Samsung-Kunden nehmen’s krumm: Über 1 Million Curved-Monitore abgesetzt

Elektronik-Hersteller Samsung hat weltweit bereits Käufer für über eine Million Curved-Monitore gefunden und wird in Zukunft verstärkt gewölbte Bildschirme anbieten.

  • von Stephan Freundorfer am 12.04.2016, 17:09 Uhr

Im September 2014 hatte der südkoreanische Konzern Samsung seinen ersten gewölbten LED-Bildschirm im Angebot und seither die Palette an sogenannten Curved-Monitoren kontinuierlich erweitert. Nun hat man verlauten lassen, dass bereits über eine Million Curved-Geräte von Samsung über die Theke gegangen seien – laut Unternehmensangaben sei man für 85% des Gesamtaufkommens an Curved-Monitoren verantwortlich. 

Durch die Wölbung des Bildschirms ergibt sich (gerade bei geringem Abstand zwischen Seher und Monitor, wie er am Computerarbeits- und -spielplatz üblich ist) ein größerer Sichtbereich und der Bildschirm wirkt insgesamt größer. Dadurch, dass die gesamte Monitorfläche gleich weit von den Augen eines mittig sitzenden Betrachters entfernt ist, kommt es zu geringeren Verzerrungen, die wahrgenommene Bildtiefe erhöht sich und die Augen ermüden langsamer – ideal also für passionierte Zocker.

Da die Curved-Technik anscheinend gut beim Kunden ankommt, wird Samsung die Palette entsprechender Monitore stetig erweitern – und die Konkurrenz sicherlich auch.

Stephan Freundorfer
Stephan Freundorfer