Overwatch: Fünf Tipps für die neuen Arena-Spielmodi

Für das Jubiläumsevent hat Overwatch die Arena-Modi überarbeitet. Wir helfen euch, erfolgreicher zu werden und so mehr Lootboxen einzusacken.

  • von Patricia Geiger am 29.05.2017, 11:59 Uhr

Vergangene Woche startete das große Jubiläumsevent zum ersten Geburtstag des Multiplayer-Shooters Overwatch. Dabei gibt es natürlich wieder zahlreiche Skins, aber auch jede Menge coole Emotes in den zeitlich limitierten Event-Lootboxen, die dadurch natürlich umso begehrter werden. 

Zum Event gehören jedoch nicht nur neue Lootboxen, sondern auch drei neue Arena-Karten für den Eliminierungs-Spielmodus, der pünktlich zum Event ebenfalls überarbeitet wurde. Wir haben fünf Tipps für euch, wie ihr die neuen Maps und Regeln meistern könnt – und somit auch mehr Lootboxen einstreicht.

1. Kennt die Umgebung

Seit dem Jubiläumsupdate hat Overwatch vier Eliminierungskarten: den bereits bekannten Ecopoint: Antarktis und die drei neuen Maps Nekropole, Castillo und Schwarzwald. Jede der Karten bietet zahlreiche Möglichkeiten für Hinterhalte, daher ist es ratsam, sie erstmal in einem eigenen Spiel zu laden, um sich mit den Grundrissen vertraut zu machen.

Laden könnt ihr die Maps auf diese Weise, wenn ihr die Arcade auswählt, dann in die Einstellungen und hier in den Unterpunkt »Standardeinstellungen« geht. Hier entscheidet ihr euch für »1vs1 Duell« und geht weiter zu den Karten. Dort wählt ihr alles ab bis auf die Karte, auf der ihr üben möchtet.

Achtung: Jede der neuen Maps hat Umgebungsgefahren. Besonders solltet ihr bei der Karte Nekropole auf die Grube im Zentrum achten. Sie ist größer, als sie den Anschein macht, und nicht jeder Held schafft den Sprung.

2. Kennt die Regeln

Sowohl beim 1vs1- als auch 3vs3-Modus wurden mit dem neuesten Patch die Regeln angepasst. In beiden Modi gibt es jetzt ein Kontrollpunkt-Sudden-Death-Feature, damit kein Unentschieden mehr erzwungen werden kann, weil einer der Spieler sich versteckt. Außerdem wurde die Heldenwahl überarbeitet.

Im 1vs1 bekämpfen sich nun nicht mehr automatisch zwei identische Helden. Stattdessen bekommen beide Spieler pro Runde drei Charaktere zur Auswahl. Ausgenommen sind aktuell noch neun Helden: D.Va, Winston, Zarya, Reinhardt, Symmetra, Mercy, Lucio, Torbjörn und Bastion. 

Im 3vs3 sind alle Helden verfügbar, aber jeder darf nur einmal gespielt werden. Wählt ihr also direkt in der ersten Runde Bastion, ist er für den Rest des Matches geblockt.

3. Kennt eure Helden

In 1vs1-Spielen ist es extrem wichtig, dass ihr die Stärken und Schwächen eurer Helden kennt. Helden wie Roadhog, Mei und Ana, die sich selbst heilen können, haben hier einen enormen Vorteil, weil auf den Arena-Maps keine Heilpakete verteilt sind. Schießt also ständig auf sie, auch wenn sie außerhalb der idealen Reichweite sind. Am Ende können ein paar Schadenspunkte den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage machen.

Spielt ihr im 3vs3-Modus, empfiehlt es sich, immer einen Heiler und einen Damagedealer dabei zu haben. Bleibt als Gruppe zusammen, um euer Feuer zu fokussieren und so gezielt Gegner zu erledigen. Merkt euch außerdem, welche Helden das gegnerische Team schon gespielt hat, denn Overwatch blendet euch hier keine Übersicht ein.

4. Kennt den Gegner

Hier ist der 3vs3-Modus deutlich vorhersehbarer als das Duell. Es steht dabei zwar das komplette Heldenaufgebot zur Verfügung, aber einige Favoriten der Spieler seht ihr mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit. Dazu gehört die Kombination von Mercy und Pharah, außerdem Soldier: 76, Roadhog und Ana. Stellt euch in der Arena in jedem Fall auf diese Gegenspieler ein.

Das Duell ist kniffliger vorherzusagen. Hier solltet ihr stets den Kopf einziehen, wenn euer Gegenspieler einen Sniper gewählt hat und ihr nicht. Eine Möglichkeit ist, sich in einem Korridor zu verstecken, bis der Kontrollpunkt aktiv wird. Dazu zwingt ihr Scharfschützen aus ihrer Ecke. Spielt ihr einen Charakter, der sich selbst heilen kann, wagt euch kurz aus der Deckung, schießt und zieht dann den Kopf wieder ein. So könnt ihr die HP eurer Gegenspieler langsam, aber stetig senken.

5. Kennt eure eigene Spielweise

Im Eliminierungsmodus könnt ihr die Spielmechaniken der einzelnen Charaktere super ausprobieren. Manchmal zwingt euch das Spiel dazu, komplett neue Helden auszuprobieren. Danach wisst ihr aber immerhin, ob sie euch liegen oder nicht. Das hilft euch zwar in der Arena in diesem Moment nicht direkt weiter, aber im Zweifel in der nächsten Runde.

Verlasst euch darüber hinaus auch auf euer Gehör. Wenn ihr wisst, aus welcher Richtung sich ein Feind nähert, kann euch das einen entscheidenden Vorteil verschaffen. 

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Patricia Geiger
Patricia Geiger

Mit der ersten PlayStation ist Patricia den Videospielen verfallen und seitdem nicht mehr davon losgekommen, wobei ihr Herz nach wie vor den Konsolen gehört. Eigentlich dreht sich alles um Rollenspiele, Ego-Shooter und Action-Adventures, ab und an wagt sie sich aber auch an Rundenstrategie oder Jump'n'Runs.