Panther VR: Kickstarter für VR-Action-Stealth-Spiel erfolgreich

Entwicklerstudio Wolfdog Interactive hat kürzlich die Kickstarter-Kampagne für Panther VR erfolgreich beendet. Wodurch kann das Stealth-Action-Spiel überzeugen?

  • von Thomas Grohganz am 07.11.2019, 9:14 Uhr
Panther VR

Das niederländische Entwicklerstudio Wolfdog Interactive (Skyworld) hat kürzlich das Finanzierungsziel einer Kickstarter-Kampagne in Höhe von 15.000 Euro für Panther VR erreicht. Das VR-Spiel soll durch eine Mischung aus Action-, Stealth- und Sandbox-Elementen in der virtuellen Realität überzeugen und dafür Inspiration aus Spielereihen, wie Metal Gear Solid und PAYDAY ziehen.

Panther VR – Stealth oder Action? Ihr entscheidet.

Im Universum von Panther VR haben internationale Großkonzerne die absolute Macht übernommen. Geld regiert hier die Welt und offenbart grenzenlose Möglichkeiten. Die Organisation „Die Gilde“ hat sich deshalb zur Aufgabe gesetzt, die besten Diebe der Welt zu engagieren und als Panther-Agenten für die Meistbietenden einzusetzen.

In der Rolle eines Gildenmitglieds übernehmt ihr entsprechende Aufträge, infiltriert starkbewachte Gebäude und stehlt wertvolle Gegenstände oder Technologien. Dabei dürft ihr selbst entscheiden, wie ihr vorgeht. Schießwütige Action-Helden setzen auf Granaten und schweres Geschütz, um durch die Vordertür zu stürmen. Verschlagene Schleich-Experten können stattdessen Kameras sowie Wachen lautlos ausschalten und sich in dunklen Abteilen verstecken.

Die Missionen sollen zufallsgeneriert werden und dadurch genug Wiederspielwert offenbaren. Je nach Aufgabe dürft ihr im Vorfeld entscheiden, wie ihr letztlich agiert. Dafür steht genug Planungszeit zur Verfügung, um optimale Waffen, Ausrüstung und Route für euren Raubzug auszuwählen. Zum Sortiment gehören zahlreiche Waffenvariationen und Gadgets, wie beispielsweise Erkundungsdrohnen.

Zur Belohnung für erfolgreiche Abschlüsse winken Erfahrungspunkte und Loot, um neue Upgrades für Waffen und Equipment freizuschalten.

Interaktive Spielwelt und Steuerung

In sämtlichen Missionen steht es euch frei, mit der gesamten Umwelt zu interagieren. Dadurch sollen kreative Lösungswege entstehen, wenn ihr euch in Schränken versteckt oder in Lüftungsschächte klettert. Sprengkörper können beispielsweise an Wänden oder Kisten platziert werden, um große Gegnergruppen gezielt auszuschalten. Durch das Werfen von herumliegenden Objekten könnt ihr dagegen Wachen gezielt ablenken.

Zum immersiven Schleichen oder Ballern
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Zur Erkundung der Umgebung dürft ihr über Leitern emporklettern oder einen praktischen Enterhaken verwenden. Dadurch verschafft ihr euch mehr Übersicht und könnt eure nächsten Schritte planen. An Computern könnt ihr euch zudem aktiv in die Sicherheitssysteme einhacken und somit Kameras, Laserschranken oder Selbstschussanlagen deaktivieren.

Die Fortbewegung sowie Eingabe basiert vollständig auf Bewegungssteuerung. Sämtliche Aktionen und Features werden per Hand ausgeführt. Dazu zählt sowohl das Feuern mit Waffen wie auch das Klettern oder Hacken.

Panther VR soll voraussichtlich im April 2020 im Early Access für Oculus Rift / Oculus Rift S, HTC Vive / HTC Vive Pro (Kaufen!), Windows Mixed Reality und Valve Index auf Steam erscheinen. Eine Version für Oculus Quest oder PlayStation VR (Kaufen!) könnte laut Entwickler ebenso in Zukunft folgen.

Mit Espire 1: VR Operative und Phantom: Covert Ops befinden sich zudem derzeit zwei weitere Vertreter des Stealth-Genres in Entwicklung.

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Thomas Grohganz
Thomas Grohganz
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