Pro Evolution Soccer 2017: Erste Eindrücke vom neuen Konami-Kick

Bei einem Event in Mailand durften ausgewählte Pressevertreter zum ersten Mal das neue Pro Evolution Soccer anspielen. Wir fassen die Eindrücke zu PES 2017 für euch zusammen.

  • von Stephan Freundorfer am 01.06.2016, 11:00 Uhr

Zum letztjährigen 20. Jubiläum punktete Konamis Fußballreihe ordentlich: Pro Evolution Soccer 2016 wurde im vergangenen Herbst von altgedienten Video-Fußballspielern bejubelt, beim Wertungsdurchschnitt überflügelten die PS4– und Xbox One-Versionen von PES 2016 die FIFA-Konkurrenz  um einige Prozentpunkte.

Aber natürlich kann man immer irgendwas besser machen – und so haben sich die Entwickler der japanischen Spieleveteranen Konami beim Nachfolger an diversen Details zu schaffen gemacht.

Folgende Veränderungen waren beim ersten Probespielen im Rahmen des Champion’s League-Finales in Mailand festzustellen:

  • Laut Konami ist nun eine genauere Kontrolle über das Passspiel möglich. Die aktuell spürbarste Änderung: Für stärkere Pässe muss der zugehörige Button erheblich länger als früher gedrückt werden.
  • Die Spielgeschwindigkeit ist etwas langsamer, was zu Anfang eine Umgewöhnung nötig macht, auf Dauer aber mehr Kontrolle des Spielflusses erlaubt.
  • Es gibt zusätzliche Taktikoptionen (z.B. Tiki-Taka, Enge Manndeckung), die folgsam vom eigenen Team umgesetzt werden.
  • Die Torhüter agieren etwas intelligenter und aufmerksamer.
  • Die Grafik ist höchst atmosphärisch, vor allem die Animationen überzeugen mit Realismus und Facettenreichtum.

Klingt also alles äußerst vielversprechend. Mehr zu PES 2017 dürften wir auf den Spielemessen E3 und Gamescom sehen. Und bis dahin können wir uns ja mit dem Vorgänger und dessen EM-Update UEFA EURO 2016 vergnügen!

Stephan Freundorfer
Stephan Freundorfer