Samsung Gear VR verkauft sich über 185.000 Mal in Deutschland

Elektronikkonzern Samsung hat bereits über 185.000 Gear VR-Brillen in Deutschland abgesetzt und beweist damit, dass Virtual Reality mehr als ein kurzlebiger Technik-Hype ist.

  • von Stephan Freundorfer am 08.07.2016, 9:55 Uhr

Die warnenden Stimmen sind immer noch laut: Virtual Reality ist viel zu teuer, der Nutzen der Headsets überschaubar, der Reiz schnell verflogen und der durchschnittliche Magen sowieso viel zu schwach, um genug Menschen dauerhaft in virtuelle Welten entführen zu können.

Doch der Erfolg von VR-Produkten sollte Skeptikern zu denken geben: Aktuell an ein neues Oculus Rift zum offiziellen Preis zu kommen ist unmöglich, die Vorbestellliste für die im Oktober erscheinende PlayStation VR-Brille lang – und das Samsung Gear VR ein großartiger Verkaufserfolg.

Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung hat bekannt gegeben, dass das hauseigene Virtual Reality-Headset Gear VR bereits über 185.000 Mal in Deutschland verkauft wurde. Ende 2014 war das Headset bereits in einer ersten “Innovator Edition” auf den hiesigen Markt gekommen, heute vergnügen sich VR-Fans mit einer überarbeiteten Version, die komfortabler, leichter zu bedienen und besser belüftet ist.

Der Erfolg von Samsung Gear VR liegt sicherlich auch am günstigen Preis: Nur knapp 100 Euro kostet das Headset, das mit den Samsung-Smartphones Galaxy S7, S7 edge, S6, S6 edge sowie S6 edge+ verwendet werden kann. Mit Gear VR, in dem Technologie der VR-Pioniere Oculus steckt, hat Samsung Virtual Reality mobil und massenkompatibel gemacht. Und motiviert zweifellos auch viele Anwender, sich eingehender mit der Materie zu beschäftigen und mit technisch aufwendigeren Headsets in Zukunft noch tiefer in virtuelle Welten einzutauchen.

 

Rundumblick: Unsere Kollegen von smart-wohnen.de haben die VR-Kamera Samsung Gear 360 ausprobiert.

Stephan Freundorfer
Stephan Freundorfer