Karte zu Rate oder folgt noch einmal genau dem letzten Rätselschritt. Es bringt nichts, die halbe Insel umzugraben.

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Patricia Geiger
Patricia Geiger

Mit der ersten PlayStation ist Patricia den Videospielen verfallen und seitdem nicht mehr davon losgekommen, wobei ihr Herz nach wie vor den Konsolen gehört. Eigentlich dreht sich alles um Rollenspiele, Ego-Shooter und Action-Adventures, ab und an wagt sie sich aber auch an Rundenstrategie oder Jump'n'Runs.

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