Red Dead Redemption 2 Screenshots: Alle versteckten Infos

Die kürzlich veröffentlichten Screenshots zu Red Dead Redemption 2 enthalten etliche versteckte Infos. Wir fassen die wichtigsten für euch zusammen.

  • von Sebastian Weber am 01.06.2017, 15:53 Uhr

Ende Mai hat Rockstar Games bekannt gegeben, dass die Entwickler das Open-World-Spiel Red Dead Redemption 2 vom Herbst 2017 auf das Frühjahr 2018 verschieben. Grund sei, dass sie die bestmögliche Qualität abliefern möchten und dafür ein wenig mehr Zeit benötigen.

Zeitgleich zu dieser Hiobsbotschaft für die Fans, veröffentlichte Rockstar Games aber auch einige neue Screenshot aus dem Action-Kracher. Fans von Red Dead Redemption haben sich diese zwischenzeitlich sehr genau angesehen und etliche Details und versteckte Informationen im Internetforum Reddit veröffentlicht, die sich in den Bildern verbergen. Daher fassen wir für euch die spannendsten Details und Theorien zusammen:

Screenshot einer Western-Stadt

Dieser Screenshot aus einer Stadt von Red Dead Redemption 2 zeigt nicht nur die grafische Brillanz des Spiels, wie etwa die vielen Details der Lederjacke des Cowboys im Vordergrund. Es verstecken sich noch ein paar weitere Details:

  • Der Cowboy, den ihr vermutlich steuern werdet, trägt ein Gewehr auf dem Rücken, eine Pistole im Holter sowie ein Messer am Gürtel. Das könnte darauf hindeuten, dass ihr wie im Vorgängerteil wieder nur eine begrenzte Zahl an Waffen mit euch herumschleppen könnt. In Grand Theft Auto 5, einem anderen Spiel von Rockstar Games, könnt ihr zum Beispiel beliebig viele Knarren dabei haben.
  • Im Hintergund, dort wo der andere Cowboy vorbei reitet, kann man einen Anbindebalken erkennen, an denen ihr euer Ross festmachen könnt.
  • Ebenfalls direkt in der Nähe des anderen berittenen Cowboys ist ein »Doctor«, also Arzt. Dieser scheint unter anderem Elixiere und Schießpulver zu verkaufen. Das könnte darauf hinweisen, dass ihr euch dort mit entsprechenden Heil- und Hilfsmitteln ausstatten könnt. Außerdem könnte es bedeuten, dass es vielleicht nicht nur fertiges Equipment gibt, sondern eine Art Crafting-System, über das ihr mit dem Schwarzpulver Munition oder Sprengstoffe herstellen könnt.
  • Wenn ihr über die linke Schulter des vermeintlichen Protagonisten hinweg, die gesamte beleuchtete Veranda entlang blickt, dann lassen sich dort die Buchstaben B, L und C erkennen. Diese Buchstaben könnten insgesamt »Blackwater« heißen und würden dann auf eine der Städte aus dem Vorgänger anspielen. Wahrscheinlicher ist es aber wohl, dass das Wort »Blacksmith«, also Schmied, ist. Das wiederum könnte darauf hinweisen, dass ihr dem Handwerker mit eurem Gaul immer wieder einmal einen Besuch abstatten müsst – eine Art Upgrade-System (mit besserem Sattel, tolleren Hufeisen oder ähnlichem) wäre ebenfalls denkbar.

Der Zug – Überfall oder Eskorte?

  • Die Lampe im Hintergrund könnte einen ersten Hinweis auf die Zeitspanne geben, in der Red Dead Redemption 2 spielt. Es scheint sich hier um Lampen mit Glühbirnen zu handeln, was grob auf die 1880er Jahre hinweist.
  • Der Cowboy hat zwei verschiedenen Revolver in der Hand. Das könnte darauf hinweisen, dass ihr verschiedene Waffen gleichzeitig nutzen könnt, ähnlich wie in Max Payne 3, das ebenfalls von Rockstar Games stammt. Auffällig ist hierbei zudem, dass die Waffe in der linken Hand hochwertiger wirkt, als die in der rechten Hand – Revolver und Gewere könnten also verschiedene Qualitäten besitzen.
  • Das Tuch, welches das Gesicht des Outlaws hier verdeckt, könnte darauf hinweisen, dass auch Red Dead Redemption 2 wieder ein Ehre-System besitzt. Im ersten Teil wurde John Marston gefürchtet oder geliebt, je nachdem ob ihr ein Verbrecher oder gesetzestreu wart. Dieser Status nahm auch Einfluss auf das Verhalten der anderen Spielfiguren, auf Belohnungen für Missionen und so weiter. Mit einem Bandana vor dem Gesicht, konntet ihr Marston verkleiden, sodass Missetaten unentdeckt blieben.
  • Das Bild könnte entweder einen Überfall auf den Zug darstellen. Oder aber ihr müsst diesen verteidigen, wofür die Sandsäcke auf der Ladefläche sprechen.
  • Hinter der Lampe sind Masten zu sehen, die zum einen Stromleitungen sein könnten, zum anderen aber auch Telefonleitungen. Das deutet abermals grob auf die 1880er Jahre hin.
  • Wenn man den Analysen der Fans Glauben schenkt, dann ist der Charakter auf dem Screenshot der gleiche Charakter, wie er auf dem bisherigen Artwork in der Mitte zu sehen ist. John Marston soll es definitiv nicht sein, dieser steht im Artwork angeblich ganz auf der linken Seite. Die aktuelle Vermutung ist, dass es sich hier um Red Harlow handelt, einer Figur aus dem Mehrspielermodus des Vorgängerteils. Dieser könnte auch der Anführer der Gang sein.

