6 simple Gründe, warum Shooter-Fans nicht an Rage 2 vorbeikommen

Ab 14. Mai schickt uns Bethesda in die postapokalyptische Wüste. Wir durften das Action-Highlight anspielen und verraten, warum ihr das unbedingt auch tun solltet.

  • von Benjamin Hillmann am 30.01.2019, 12:30 Uhr
Rage-2-Fahrzeugschlacht-Titelbild

In nicht einmal vier Monaten erscheint Rage 2 und die erste Frage, die sich viele von euch stellen, lautet wahrscheinlich: Was zum Teufel war Rage 1?

Rage ist ein Ego-Shooter mit sowohl Renn- als auch Rollenspielelementen aus dem Jahr 2011. Entwickelt von id Software, versetzte er uns in eine durch einen Asteroideneinschlag verwüstete Erde. In anderen Worten: Wir erforschten eine an Mad Max und Co. erinnernde Spielwelt aus Ödland-Siedlungen, Fahrzeugkämpfen und mutierten Lebewesen.

Rage 2 setzt einerseits die Geschichte des Erstlings fort und behält einige Features des Originals bei, präsentiert sich anderseits aber als rundum erneuertes Spiel. Im Folgenden verraten wir euch sechs Gründe, warum ihr den Shooter im Auge behalten solltet – egal ob ihr den Vorgänger gespielt habt oder nicht.

1. Eine weitläufige Open World, in der immer was los ist

In Rage 2 steht uns eine weitläufige Welt zum Erkunden offen. Dank dynamischer Ereignisse wird es dabei im “Wasteland” nie langweilig. Beispielsweise müssen wir Verbündeten helfen, die vor feindlichen Konvois fliehen, was natürlich in Verfolgungsjagden mit jeder Menge Blechschaden mündet.

Ein anderes Mal treffen wir auf eine Tankstelle, in der sich Banditen verschanzt haben, die es zu beseitigen gilt. Neben den Missionen der Hauptgeschichte stehen uns zudem jede Menge weitere Aktivitäten wie Autorennen, Kämpfe in der Mutant Bash-Arena sowie Kopfgeldjägeraufträge zur Auswahl.

Rage-Erfinder id Software verbindet seine Shooter-Expertise hier gekonnt mit dem Open World-Knowhow der Avalanche Studios, das diese sich nicht nur mit der Just Cause-Reihe, sondern passenderweise auch mit dem letzten Mad Max-Spiel angeeignet haben.

2. Ein neuer Held, dessen Entwicklung wir selber bestimmen

Im Spiel schlüpfen wir in die Rolle des letzten Rangers Walker, der sich schnell zwischen den Fronten verschiedener Fraktionen in der Welt von Rage 2 wiederfindet. Dabei können wir sowohl das Geschlecht unserer Hauptfigur bestimmen, als auch deren Fähigkeiten nach eigenen Vorlieben entwickeln – RPG-Elemente sind also wieder mit von der Partie.

Über die uns zur Verfügung stehenden Fähigkeiten und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung entscheiden wir allerdings nicht alleine. Sie werden auch von dem Verhältnis zu bestimmten Schlüsselfiguren der Handlung beeinflusst.

Kenner des Originals dürfen sich in diesem Fall auf ein paar bekannte Gesichter freuen. Da die Geschichte von Rage 2 allerdings 30 Jahre nach dem Erstling spielt, finden sich auch Neulinge schnell zurecht.

3. Spezialfähigkeiten à la Bioshock, die es krachen lassen

In BioShock waren es Plasmide, die uns übernatürliche Kräfte wie Pyro- oder Telekinese verliehen haben. In der Welt von Rage hören diese auf den Namen Nanorites, winzige Maschinen, die in uns große Kräfte wecken.

Beim Anspielen haben wir während heißer Schusswechsel mit Hilfe dieser Skills Gegner durch die Luft geschleudert, Schutzschilde erschaffen und per Faustschlag die Erde zum Beben gebracht.

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Die unterschiedlichen Fähigkeiten im Fluss der Action mit den Funktionen der Waffen zu kombinieren, macht unter anderem den besonderen Reiz von Rage 2 aus.

4. Ein abwechslungsreiches Waffenarsenal

Bei Thema Schusswaffen merken wir sofort, dass hier die Experten von id ihre Finger im Spiel haben. Das Handling der unterschiedlichen Schießprügel ist tadellos, zudem bietet jede Waffe einen alternativen Feuermodus.

Diesen aktivieren wir nicht etwa mit einem zusätzlichen Schuss-Button, sondern indem wir über Kimme und Korn zielen. Feuern wir mit der Pistole beispielsweise locker aus der Hüfte, gibt sie einen Burst aus mehreren Kugeln ab. Wechseln wir in den Zielmodus, verschießen wir präzisere Einzelgeschosse – ganz simpel und intuitiv.

In der uns präsentieren Beta-Version gestaltete sich allerdings das Aufnehmen von Munition noch etwas fummelig. Diese wird aktuell nämlich nur per Knopfdruck und bei haargenauer Ausrichtung des Cursors eingesammelt.

5. Eine smarte Navigationshilfe beim Erkunden der Welt

Vielleicht kennt ihr folgendes Problem: Ihr fahrt (oder vielmehr reitet) in The Witcher 3 oder Read Dead Redemption 2 durch einige der schönsten Landschaften der Videospielgeschichte, bekommt davon aber nichts mit, weil euer Blick ständig nur am vorgegebenen Pfad auf der Minimap klebt?

Rage 2 schafft mit einem simplen Design-Kniff Abhilfe. Anstatt auf der Karte, wird euch der ideale Weg zu eurem nächsten Ziel direkt in der Spielwelt angezeigt – genauer gesagt, werden die jeweiligen Straßen einfach entsprechend eingefärbt. So müssen wir unseren Blick nie von der Spielwelt abwenden und bekommen viel mehr Details mit – super!

6. Cooles Design zwischen Mad Max, Borderlands & Cyberpunk

Ihr steht auf Endzeitszenarien und Cyberpunk und könnt euch obendrein an skurrilen Charakteren im Stile eines  Borderlands 2 nicht satt sehen? Dann ist Rage 2 genau das richtige Spiel für euch!

Hier erkundet ihr sowohl die Überreste menschlicher Zivilisation im Ödland als auch von Neon-Reklamen geprägte Städte wie Wellspring, in denen sich allerlei zwielichtige Gestalten rum treiben. Die Entwickler haben zudem den “Crazyness-Faktor” beim Design der Spielfiguren ein gutes Stück hochgedreht – bereits die Beta hat in dieser Hinsicht mit Figuren wie Klegg Clayton voll überzeugt.

Rage 2 erscheint am 14. Mai für PlayStation 4, Xbox One und PC.

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Benjamin Hillmann
Benjamin Hillmann

Zuhause zwischen Star Wars, Hellboy-Comics & Klängen von Nick Cave. Geht gerne mit Nathan Drake auf Schatzsuche. Gefühlt geistig verkoppelt mit David Lynch & Hideo Kojima.

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