Planetenerkundung mit Robotern: The Signal from Tölva angekündigt

Der Ego-Shooter Signal von Tölva weist einige Ähnlichkeiten mit No Man’s Sky auf, unterscheidet sich aber in einem zentralen Punkt von der Weltraumerkundung.

  • von Patricia Geiger am 05.08.2016, 12:47 Uhr

Das Indie-Studio Big Robot (Sir, You Are Being Hunted) hat sein neues Projekt offiziell angekündigt: The Signal from Tölva. Das hat auf den ersten Blick einige große Ähnlichkeiten mit dem potentiellen Hit No Man’s Sky, der in wenigen Tagen veröffentlicht wird. Beide Spiele haben ein Science-Fiction Setting und die zentralen Spielelemente Erkundung und Kampf.

Auch optisch eifert The Signal from Tölva offenbar dem gehypten No Man’s Sky nach. Hier bekommen wir ebenfalls kräftige Farben und einen angedeuteten Comic-Stil geliefert, wie erste Screenshots und der Ankündigungstrailer zeigen.

Allerdings ist The Signal from Tölva mehr als nur ein Abklatsch. Während sich das Universum von No Man’s Sky über 18 Quintillionen Planeten erstreckt, die alle prozedural generiert werden, spielt sich das Spiel von Big Robot auf einem einzigen Planeten mit einer händisch gebauten offenen Spielwelt ab.

Der Spieler bereist den titelgebenden Planeten Tölva, auf dem kein humanoides Leben mehr existiert, sich dafür aber diverse K.I.-Fraktionen gegenseitig bekämpfen. Sie suchen alle nach der Quelle des Signals, dem der Hauptcharakter ebenfalls gefolgt ist. Dabei ist der Protagonist selbst allerdings gar nicht physisch auf dem Planeten: Er übernimmt die Kontrolle über Roboter vor Ort. Geht die Blechbüchse im Kampf in die Knie, kann der Spieler einfach den nächsten Roboter hacken und damit weiter den Planeten erkunden.

Die Identität des Protagonisten sowie sein tatsächlicher Aufenthaltsort sind aktuell noch unklar. Bisher lassen die Entwickler nur wissen, dass die Roboter auf Tölva die Geheimnisse einer ausgestorbenen Zivilisation erkunden wollen.

Erste Screenshots aus The Signal from Tölva in der Galerie

Das Gameplay ist laut Big Robot eine Mischung als Erkundung und Kampf in der Ego-Perspektive. Die Größe der Spielwelt geben die Entwickler als viermal so groß wie eine Karte aus ihrem letzten Spiel Sir, You Are Being Hunted an. Alle Inhalte sich dabei von Hand erstellt, nichts wird prozedural generiert.

Die Erkundung des Planeten soll dabei unter anderem Bunker und Ruinen der verlorenen Zivilisation zu Tage fördern, wobei die Bunker erst erobert werden müssen. Das Erobern dieser Anlagen bringt dem Spieler neue Ausrüstung und bessere Waffen ein. Außerdem kann der Spieler feindliche Roboter zur Unterstützung des eigenen Charakters hacken.

The Signal from Tölva soll Anfang 2017 erscheinen. Bisher wurde das Spiel nur für den PC angekündigt, ob es auch eine Konsolenfassung für PlayStation 4 und Xbox One geben wird, ist noch unklar.

Patricia Geiger
Patricia Geiger

Mit der ersten PlayStation ist Patricia den Videospielen verfallen und seitdem nicht mehr davon losgekommen, wobei ihr Herz nach wie vor den Konsolen gehört. Eigentlich dreht sich alles um Rollenspiele, Ego-Shooter und Action-Adventures, ab und an wagt sie sich aber auch an Rundenstrategie oder Jump'n'Runs.