Ride 3: Spritztour um den Gardasee

Motorradfans aufgepasst: Mit Ride 3 dürft ihr schon bald wieder auf zwei Rädern über die Strecken heizen. Wir verraten euch in unserer Vorschau, was euch erwartet.

  • von Patricia Geiger am 09.11.2018, 18:07 Uhr

230 Motorräder in sieben Kategorien: Ride 3 lässt wohl schon alleine damit die Herzen der Fans von Motorrad-Rennspielen höher schlagen. Doch auch darüber hinaus hat sich die Rennserie weiterentwickelt. Wir durften uns bei einem Preview-Event schon vorab ein Bild davon machen, wie sich der neueste Teil der Reihe spielt.

Neuer Singleplayer-Ansatz

In Ride 3 wird es keinen linearen Fortschritt mehr geben, wie ihr ihn aus anderen Rennspielen kennt. Stattdessen basiert der Fortschritt auf Magazinen, die nach und nach freigespielt werden.

Jedes Magazin enthält Anekdoten über die Motorrad-Szene, aber auch neue Rennen mit neuen Herausforderungen. Magazine haben jeweils ein eigenes Thema – sei es ein spezieller Motorradtyp, eine Streckenart oder Wetter.

In jedem Magazin können Spieler Sterne verdienen. Sind genug davon aufs Konto gewandert, wird ein Spezialmagazin freigeschaltet: Hier warten besondere Herausforderungen, aber auch eine besondere Belohnung. Denn nur über diese Magazine können die stärksten Motorräder des Spiels freigeschaltet werden.

Drohnenaufnahmen und Nachtrennen

Dass sich die Ride-Serie auch grafisch weiterentwickelt hat, macht vor allem die Gardasee-Strecke deutlich. Dafür, aber auch für die lizenzierten Strecken im Spiel, wurde Photogrammetrie eingesetzt.

Das bedeutet im Fall von Ride 3, dass Drohnenaufnahmen gemacht wurden, um möglichst viele Details einzufangen. Die Gardasee-Strecke ist zwar nicht real, aber stark von der tatsächlichen Umgebung des Sees beeinflusst und inspiriert.

Der Aufwand, den die Entwickler von Ride 3 hier an den Tag gelegt haben, hat sich gelohnt: Die Details im Verlauf der Strecke wollten uns immer wieder anhalten lassen, damit wir uns umsehen können. Beispielsweise gibt es eine ziemlich beeindruckende Ecke mit einem Wasserfall, die wir gerne genauer unter die Lupe genommen hätten.

Ebenfalls neu in Ride 3 sind die Nachtrennen, die es bisher in dieser Form noch nicht in der Serie gegeben hat. Beim Preview-Event stand uns dabei die Strecke von Macau zu Verfügung.

Kürzlich veröffentlichen die Entwickler Milestone einen kurzen Clip vom Rundkurs, den wir unterhalb für euch parat haben. Insgesamt werden 30 Strecken in Ride 3 zur Verfügung stehen.

Eigenes Motorrad, eigener Fahrer

Wem die Standardlackierungen der Motorräder zu langweilig sind, der darf sich in Ride 3 mit einem Editor nach Lust und Laune austoben und seiner Phantasie freien Lauf lassen. Selbst Homer Simpson lässt sich so auf den Lack zaubern. Diese eigenen Designs können dann hochgeladen und mit anderen Spielern geteilt werden, genauso könnt ihr die Designs anderer Spieler herunterladen und nutzen.

Auch abgesehen vom Design dürft ihr an den Motorrädern herumschrauben: Insgesamt wird es 500 anpassbare Motorradteile geben, die sich dann natürlich zum Beispiel aufs Fahrverhalten auswirken. Verpasst ihr eurem Motorrad beispielsweise einen neuen Auspuff, macht sich das am Motorensound bemerkbar.

Aber nicht nur die Maschinen, sondern auch euren Fahrer dürft ihr anpassen: Ihr dürft sowohl das Geschlecht als auch die Frisur und die Kleidung wählen. Ausgefallene Kostüme soll es laut der Entwickler allerdings nicht geben.

Fahrfehler ausbügeln leicht gemacht

Da die Physik in Ride 3 ebenfalls verbessert wurde, kann es durchaus passieren, dass ihr über den Lenker von eurem Motorrad absteigt. Solche Fehler solltet ihr natürlich sowieso vermeiden, indem ihr beispielsweise der Färbung der Ideallinie vertraut – aber falls es doch passiert: kein Beinbruch.

Ihr habt jederzeit die Möglichkeit zurückzuspulen. Habt ihr nicht gebremst oder euch verlenkt und seid ins Schlingern geraten? Kein Problem, per Knopfdruck spult ihr einfach zurück, soweit ihr wollt.

Anders als im Autorennspiel Forza Horizon 4, in dem ihr auch zurückspulen dürft, werdet ihr dann aber nicht direkt wieder mit voller Geschwindigkeit zurück ins Rennen geworfen. Stattdessen startet ihr quasi in einer Zeitlupe, die sich langsam dem normalen Zeitverlauf anpasst. So habt ihr hier schon die Möglichkeit zu bremsen oder Lenkfehler in Ride 3 zu korrigieren.

Fotomodus mit zahlreichen Spielereien

Wie viele Spiele in der letzten Zeit, bringt auch Ride 3 einen Fotomodus mit. Der lässt sich jedoch nur über das Pausenmenü ansteuern, was das perfekte Bild einen Tick schwieriger macht.

Dafür werdet ihr aber mit jeder Menge Spielereien belohnt: Farbfilter, Kontraste, Tiefenunschärfen – alles, was das Fotomodus-Fanherz begehrt ist bei Ride 3 verfügbar. Zudem könnt ihr die Konkurrenz ausblenden und damit schon beim Start so tun, als hättet ihr die anderen Fahrer längst abgehängt.

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Patricia Geiger

Fazit

Anfangs hatte ich leichte Startschwierigkeiten, weil ich erst vor einigen Wochen noch meine Runden in Forza Horizon 4 gedreht habe und sich ein Motorrad eben doch ganz anders steuert – die Spulfunktion war zu Beginn ein guter Freund.

Nachdem die erste Hürde dann aber genommen war, konnte ich die Strecken, Motorräder und die Sounds richtig genießen. Wer Motorrad-Rennspiele mag, sollte sich Ride 3 auf keinen Fall entgehen lassen.

Die Neuerungen (vor allem die neue Strukturierung des Singleplayer-Fortschritts) sorgen dafür, dass Fans jede Menge Stunden auf den Strecken lassen werden.

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Patricia Geiger
Patricia Geiger

Mit der ersten PlayStation ist Patricia den Videospielen verfallen und seitdem nicht mehr davon losgekommen, wobei ihr Herz nach wie vor den Konsolen gehört. Eigentlich dreht sich alles um Rollenspiele, Ego-Shooter und Action-Adventures, ab und an wagt sie sich aber auch an Rundenstrategie oder Jump'n'Runs.

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