Obduction: Das neue Grafik-Adventure der Myst-Macher ist da

Die Myst-Entwickler Cyan bescheren PC-Spielern ein neues, ruhiges Grafikabenteuer, das auch mittels Virtual Reality-Headset erlebt werden kann.

  • von Stephan Freundorfer am 24.08.2016, 12:22 Uhr

Vor über 20 Jahren schickten die Brüder Rand und Robyn Miller Computer- und Videospieler in die sonderbare Welt von Myst, in ein Abenteuer aus der Ego-Perspektive, das mit toller Optik, reduzierter Benutzerführung, interessanten Puzzles und dem titelgebenden mysteriösen Setting aufwartete. Mit Obduction machen die beiden ab sofort dasselbe – auch wenn sie sich zum ersten Mal seit zwei Jahrzehnten von der Marke Myst lösen.

Obduction entführt euch (im wahrsten Wortsinn) in eine sonderbare Alien-Welt, in der ihr wie beim großen Adventure-Klassiker der Miller-Brüder auf euch allein gestellt seid und durch aufmerksames Erkunden sowie sporadisches Rätsellösen mehr über Ort und Situation herausfinden müsst. 

Dank Verwendung der Unreal 4-Engine inszenieren die Entwickler stimmungsvolle Szenerien, die ihr nicht nur am Monitor, sondern auch mit einem Oculus Rift-Headset vor Augen erkunden und erleben dürft. Um auch sensiblen Mägen ein entspanntes VR-Erlebnis zu ermöglichen, wurde die Welt von Obduction so gestaltet, dass es zu keinen raschen vertikalen Bewegungen kommt – so gibt es beispielsweise keine Leitern, und auch auf das Herabspringen von Kanten wurde verzichtet. Mehr über die Besonderheiten bei der Entwicklung von Obduction für VR könnt ihr auf der Website Gamasutra lesen.

Obduction wurde heute offiziell veröffentlicht – leider erst einmal nur als Download.

Stephan Freundorfer
Stephan Freundorfer