Overwatch: Roadhog wird abgeschwächt

Blizzard hat bekannt gegeben, dass Roadhogs Greifhaken abgeschwächt werden soll.

  • von Patricia Geiger am 05.01.2017, 12:32 Uhr

Der Charakter Roadhog zählt aktuell zu den stärksten Helden im Team-Shooter Overwatch, sehr zum Ärgernis zahlreicher Spieler. Immer wieder bemängelten sie in der Vergangenheit, dass der Greifhaken viel zu mächtig sei. Nun haben die Entwickler von Blizzard reagiert und bekannt gegeben, dass man an dieser Stelle nachjustieren wird.

Mit dem Haken kann Roadhog Gegner zu sich ziehen und sie dann aus unmittelbarer Nähe mit seiner Schrotflinte Bekanntschaft machen lassen. In der Theorie eine gute Idee, in der Praxis sieht es allerdings so aus, dass Roadhog damit auch Gegner zu sich ziehen kann, die sich nicht in der Sichtlinie des Tanks befinden oder sogar von Wänden verdeckt werden.

Nun hat Lead Designer Geoff Goodman im battle.net-Forum Änderungen des beliebten Charakters erklärt, die schon bald auf dem Testserver ausprobiert werden können.

Nach der Änderung kann Roadhog nur noch Charaktere zu sich ziehen, die sich auch in seiner Sichtlinie befinden. Wird diese unterbrochen, reißt auch der Greifhaken ab. Bisher war die Sichtlinie nicht vom Charakter, sondern vom Haken aus. Gefangene Charaktere haben also in Zukunft noch die Chance dem Haken zu entkommen, wenn sie sich schnell genug außer Sicht bewegen.

Im Gegenzug werden gefangene Feinde nun aber auch direkt vor Roadhog gezogen. Bisher waren die Opfer auch neben oder sogar hinter dem Tank gelandet – damit ist jetzt Schluss. Roadhog kann sich allerdings mit einem herangezogenen Charakter nur noch eingeschränkt bewegen: »… Man kann also nicht jemanden zu sich ziehen, sich um 180 Grad drehen und den Gegner eine Klippe hinunterwerfern«, schreibt Goodman.

Insgesamt machen die Änderungen Roadhog vermeintlich etwas schwächer, aber Goodman versichert, dass man erneut eingreifen werde, sollte der Charakter dadurch zu sehr einbüßen.

Patricia Geiger
Patricia Geiger

Mit der ersten PlayStation ist Patricia den Videospielen verfallen und seitdem nicht mehr davon losgekommen, wobei ihr Herz nach wie vor den Konsolen gehört. Eigentlich dreht sich alles um Rollenspiele, Ego-Shooter und Action-Adventures, ab und an wagt sie sich aber auch an Rundenstrategie oder Jump'n'Runs.