Nintendo Switch: Tipps, Tricks und jede Menge Infos für Neubesitzer

Wir haben die besten Tipps und Tricks für Neubesitzer der Nintendo Switch gesammelt.

  • von Patricia Geiger am 24.10.2017, 11:17 Uhr

Nintendo hat mit der Switch Anfang des Jahres eine neue Konsole auf den Markt gebracht. Aber was unterscheidet sie eigentlich von anderen Konsolen, welche Hardware ist im Startpaket enthalten und was braucht man zusätzlich? Wir haben die wichtigsten Infos zu Nintendos jüngstem Familienmitglied gesammelt.

Wie unterscheidet sich die Switch von anderen Konsolen?

Die Switch ist die erste Konsole, die sowohl an den Fernseher angeschlossen als auch unterwegs genutzt werden kann. Die eigentliche Power steckt nämlich in dem Tablet-PC mit den angedockten Controllern. Das zusätzliche schwarze Gehäuse ist die Dockingstation, mit der die Konsole aufgeladen und eine Verbindung zum Fernseher hergestellt wird.

Es ist jederzeit möglich, vom Tablet- in den stationären Modus und wieder zurück zu wechseln, dazu müsst ihr nur das Tablet aus dem Dock herausnehmen. Mit der Switch kann theoretisch fast überall gespielt werden, und das nicht nur alleine: Die Controller, die so genannten Joy-Cons, können jederzeit vom Tablet gelöst werden, um allein oder mit Freunden zu spielen. Die Akkus der Joy-Cons werden aufgeladen, wenn sie am Tablet angedockt sind oder in einer speziellen Halterung stecken. Der mitgelieferte Grip lädt sie nicht auf.

Apropos Joy-Cons: Die Controller sind, wenn sie nicht an der Switch angedockt sind, relativ klein und entsprechend groß ist die Gefahr, das einer davon mal verloren geht. Das ist kein Grund zur Panik, denn die Controller lassen sich via Vibration suchen.

Welche Grafikleistung bietet die Switch?

Im angedockten TV-Modus liegt die Auflösung der Bilder bei 1080p, im Tablet-Modus bei 720p. Bei einem Durchmesser von 6,2 Zoll ist das aber kein Minuspunkt.

Wie lange hält der Akku?

Wenn ihr unterwegs seid, beträgt eure Spielzeit zweieinhalb bis sechs Stunden. Das Tablet und die Controller lassen sich jederzeit an der Dockingstation oder an einer Stromquelle mit USB-Anschluss aufladen. Wenn ihr beispielsweise die Helligkeit des Displays und die Lautstärke etwas runterdreht, erhöht das natürlich die Spieldauer.

Ab und an kommt es zu Fehlern bei der Anzeige des Akku-Ladezustands. Diese lassen sich aber mit einem einfachen, wenn auch etwas zeitraubenden, Trick beheben.

Was ist im Startpaket enthalten?

Mit dem Startpaket der Switch bekommt ihr folgende Hardware:

  • Switch-Tablet
  • Docking Station mit HDMI-Kabel und Stromadapter
  • 2 Joy-Cons mit Handschlaufe
  • der Joy-Con-Grip
  • Straps, die auf die Joy-Cons aufgesetzt werden

Welche zusätzliche Hardware ist ratsam?

Die nötige Zusatzhardware ist abhängig davon, wie die Konsole genutzt wird. Wenn ihr viel in Online-Multiplayern wie Splatoon 2 unterwegs seid, empfehlen wir einen USB-to-LAN-Adapter für knapp dreißig Euro. Von Haus aus ist die Switch nämlich mit dem WLAN verbunden.

Wenn ihr mit einem Controller spielen wollt, der mehr wie die Controller der PS4 oder Xbox One sind, könnt ihr natürlich den Grip nutzen, der schon im Startpaket enthalten ist. Von dem gibt es sogar noch eine erweiterte Version, welche die Joy-Cons beim Spielen wieder auflädt. Die liegt bei vierzig Euro. Oder ihr investiert in den Pro-Controller für siebzig Euro. Der liegt sehr angenehm in der Hand und ist wie der Pro-Controller der Wii eine Alternative für alle, denen die Joy-Cons nicht so gut in der Hand liegen. Außerdem könnt ihr damit sogar via Bluetooth am PC spielen.

