Pokévision erleichtert die Suche in Pokémon GO

Die neue Map Pokévision zeigt die Standorte von Pokémon sowie deren Spawn-Dauer in Echtzeit an.

  • von Patricia Geiger am 22.07.2016, 14:26 Uhr

Bereits der Poké Radar hilft bei der Suche nach den Taschenmonstern im Augmented-Reality-Spiel Pokémon GO , allerdings sind hier die Informationen meist veraltet und die Pokémon schon wieder weg, bis man als Spieler an der Fundstelle angekommen ist. Außerdem werden die Fundorte hier von den Usern selbst gemeldet, weshalb man den zusätzlichen Faktor absichtliche Falscheinträge einrechnen muss.

Die neue Hilfsmap Pokévision funktioniert im Gegensatz dazu anders. Es gibt keine eigene App, die Seite wird direkt über den Browser via http://pokevision.com aufrufen. Die Fundorte in Pokévision werden außerdem nicht von den Spielern eingetragen, stattdessen liest die Karte die Daten direkt aus Pokémon GO aus.

Deshalb ist es nicht nur möglich den exakten Standort der Taschenmonster anzuzeigen, sondern auch die restliche Spawndauer in Form eines Countdowns anzugeben. Damit können Spieler dann besser einschätzen, ob sie das Pokémon der Wahl noch erreichen oder ob es sich nicht mehr lohnt, in die entsprechende Richtung loszugehen.

Allerdings hat Pokévision im Prinzip das gleiche Problem wie auch Pokémon GO selbst: Durch die exakten Angaben strömen stetig mehr Spieler auf die Webseite, weshalb die Scans nach Pokémon etwas länger dauern oder die Seite auch immer wieder komplett ausfällt.

Patricia Geiger
Patricia Geiger

Mit der ersten PlayStation ist Patricia den Videospielen verfallen und seitdem nicht mehr davon losgekommen, wobei ihr Herz nach wie vor den Konsolen gehört. Eigentlich dreht sich alles um Rollenspiele, Ego-Shooter und Action-Adventures, ab und an wagt sie sich aber auch an Rundenstrategie oder Jump'n'Runs.