No Man’s Sky: Gemischte Reaktionen auf Metacritic

Die Weltraum-Expedition No Man’s Sky ist frisch erschienen, doch Testnoten der Presse gibt’s noch nicht. Auf der Wertungsseite Metacritic gehen die User-Meinungen kräftig auseinander.

  • von Stephan Freundorfer am 10.08.2016, 12:33 Uhr

Bis kurz vor der PS4-Veröffentlichung von No Man’s Sky haben die englischen Entwickler Hello Games noch an einem großen Update für das Weltraum-Abenteuer gearbeitet. Seit dem Wochenende befindet sich der Patch im PlayStation Network, seit gestern (USA) bzw. heute (Europa) ist No Man’s Sky offiziell erhältlich.

Weil das Spiel so riesig ist, weil es keine echte Story besitzt und kaum Hilfestellungen für die Spieler, die selbst auf eigene Faust auf große Entdeckungsreise durch den prozedural generierten Weltraum bzw. das sperrige Benutzer-Interface gehen sollen, scheint auch noch kaum ein Fachpressevertreter eine fundierte Meinung zu dem Titel zu haben.

Wertungen zu dem Spiel, das in zwei Tagen auch in einer PC-Version erscheinen wird, gibt es noch so gut wie nicht. Als eine von wenigen hat die deutsche Games-Seite Gamersglobal bereits ein Urteil gefällt – eine 6.0 vergibt der Tester nach 40 Stunden Spielzeit.

Auch der amerikanische Wertungs-Aggregator Metacritic hat noch keine Zahl zu vermelden: Zwar sind dort schon Auszüge zahlreicher Tests beliebter Websites wie Destructoid oder Game Spot zu lesen, zu einer finalen Wertung konnte sich allerdings noch keiner der Tester durchringen.

Anders bei den Metacritic-Usern: Bereits über 1.500 Nutzer haben eine Wertung abgegeben, rund 500 haben ihre Meinung begründet. Im Schnitt kommen die Spieler auf eine dürftige Note von 4,9 – himmelhoch jubelnde und böse vernichtende Meinungen halten sich die Waage. Es scheint sich also zu bewahrheiten, was uns No Man’s Sky-Macher Sean Murray vergangene Woche ins Mikrofon diktierte: „Ich glaube nicht, dass wirklich jeder das Spiel mag. Wir machen nicht das perfekte Spiel. Und das wollen wir auch gar nicht.“

Ob No Man’s Sky nach eurem Geschmack ist, müsst ihr also am besten selbst herausfinden. Oder euch eines der zahllosen Let’s Plays angucken, mit denen in diesen Tagen YouTube geflutet wird. Hier bekommt ihr zumindest schon einen visuellen Vorgeschmack von dem, was in den Weiten des virtuellen Raums auf euch wartet…

Stephan Freundorfer
Stephan Freundorfer