Pokémon GO Updates: Tauschen & PvP sind nur der Anfang

Auf Tauschfunktion und PvP-Kämpfe wartet die Community von Pokémon GO schon eine Weile, doch die Macher haben noch viel mehr mit dem Mobile Game vor.

  • von Constanze Thiel am 08.09.2017, 11:24 Uhr

Im Sommer diesen Jahres feierte Pokémon GO sein einjähriges Jubiläum und obwohl mittlerweile die zweite Generation der Taschenmonster, Raid-Kämpfe und legendäre Pokémon wie Entei, Suicune und Raikou Teil des Augmented-Reality-Spiels sind, gibt es noch viel Luft nach oben. Dieser Meinung ist auch Tsunekazu Ishihara, seines Zeichens geschäftsführendes Vorstandsmitglied von The Pokémon Company.

Wo bleiben Tauschfunktion & PvP-Kämpfe?

Klar, Entwicklerstudio Niantic versorgt sein Mobile Game laufend mit Updates, die beispielsweise einen ärgerlichen Raid-Boss-Bug bei legendären Taschenmonstern beheben. Doch das ist laut Aussage von Ishihara nur die Spitze des Mondbergs, um bei diesem sprachlichen Bild im Pokémon-Univserum zu bleiben. Über die Zukunft von Pokémon GO sprach Ishihara mit diesen Worten:

»Wir haben bislang nur zehn Prozent von dem erreicht, was Pokémon und Niantic [mit Pokémon GO] vorhaben. Wenn wir voranschreiten, werden wir zentrale Elemente von Pokémon wie das Tauschen von Pokémon oder Kämpfe zwischen einzelnen Spielern mit einbeziehen müssen.«

Pokémon GO – Ein Balanceakt

Weiter sprach das hohe Tier bei der Pokémon Company im Interview mit dem wirtschaftsfokussierten Onlineportal Bloomberg die Schwierigkeiten rund um das Augmented-Reality-Spiel an. Ist es zum Beispiel passend, Elektro-Pokémon wie Pikachu oder Voltilamm in der Nähe von Kraftwerken vorkommen zu lassen oder birgt das für die Spielerschaft von Pokémon GO zu große Gefahren?

Ishihara sponn noch weiter und gab zu bedenken, dass das örtlich eingeschränkte Vorkommen von bestimmten Taschenmonstern nachteilig für bestimmte Trainer sein könnte. Wenn Eis-Pokémon nur in kalten Regionen vorkommen würden, hätten Bewohner von tropischen Inseln nicht mal eben die Möglichkeit, sich diese in Pokémon GO zu schnappen.

»Also überlegen wir uns immer, wie wir die richtige Balance halten – zwischen dem Game Design, den idealen Existenzbedingungen unserer Pokémon, und dem Gefühl, das Spieler mit ihren Sammlungen verbinden«, erklärte er.

Ishihara nahm ebenfalls Bezug auf die Probleme, die beim Pokémon-GO-Event in Chicago auftraten. Spieler sind wegen überlasteter Netze damals nicht zum Spielen gekommen. Auch verbesserte Augmented-Reality-Technologien riss er an. Dadurch würdet ihr Taschenmonster direkt vor euch zum Beispiel nicht nur sehen, sondern ihre Präsenz ebenso fühlen.

Bis es soweit ist und Pokémon GO endlich eine Tauschfunktion und Spieler-gegen-Spieler-Kämpfe spendiert bekommt, liefern wir euch Infos über Hinweise auf die dritte Generation. Darüber hinaus haben wir an anderer Stelle alles zusammengefasst, was ihr zu Updates, Maps sowie Pokémon GO Plus wissen müsst.

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Constanze Thiel
Constanze Thiel

Winterkind. Superbeast. Lipstick stains & video games. Mother of Xenomorphs. Fährt am Wochenende gerne mit ihren Pokémon raus nach Silent Hill.