Patch 1.2 “Asimov” für Stellaris veröffentlicht

Das Update 1.2 für Stellaris ist erschienen. Die Entwickler hatten schon im Vorfeld die umfangreichen Patch-Notes dazu veröffentlicht.

  • von Patricia Geiger am 22.06.2016, 15:36 Uhr
Überblick zum Asimov-Patch

Die Entwickler von Paradox haben im offiziellen Forum zu Stellaris die Patch-Notes zum Update 1.2 »Asimov« veröffentlicht, die deutlich umfangreicher als zum ersten Update »Clarke« ausfallen. Der Patch ist ab sofort verfügbar.

Das Update bietet zahlreiche Balancing-Anpassungen sowie eine Überarbeitung des Diplomatie-Systems: Nach dem Update wird auch die Bildung von Defensiv-Allianzen möglich sein und Nicht-Angriffs-Pakte zählen zur Diplomatie und nicht mehr wie bisher zu den Handelsabmachungen.

Im Fokus des Updates steht vor allem das Mid-Game von Stellaris. Dazu zählt unter anderem, dass die Weltraumschlachten deutlich aufgehübscht werden sollen, vor allem größere Flottenverbände haben die Entwickler dabei ins Visier genommen.

Auch die Reichweiten aller Waffen werden mit »Asimov« erhöht: Damit sollen die Schlachten etwas entzerrt werden. Zudem werden die Angriffs- und Verteidigungscomputer in Schwarm- und Bombardierungscomputer umbenannt. Damit werden die Funktionen der jeweiligen Kampf-KI aufgegriffen.

Die Schwarm-Computer sorgen für den Übergang der Schiffe in den Nahkampf, wodurch sie Boni auf Schaden, Geschwindigkeit und Ausweichen erhalten. Bombardierungs-Computer sorgen hingegen für Boni auf Treffsicherheit, Feuergeschwindigkeit und Waffenreichweite, dafür bewegen sich die Schiffe langsamer in Richtung Gegner. Die Standardeinstellung für Kämpfe wird insofern geändert, dass Schiffe an der gegnerischen Flotte vorbeifliegen und Breitseiten abfeuern.

Die Karten erhalten neue Filter für Diplomatie (zeigt die Verbindungen mit anderen Reichen an), Meinung (zeigt die Meinung des gegnerischen Imperiums über das eigene an) und Einstellung (zeigt die Einstellung des gegnerischen Imperiums zum eigenen an). Mit »Asimov« durchqueren ab und zu Weltraum-Nomaden die Galaxie, um anderen Völkern ihre Schiffe zu verkaufen oder um einen Siedlungsplatz zu bitten. Sklaven werden nach dem Update in drei Fraktionen aufgeteilt: Friedliche Sklaven, die sich mit dem Schicksal abgefunden haben, nach Freiheit strebende Sklaven sowie freie Bevölkerungsmitglieder, die mit Sklaven sympathisieren.

Diplomatische Vorfälle zählen ebenfalls zu den Neuerungen des Updates. Sie dienen dazu, die Beziehungen zu anderen Imperien spannender zu machen. Dazu zählen beispielsweise Spionagevorwürfe.

Die letzte größere Neuerung besteht aus neuen Kriegszielen:

  • Tributpflichtig machen: Besiegte Gegner geben 20 Prozent ihrer produzierten Energie und Mineralien ab, treten aber nicht den Streitkräften des Herrschers bei und können weiterhin eigene Kriege führen.
  • Planeten aufgeben: Der Gegner muss den Planeten aufgeben, wodurch die gesamte Bevölkerung ausgelöscht wird.
  • Demütigen: Gegnerische Imperien können beleidigt werden, wodurch sie einen zeitlich begrenzten negativen Modifikator erhalten und der Spieler einen Einfluss-Bonus.
  • Offene Grenzen: Das gegnerische Imperium muss seine Grenzen für den Spieler für zehn Jahre öffnen.
  • Grausamkeiten stoppen: Das andere Imperium dazu zwingen, die Sklaverei abzuschaffen und keine Säuberungen mehr durchzuführen.
Patricia Geiger
Patricia Geiger

Mit der ersten PlayStation ist Patricia den Videospielen verfallen und seitdem nicht mehr davon losgekommen, wobei ihr Herz nach wie vor den Konsolen gehört. Eigentlich dreht sich alles um Rollenspiele, Ego-Shooter und Action-Adventures, ab und an wagt sie sich aber auch an Rundenstrategie oder Jump'n'Runs.