Redwood-Bäume deuten auf Kalifornien hin

  • Das Bild zeigt Bäume, die eindeutig an die Redwood genannten Riesenmammutbäume in den USA erinnern. Das würde den Schauplatz einschränken, da diese in Kalifornien und dort vor allem im nördlichen Areal des Bundesstaates wachsen. Davon abgesehen erinnert die gesamte Fauna des hier abgebildeten Walds an den Redwood Nationalpark.
    Zeitgleich hat der Vorgänger Red Dead Redemption verschiedene Landstriche zusammengewürfelt, etwa Texas, Mexiko, Kalifornien oder Kansas. Rockstar Games könnte also abermals eine bunte, aber fiktive Mischung an ikonischen Landschaften im Sinn haben.

Die Postkutsche

  • Einer der Charaktere auf der Postkutsche könnte Landon Ricketts sein, der bereits im Vorgänger vorkam und als der letzte wahre Revolverheld gilt.
  • Der gesamte Szenerie wirkt so, als ob die Postkutsche von den restlichen Cowboys eskortiert wird. Das könnte demnach auf diese Art von Missionen hinweisen.
  • Das Bild zeigt, dass Red Dead Redemption 2 wohl über eine recht große Sichtweite verfügt.
  • Der Cowboy, der hinter der Kutsche auf der linken Seite reitet, sieht so aus, als sei sein Kopf bandagiert. Das könnte auf eine Art von Verletzungssystem hinweisen.
  • Alle Cowboys sehen so aus, als hätten sie rote oder rötliche Haare. Falls dieser Schein sich bewahrheitet, dann könnten sie miteinander verwandt sein.

Beeindruckende Effekte

  • Die Wagen im hinteren Teil des Zugs scheinen vergitterte Fenster zu haben, was abermals darauf hinweisen könnte, dass ihr entweder Züge überfallen könnt oder beschützen müsst. Da die Vermutung nahe liegt, dass ihr ein Mitglied einer Gang spielt, wäre ein Überfall auf einen Zug die logische Schlussfolgerung. Erfahrungen mit ähnliches Gameplay-Mechaniken hat Rockstar Games ja zum Beispiel in Grand Theft Auto 5 gesammelt, wo ihr entsprechende Verbrechen erst vorbereiten und dann ausführen musstet.
  • Der Screenshot zeigt jede Menge Qualm des Zuges, der nach sogenanntem Volumetric Fog aussieht. Das bedeutet, dass dieser Nebel sich physikalisch korrekt verhält und sogar vom einfallenden Licht optisch beeinflusst wird.

Zwei Knarren für ein Halleluja

  • Sowohl die Hände als auch die Revolver erscheinen beeindruckend detailliert. Das könnte zum einen darauf hinweisen, dass die Szene aus einer Zwischensequenz stammt und nicht direkt Gameplay abbildet. Zum anderen vermuten die Fans allerdings, dass dies auf eine Ego-Sicht schließen lassen könnte, da dann die Hände und Waffen näher an der Kamera dran sind und daher aufwändiger gestaltet sein müssen. Auch GTA 5 bot die Option auf dem PC, der PlayStation 4 und der Xbox One, die Perspektive zu wechseln.
  • Wie der Charakter weiter oben, hat auch dieser zwei Revolver gleichzeitig in der Hand. Dies könnte ein erneuter Hinweis darauf sein, dass euer Held mit zwei Knarren auf einmal hantieren darf.

 

Red Dead Redemption 2 erscheint im Frühjahr 2018 für die PlayStation 4 und Xbox One, Gerüchten zufolge ab dem 01. April 2018. Erst dann werden wir sicher wissen, welche der Theorien der Fans zu diesen Screenshots stimmen und welche nicht.

Bis es soweit ist, legen wir euch den Trailer zu Red Dead Redemption 2 ans Herz, der das Western-Spektakel in Bewegung zeigt und demonstriert, wie gut das Open-World-Spiel aussehen wird.

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Sebastian Weber
Sebastian Weber

Seit den ersten Pixelmännchen auf einem Commodore PET, liebt Sebastian Videospiele und hat heute vom PC, über Xbox One, PlayStation 4 bis hin zur Nintendo Switch alles zu Hause stehen, was virtuelle Welten auf den Bildschirm bringt. Dabei sind vor allem Rollenspiele und Action-Titel die erste Wahl.

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