PS4 Neo heißt PS4 Pro, Start am 10. November, Preis 399 Euro

Sony in New York die Katze aus dem Sack gelassen: Die technisch aufgebohrte PS4 Pro erscheint schon am 10. November und wird 399 Euro kosten.

  • von Stephan Freundorfer am 08.09.2016, 8:45 Uhr

Beim PlayStation Meeting in New York City hat Elektronikkonzern Sony zwei neue PS4-Modelle vorgestellt – und beide werden noch 2016 erscheinen. Bereits ab dem 15. September wird eine schlankere, leichtere und energieeffizientere Version der PlayStation 4 erhältlich sein – für 299 Euro.

Wichtiger aber für passionierte PlayStation-Gamer: Bereits am 10. November wird die neue PlayStation 4 Pro in die Läden kommen, für 399 Euro. Bislang unter dem Codenamen PS4 Neo bekannt, wird die PS4 Pro eine leistungsfähigere Hardware als die ursprüngliche PS4 bzw. ihre neue Slim-Version bieten.

Vor allem bei der Grafik-Performance legen die Sony-Ingenieure eine Schippe drauf – die Rechenleistung der PS4 steigt von 1843 auf 4200 GFLOPS. Daneben bekommt die PS4 Pro ein wuchtigeres Äußeres und eine 1 TB-Festplatte, an der Rückseite gibt’s einen zusätzlichen USB-Port, um die kommende PlayStation VR-Hardware problemlos anschließen zu können.

Die höhere Leistung der PS4 Pro soll aber nicht nur für eine schnellere (und weniger Übelkeit-erregende) Grafikdarstellung bei VR-Games sorgen, sondern Spieler mit HDR-kompatiblen bzw. 4K-Fernsehern begeistern. Entsprechend hochwertige Bildschirme vorausgesetzt zaubert die PS4 Pro Spielegrafik in 4K-Auflösung und mit hoher, stabiler Bildwiederholrate auf das Display, und nutzt die High Dynamic Range-Technologie, welche die Darstellung realistischerer Helligkeit, Dunkelheit sowie Farben ermöglicht.

Inwieweit sich im November der Kauf einer PS4 Pro für Besitzer ‚alter‘ TV-Geräte lohnt, bleibt abzuwarten – Sony verspricht, dass jedes PS4-Spiel auf der neuen Hardware mit 1080p-Auflösung und hoher Bildwiederholrate laufe. Trotz des Technik-Updates werden übrigens keine exklusiven PS4 Pro-Titel erscheinen – alle zukünftigen PS4-Spiele sollen auf der alten wie neuen Hardware laufen.

Stephan Freundorfer
Stephan Freundorfer