Pistol Whip: VR-Action-Rhythmus-Shooter erscheint im November

Entwicklerstudio Cloudhead Games veröffentlicht Anfang November den Action-Rhythmus-Shooter Pistol Whip. Kann die ambitionierte Mischung aus Beat Saber und Superhot überzeugen?

  • von Thomas Grohganz am 29.10.2019, 14:09 Uhr
Pistol Whip

Mit Pistol Whip erwartet euch in weniger als zwei Wochen ein vielversprechender Genre-Mix mit Suchtpotenzial. Entwickler Cloudhead Games (The Gallery – Episode 1 & 2) vereint im kommenden VR-Spiel beliebte Gameplay-Elemente aus VR-Rhythmus-Spielen mit actiongeladenen Shooter-Sequenzen. Der Action-Rhythmus-Shooter soll auf allen gängigen Plattformen erscheinen.

Pistol Whip – Beat Saber meets Superhot VR

Das Prinzip von Pistol Whip folgt einer simplen Formel: Es vereint die Gameplay-Mechaniken der beliebten VR-Spiele Superhot VR und Beat Saber. Innerhalb des musikalischen VR-Shooters schreitet ihr in Egoperspektive durch bunte Level und feuert währenddessen mit zwei Pistolen im Rhythmus der Musik auf bewegliche Feinde.

Dabei ist Taktgefühl gefragt, denn korrektes Timing beim Eliminieren der Widersacher wird mit Bonuspunkten für einen Highscore belohnt. Die drei unterschiedlichen Gegnertypen sind allerdings nicht wehrlos und schießen im Gegensatz zu Audica auf euch zurück. Hier kommt eine körperbetonte Facette zum Tragen, denn ihr müsst den anfliegenden Geschossen ausweichen.

Eine automatische Zielfunktion erlaubt euch während des Durchlaufs zum übermächtigen Scharfschützen zu werden. Wer eine größere Herausforderung sucht, kann das Feature jedoch ausstellen. Insgesamt zehn verschiedene Level, sogenannte Szenen, stehen euch in den drei verschiedenen Schwierigkeitsgraden – Einfach, Medium und Schwer – zur Auswahl.

Inspiration im Entwicklungsprozess, Steuerung und Musik

Inspirationen zogen die Entwickler*innen neben den beliebten VR-Spielen aus Actionfilmen, wie John Wick (Kaufen!) und Equilibrium (Kaufen!). Denny Unger, CEO und Creative Director von Cloudhead, beschreibt die damit verbundene Motivation im Entwicklungsprozess genauer:

„Als VR-zentriertes Entwicklerstudio haben wir schon immer die Handlungsfähigkeiten des Spielers in den Mittelpunkt gesetzt. In Pistol Whip sollen sich die Nutzer*innen wie ihr Lieblingsactionheld im Zentrum einer unaufhaltbaren Actionsequenz fühlen.“

Die Steuerung erfolgt durch Bewegungssteuerung. Bei Aktivierung des Deadeye-Modifikators dürft ihr komplett per Hand zielen. Zum Nachladen senkt ihr die beiden Pistolen auf Hüfthöhe abwärts und führt sie daraufhin zurück in die Ausgangsposition.

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Die Fortbewegung innerhalb der Level geschieht dagegen automatisch. Beim Ausweichen wird euer gesamter Körper einbezogen. Ihr müsst aktiv den anfliegenden Projektilen durch Kopf- und Torso-Bewegungen ausweichen.

Die fein eingewobenen musikalischen Tracks stammen vom kanadischen Plattenlabel „Kannibalen Records“. Zum Label gehören unter anderem Bands, wie HVDES oder Black Tiger Sex Machine. Neben den bisherigen Musikstücken sollen nach der Veröffentlichung weitere Songs und Level in Form von Updates ins Spiel integriert werden.

Pistol Whip soll am 7. November für Oculus Rift / Oculus Rift S, HTC Vive / HTC Vive Pro (Kaufen!), Windows Mixed Reality, Valve Index und Oculus Quest auf Steam, im Viveport sowie im Oculus Store erscheinen. Eine Konsolenversion für PlayStation VR (Kaufen!) soll zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

Neben dem musikalischen VR-Shooter erwarten euch dieses Jahr noch weitere kommende Veröffentlichungen wie Luna oder Audica für Oculus Quest. Mit Synth Riders könnt ihr dagegen bereits Übermorgen rhythmisch in die VR eintauchen.

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Thomas Grohganz
Thomas Grohganz
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