Pokémon GO: Neue Infos zum Energiesparmodus und Einfang-Bug

Seit dem Launch wird Pokémon GO von vielen Bugs geplagt. Zum verbuggten Batteriesparer und den aktuellen Problemen beim Einfangen hat Niantic sich nun geäußert.

  • von Patricia Geiger am 05.08.2016, 11:18 Uhr

Mit dem Update 0.31.0 wurde der Energiesparmodus aus der iOS-Version des Augmented-Reality-Spiels Pokémon GO entfernt. Dadurch wird der Bildschirm nicht mehr gesperrt, wenn das Smartphone falschherum gehalten wird und Spieler sind gezwungen, ihr Telefon ständig in der Hand zu halten, wenn sie nicht ihrer Hosentasche im Zweifelsfall das Verschicken von Pokémon überlassen möchten. Dabei hat Niantic die Entfernung allerdings in den Patch-Notes unterschlagen.

Zahlreiche Spieler waren von dem Schritt wenig begeistert, nun haben sich die Entwickler erneut via Facebook bei der Spielerschaft gemeldet. Neben anderen Themen geht es auch um den Batteriesparer.

»Wir haben euer Feedback zur Entfernung des Batteriesparers laut und deutlich gehört. Wir hatten das Feature entfernt, weil es bei einigen Spielern verbuggt war. Aber wir sind zuversichtlich, dass wir einen Fix dafür in den nächsten Tagen veröffentlichen können.«

Tatsächlich sorgte der Batteriesparer immer wieder für Probleme. Beispielsweise aktivierte sich der Batteriesparer nach dem ersten Kippen des Smartphones auch wieder bei normaler Haltung oder sorgte dafür, dass man nicht mehr mit PokéStops oder Pokémon interagieren konnte, wenn man das Telefon wieder in die normale Position gedreht hat. Hier half dann nur noch ein kompletter Neustart der App.

Inzwischen macht außerdem ein neuer Bug den Spielern das Leben schwer. Seit dem Update merkten viele Spieler an, dass Pokémon sich öfter wieder aus Pokébällen befreien und auch öfter flüchten. Zunächst hatte die Community angenommen, dass hier ebenfalls die Entwickler an den Stellschrauben gedreht hätten. Die Spieler warfen Niantic vor, damit die In-App-Käufe ankurbeln zu wollen. Schließlich kann man zumindest normale Pokébälle auch gegen die Ingame-Währung Pokémünzen erstehen, und die wiederum bekommt man nur durch Arenen oder eben gegen Echtgeld.

Nun hat sich Niatic dazu auf Twitter geäußert. Bei den negativen Veränderungen handelt es sich um einen Bug:

»Trainer, einer neuer Bug wirkt sich auf die Wurfgenauigkeit aus erhöht die Fluchtchancen und verhindert den XP-Bonus. Wir arbeiten an einem Fix, bleibt dran.«

Bleibt nur zu hoffen, dass die Entwickler das Problem bald beheben. Denn ein erhöhter Verbrauch von Pokébällen im Zusammenspiel mit der Tatsache, dass es momentan keine wirklichen Tracking-Möglichkeiten gibt, wirkt sich deutlich auf den Spielspaß aus.

Patricia Geiger
Patricia Geiger

Mit der ersten PlayStation ist Patricia den Videospielen verfallen und seitdem nicht mehr davon losgekommen, wobei ihr Herz nach wie vor den Konsolen gehört. Eigentlich dreht sich alles um Rollenspiele, Ego-Shooter und Action-Adventures, ab und an wagt sie sich aber auch an Rundenstrategie oder Jump'n'Runs.