Persona 5: Unser Guide mit sieben Tipps zum Einstieg

In unserem Guide zu Persona 5 erklären wir, auf welche Dinge ihr zu Beginn des Spiels besonders achten solltet.

  • von Constanze Thiel am 04.04.2017, 17:57 Uhr

Mit dem stylischen JRPG Persona 5 ist vor Kurzem ein weiterer Ableger der langlebigen Reihe erschienen. Falls ihr euch vor unseren sieben Tipps für einen guten Start in das Spiel – das seinen Release auf PS4 sowie PS3 feierte – noch über weitere brandheiße Releases im April 2017 informieren möchtet, halten wir an anderer Stelle eine entsprechende Übersicht bereit.

Falls Persona 5 das allererste Spiel der JRPG-Serie ist, mit dem ihr euch befasst, haben wir im Anschluss die wichtigsten Grundbegriffe für euch zusammengestellt. Wenn ihr bereits Bescheid wisst, klickt euch direkt zu den eigentlichen Tipps durch.

Grundbegriffe:

  • Persona: Bei Personas handelt es sich um Kreaturen, die die Persönlichkeit eines Menschen widerspiegeln. Sie können von einigen Figuren in der Persona-Spielereihe beschworen und in Kämpfen für ihre Zwecke eingesetzt werden.
  • Hold Up: Wenn ein NPC durch eine Attacke außer Gefecht gesetzt ist, könnt ihr mit ihm feilschen. Entweder bittet ihr ihn um ein Item oder Geld, oder ihr versucht, sein Vertrauen und somit seine Persona zu gewinnen. Wer die Sache lieber gleich beenden will, kann hier auch in eine All-Out-Teamattacke wechseln, die dem Gegner meistens den Garaus macht .
  • Fusion: Durch die Kombination mehrer Personas miteinander seid ihr in der Lage, deutlich mächtigere Kreaturen zu erhalten. Diese können danach übrigens wiederum mit anderen Personas kombiniert werden. Seid euch aber darüber im  Klaren, dass ihr dadurch keine Personas erhalten könnt, die über eurem eigenen Level liegen und sich der Typ von Kreaturen durch Fusionen sogar verändern kann.
  • Confidants: Auf Deutsch bedeutet dieser Begriff so viel wie »Vertraute«. In Persona 5 handelt es sich dabei um besondere NPCs, zu denen ihr Beziehungen – früher als sogenannte Social Links bekannt – aufbaut, die von großer Wichtigkeit für das Spielgeschehen sind.

1. Personas sammeln

Ähnlich wie in der Pokémon-Reihe lohnt es sich in Persona 5, auf Vielfalt zu setzen. Je mehr Personas ihr euer Eigen nennt, desto mehr Optionen bieten sich im weiteren Spielverlauf für wertvolle Fusionen. Sammelt also jede neue Kreatur ein, wenn ihr auf sie trefft.

Im Gegensatz zu den Taschenmonstern in Pokémon verfügen Personas über identische Statuswerte. Im Klartext bedeutet das für euch, dass ihr nicht mehrere dieser Wesen zu einem Teil eures Teams machen müsst, weil sich ihre Grundwerte sowie Fertigkeiten nicht voneinander unterscheiden. Wenn ihr allerdings Fusionen plant und einige Personas trotzdem behalten wollt, solltet ihr doch mehrmals zuschlagen.

Um die Kräfte der Persona auf eure Maske zu übertragen, müsst ihr sie erst einmal außer Gefecht und in den so genannten Hold Up versetzen. Erst dann ist es euch möglich, mit ihnen reden. Wenn sie im Gespräch von euch überzeugt sind, erinnern sie sich an ihre wahre Form und schließen einen Bund mit euch. Hier müsst ihr aber genau auf den Charakter der Kreatur achten. Gefällt ihr eure Argumentation nicht, rappelt sie sich nämlich wieder auf und gibt euch ordentlich auf die Nase.

2. Fusionen lohnen sich

Wenn wir schon beim Thema sind: Der Großteil der Personas, die ihr zu Beginn eures Spieldurchlaufs von Persona 5 schnappen könnt, lassen sich später zu sehr viel mächtigeren Begleitern fusionieren. Übrigens lassen sich dann auch diese Wesen – die ursprünglich aus mehreren Personas bestehen – wiederum mit anderen kombinieren.

Habt also ein Auge auf entsprechende Optionen, wenn sie sich euch bieten, aber nutzt sie gleichzeitig mit Bedacht. Denn nicht nur das Aussehen von Personas ändert sich durch Fusionen, sie können auch zu einem Typwechsel führen.