Wenn ihr besonders viele Spiele auf die Konsole laden wollt, empfehlen wir eine Micro-SD-Karte. Die Festplatte der Switch ist 32 GB groß, das reicht also locker, wenn ihr eure Spielmodule im Handel kauft. Sobald ihr aber Spiele lieber digital kauft, müsst ihr abwägen: Das neue Mario Kart nimmt circa acht Gigabyte ein, The Legend of Zelda: Breath of the Wild 13,4 GB. Aber Achtung: Die SD-Karte könnt ihr nicht beliebig von einer Konsole in die andere stecken.

Und zuletzt: Wenn ihr mit mehr als zwei Leuten gleichzeitig spielen wollt, weil ihr vielleicht auch mehr als zwei Kinder zuhause habt, solltet ihr über ein weiteres Set Joy-Cons nachdenken. Die gibt es sogar im Bundle mit Spielen, zum Beispiel mit Snipperclips.

Wie sieht es mit der Internetnutzung bei der Switch aus?

Für Downloads (zum Beispiel Konsolenupdates), Online-Multiplayer und den eShop muss die Konsole ans Internet angeschlossen sein. Dennoch sind die Onlinefunktionen der Konsole eingeschränkt. Die Switch hat zu Beginn keinen Internetbrowser. Einfach online gehen und alle möglichen Seiten aufmachen ist also nicht möglich.

Wie können Eltern ein Auge darauf haben, was ihre Kinder wie lange spielen?

Spiele und Apps müssen über den integrierten AppStore heruntergeladen werden und unterliegen damit Nintendos sehr strengen Bestimmungen für familiengeeignete Produkte. Aber auch familiengeeignete Produkte können ab sechzehn oder achtzehn sein. Deswegen können Eltern auf der Switch genau entscheiden, was ihre Kinder auf der Switch tun dürfen und was nicht.

Dazu erstellt ihr einfach einen Elternaccount und verknüpft ihn mit dem Account eures Kindes. Dann könnt ihr einstellen, welche Altersfreigaben die Software haben darf, die eure Kinder spielen, ob sie Inhalte in sozialen Netzwerken wie Facebook posten dürfen, ob sie mit anderen Spielern kommunizieren dürfen und ob sie im eShop Einkäufe tätigen dürfen.

Nintendo hat zudem eine App für Eltern veröffentlicht, mit denen sie das Spielverhalten ihres Kindes überblicken können. Zum Beispiel könnt ihr dort sehen, welches Spiel eure Kinder wie lange Spielen. Ihr könnt sogar Grenzen setzen, was die Spielzeit betrifft.

Gibt es einen kostenpflichtigen Online-Service?

Wie bei PlayStation oder Xbox sind Onlinefeatures wie zum Beispiel der Multiplayermodus kostenpflichtig. Die Kosten sind allerdings vergleichsweise gering: Im Jahr belaufen sie sich auf knapp 20 Euro, und bis 2018 ist das Ganze sogar noch gratis. Außerdem bekommen Mitglieder Virtual Console Spiele für jeweils einen Monat gratis. Aber auch hier gilt: Das muss nicht mit rein. Wer nur offline seine Spiele spielen möchte, braucht die Online-Features nicht.

Welche Spiele gibt es für die Nintendo Switch?

Bereits zum Start hat Nintendo mit The Legend of Zelda: Breath of the Wild ein richtiges Brett abgeliefert, außerdem gibt es für Multiplayer-Fans Mario Kart 8 Deluxe und Splatoon 2. Strategiespielern legen wir das knuffig anmutende Mario + Rabbids Kingdom Battle ans Herz, das aber nicht zu unterschätzen ist. Und wer vom latzhosentragenden Klempner nicht genug bekommen kann, sollte sich Super Mario Odyssey nicht entgehen lassen.

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Patricia Geiger
Patricia Geiger

Mit der ersten PlayStation ist Patricia den Videospielen verfallen und seitdem nicht mehr davon losgekommen, wobei ihr Herz nach wie vor den Konsolen gehört. Eigentlich dreht sich alles um Rollenspiele, Ego-Shooter und Action-Adventures, ab und an wagt sie sich aber auch an Rundenstrategie oder Jump'n'Runs.

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