Samsung CJG50: Ein Gaming-Monitor mit scharfen Kurven

Samsung hat eine neue Perle für Gamer: Mit dem CJG50 haben sie einen Bildschirm am Start, der mit seinem Curved-Aufbau eure Augen verwöhnen und dabei ein knackscharfes Bild liefern soll. Wir haben uns in die Kurve geschmissen und ein Auge auf den Bildschirm geworfen.

  • von Carlo Siebenhüner am 09.10.2018, 9:00 Uhr

Dieser Artikel ist eine runde Sache, denn hier erfahrt ihr:

  • Was den Samsung CJG50 besonders macht
  • Welche Technik im Samsung CJG50 steckt
  • Was ihr mit dem eingebauten »Game Mode« anstellen könnt

Curved-Bildschirme. Wurden vor einigen Jahren die Fernseher mit gekrümmten Bildschirmen noch als Technikneuheit gefeiert, konnten sie sich bei den Kunden nie großer Beliebtheit erfreuen. Zu wenig profitiert man als Couch-Zuschauer von der Krümmung des Bildschirms. Bei PC-Monitoren sieht die Sache widerum anders aus.

Samsung CJG50: Die Kurve macht’s

Wo die Krümmung des Displays auf lange Distanz nicht groß auffällt, nimmt man sie als PC-Spieler viel mehr wahr. Ihr sitzt schließlich nur wenige Zentimeter vom Bildschirm entfernt – dadurch kann die Krümmung ihre volle Stärke ausspielen.

Durch die Biegung habt ihr eine konstante Entfernung zum Bildschirm, was auf Dauer die Augen schont. Diese müssen sich dann nicht groß neu fokussieren, was vor allem bei größeren Monitoren zum Problem wird.

Ein weiterer Vorteil der Wölbung hängt auch mit der Funktionsweise der Augen zusammen. Wer gerade nach vorn schaut, hat trotzdem die Seiten etwas im Blick. Dadurch, dass sich der Bildschirm theoretisch um den Kopf wölbt, gaukelt er dem Gehirn deswegen besser vor, im Spielgeschehen zu stecken.

Ihr habt also stärker das Gefühl, dass überall um euch herum etwas passiert und könnt mit Curved-Monitoren tiefer ins Spiel eintauchen.

Die Technik hinter dem Samsung CJG50

Buchstäblich hinter dem Bild steckt beim Samsung CJG50 ein LCD-Display, das die VA-Technik benutzt. Damit bietet es eine hohe Blickwinkelstabilität und natürlichere Farben. Für Gamer sehr wichtig ist auch die Reaktionszeit eines Monitors. Bei VA-Panels normalerweise etwas höher, hat es Samsung trotzdem geschafft die Zeiten mit 4ms kurz und für Spiele optimal zu halten.

Der Samsung CJG50
SAMSUNG LC32JG50QQUXZG 31.5 Zoll WQHD Monitor (4 ms (Grau zu Grau) Reaktionszeit, 144 Hz)
SAMSUNG LC32JG50QQUXZG 31.5 Zoll WQHD Monitor (4 ms (Grau zu Grau) Reaktionszeit, 144 Hz)
€ 429

Mit einer Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln kann der Monitor die sogenannte WQHD-Auflösung darstellen. Diese bildet eine Art Zwischenschritt auf dem Weg zu 4K-Auflösungen, ist aber für kurze Distanzen völlig ausreichend und schont auch die Grafikkarte etwas.

Damit das Bild flüssig dargestellt wird, unterstützt Samsungs CJG50 eine Darstellung von bis zu 144Hz. Das menschliche Auge empfindet ein Bild zwar schon ab 30Hz als flüssig, aber bei höheren Bildwiederholraten werden die Bewegungen trotzdem erkennbar sanfter.

Mit AMD’s Freesync-Technologie könnt ihr eure Radeon-Grafikkarten außerdem mit dem Bildschirm in Einklang bringen. So verhindert ihr ein nerviges Auseinanderreißen des Bildes.

Der »Game-Mode« des Samsung CJG50

Mit nur einem Knopfdruck lässt sich an Samsungs Kurvendisplay der sogenannte »Game Mode« aktivieren. Damit passt der Monitor automatisch Kontrast, Gammastufen, Schärfe und Farbwerte an. Dabei könnt ihr aus unterschiedlichen Presets auswählen, etwa für Actionspiele, Rollenspiele oder Echtzeitstrategie.

Gleichzeitig könnt ihr im integrierten Menü auf einen Blick die Hertzzahl, die Reaktionszeit und den Schwarzwert einsehen und verändern. Zusätzlich warten dort auch zahlreiche weitere Einstellungsmöglichkeiten, mit denen ihr das Bild genau auf eure Bedürfnisse einstellen könnt.

Und für alle Technikfans, hier nochmal die Features des CJG50 im Detail:

Auflösung

2.560 x 1.440 (WQHD)

Bildwiederholrate

144 Hz

Reaktionszeit

4 MS (G/G)

Helligkeitswert

300 cd/m2

Kontrast (statisch)

3000:1

Anschlüsse
  • HDMI (1.4)
  • Display Port (1.2)
  • 3,5mm-Audio

Mit schnellem Display, schnell im Spiel

Damit ihr auf eurem schnellen Bildschirm nicht auch schnelle Spieltode sterbt, schaut euch doch gerne unsere Guides an zu Assassin’s Creed Odyssey oder Shadow of the Tomb Raider. Außerdem geht es auch in Forza Horizon 4 schnell und heiß zu, da können ein paar Tipps nicht schaden.

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Carlo Siebenhüner
Carlo Siebenhüner

Ein langer Weg liegt schon hinter Carlo. Mit Sonic ist er damals auf dem Mega Drive um die Wette gerannt, hat sich »volles Pfund aufs Maul« in Gothic gegeben, baut regelmäßig neue Städte bei Anno und verteilt auch immer mal Headshots in Battlefield (oder versucht es zumindest ;-) ).