Nützlich sind Fusionen aber allemal. Insbesondere, wenn ihr in Dungeons unterwegs seid, denen eure anderen Personas nicht gewachsen sind. Kombiniert ihr sie sinnvoll miteinander, gehen sie nämlich viel stärker aus dieser Vereinigung hervor und sind eine kostbare Ergänzung für euer Team. Beachtet jedoch, dass es nicht möglich ist auf diesem Wege eine Persona zu erhalten, die ein höheres Level hat als ihr selbst.

3. Bleibt im Kampfgetümmel wachsam

Nicht nur die Gesundheitsleisten eures eigenen Charakters und seiner Teamkameraden, deren Werte in HP (steht für Health Points, also Gesundheitspunkte) angezeigt werden, müsst ihr bei Gefechten im Blick behalten. Gleiches gilt für die Leiste mit den SP (vergleichbar mit Skillpoints, also Fertigkeitenpunkten). Die verbraucht ihr nämlich, wenn ihr mit Personas Angriffe ausführt. Während HP leicht durch Items wiederhergestellt werden, gestaltet sich die Regeneration von SP schwieriger.

Allgemein achtet ihr außerdem in Kämpfen auf Schwächen eurer Gegner. Wählt dann dementsprechend Personas mit passenden Attacken oder lasst eure Charaktere mit ihren eigenen Waffen angreifen.

4. Konversation ist Trumpf

Im Tokio von Persona 5 wimmelt es nur so von NPCs, die euch Ansatzpunkte für Gespräche bieten. So erfahrt ihr nicht nur mehr über die Story, die Stadt oder amüsiert euch manchmal köstlich über bissige oder höchst ironische Kommentare.

Zusätzlich findet ihr so zu den Confidants (dt. »Vertraute«), dieses System ersetzt übrigens die Social Links, die Kennern bereits bekannt sind. Weshalb diese Beziehungen in Persona 5 eine so wichtige Rolle spielen, verraten wir im nächsten Tipp.

5. Freunde helfen euch weiter

Neben den Kämpfen gegen fiese Monster in gruseligen Dungeons, managed ihr in Persona 5 außerdem das (soziale) Leben eines Teenagers. Neben der Schule zählen dazu Freizeitaktivitäten, Nebenjobs oder eben die Beziehungen zu anderen Charakteren. Sie sind die sogenannten Confidants, die euch wertvolle Vorteile in Gefechten bescheren.

Empfangt deshalb Einladungen von NPCs, wann immer ihr könnt, mit offenen Armen. Auf diese Weise steigert ihr ebenfalls euren Ruf, staubt nützliche Items ab oder gelangt an Orte in Tokio, die euch zuvor nicht bekannt waren.

Nicht jeder Charakter ist sofort total begeistert von dem Gedanken, sich mit euch anzufreunden. Bleibt aber trotzdem am Ball und sorgt dafür, dass eure Charm- und Intelligenzwerte ansteigen. Dann habt ihr bessere Chancen darauf, Freundschaften zu schließen. Gute Beziehungen zu Confidants sichern euch Vorteile, die in Kämpfen wichtig werden. Dafür, dass ihr Waffen aufwerten könnt, ist beispielsweise die Beziehung zu einem ganz bestimmten Vertrauten von großer Wichtigkeit.

6. Nehmt euch Zeit

Klar, ein Studentenleben ist hart. Neben der Zeit, die ihr in der Schule oder damit verbringt, mit euren Freunden wichtige Beziehungen aufzubauen, bietet Persona 5 noch viele weitere Beschäftigungsmöglichkeiten. Abgesehen von eurer große Mission – dem Stehlen von verdorbenen Herzen – bleibt euch immer noch ein gewisser Rahmen, in dem ihr andere Sachen machen könnt und auch müsst.

Zeit zum Lernen freizuschaufeln ist beispielsweise wichtig, um euren Intelligenzwert zu verbessern. Das hilft euch nicht nur bei Tests in der Schule, sondern auch bei Kämpfen in Dungeons weiter. Büffeln könnt ihr in der Bibliothek, Zuhause oder in einem Diner. Immer vorausgesetzt, niemand stört euch. Andere Charakterwerte wie Freundlichkeit verlangen in Persona 5 dann entsprechend andere Aktivitäten.

7. Nebenjobs bringen mehr als Geld

Zusätzlich solltet ihr euch einen Nebenjob suchen. Dadurch bekommt ihr Geld, mit dem ihr Waffen und Medizin kaufen könnt. Je besser eure Charakterwerte  durchs Lernen und den Umgang mit euren Freunden werden, desto besser bezahlte Jobs könnt ihr annehmen. Abgesehen von einer Aufbesserung eurer Finanzen sind einige der Nebenjobs auch nützlich, um Nebenquests voranzutreiben.

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Constanze Thiel
Constanze Thiel

Winterkind. Superbeast. Lipstick stains & video games. Mother of Xenomorphs. Fährt am Wochenende gerne mit ihren Pokémon raus nach Silent Hill.