Nintendo Switch: Alles was ihr vor dem Kauf wissen müsst

Pünktlich zum Launch der Nintendo Switch klären wir für euch die wichtigsten Fragen rund um Nintendos neue Konsole, damit ihr bestens für den Kauf gewappnet seid.

  • von Sebastian Weber am 02.03.2017, 14:58 Uhr

Der 03. März 2017 könnte ein großer Tag in der Geschichte von Nintendo sein. Denn mit der neuen Konsole Nintendo Switch veröffentlichen die Japaner Hardware, die den Konzern zur alten Stärke zurückführen könnte. Das Konzept ist neu und mit der Mischung aus traditioneller Konsole und Handheld-Gerät durchdacht.

Eine Docking Station am Fernseher projiziert das Bild des Tablets auf den großen Bildschirm. Mit Controllern können die Spieler dann ganz entspannt vom Sofa aus in die virtuellen Abenteuer eintauchen. Wer unterwegs nicht auf Link, Mario und Co. verzichten mag, der zieht das Tablet aus der Station und nimmt es mit, klemmt einfach die Joy-Con-Controller an den Seiten fest und spielt so im Bus oder am See weiter.

Zum Verkaufsstart der Nintendo Switch klären wir hier für euch die wichtigsten Fragen, damit ihr perfekt gerüstet seid.

Was kostet die Nintendo Switch und welche Versionen gibt es zum Kauf?

Die Nintendo Switch erscheint in zwei Fassungen. Es gibt eine Konsole in schlichtem Grau. Daneben kommt noch eine Version in den Handel, bei der die beiden Joy-Con-Controller in zwei Farben beiliegen, nämlich Blau und Rot. Beide Pakete kosten rund 330 Euro.

Was ist im Lieferumfang enthalten?

Wenn ihr euch die Nintendo Switch kauft, dann hat die Konsole folgenden Lieferumfang:

  • Nintendo Switch Konsole
  • 2 Joy-Con-Controller (rechts und links)
  • Nintendo Switch Station
  • Joy-Con-Grip (Gamepad-Halterung)
  • Joy-Con-Handgelenkschlaufen
  • Netzteil
  • HDMI-Kabel

Wie groß ist der integrierte Speicher der Nintendo Switch?

Nintendo gibt den Speicherplatz der Konsole mit 32 Gigabyte an. Allerdings geht ein wenig davon für die System-Software verloren, sodass in etwa 29 Gigabyte für Spiele und Savegames übrig bleiben.

Lässt sich der Speicher erweitern?

Die Nintendo Switch unterstützt Speicherkarten. Diese müssen microSD-, SDHC- oder SDXC-Karten sein und dürfen maximal zwei Terabyte groß sein.

Die Investition in eine möglichst große Erweiterung des internen Speicherplatzes ist vor allem dann sinnvoll, wenn ihr viele Spiele digital direkt aus dem E-Shop kaufen möchtet.

Einige Titel, die zum Start der Nintendo Switch erscheinen, brauchen den internen Platz nämlich schon beinahe völlig auf.

Gibt es einen Day-One-Patch?

Bei Spielen sind Updates direkt am ersten Verkaufstag heutzutage üblich. Aber auch die Nintendo Switch bekommt von Nintendo direkt einen Patch spendiert, der nötig ist, um die Online-Funktionen nutzen zu können.

Erst nach dessen Installation sind folgende Funktionen verfügbar:

  • Zugriff auf den E-Shop
  • Online-Multiplayer
  • Teilen von Bildern in sozialen Netzwerken
  • Verknüpfung mit Nintendo-Konten
  • Verbindung mit öffentlichen WLAN-Hotspots

Welche Spiele erscheinen zeitgleich zur Nintendo Switch?

Zeitgleich mit der Konsole stehen am 03. März die folgenden Spiele im Laden:

Achtung: Der Konsole selbst liegt kein Spiel und auch keine Demos bei. Denkt also beim Kauf daran, euch direkt mit Software einzudecken, damit ihr nicht mit der nackten Hardware zu Hause sitzt.

Im Laufe des Jahres sollen noch viele weitere Spiele folgen, etwa Klassiker wie Mario Kart 8 Deluxe oder das Bethesda-Rollenspiel The Elder Scrolls V: Skyrim. Außerdem gibt es eine lange Liste an Indie-Spielen, die ebenfalls noch 2017 erscheinen.

Welches Zubehör gibt es für die Nintendo Switch?

Nintendo veröffentlicht zeitgleich mit der Konsole folgendes Zubehör:

  • Switch Pro Controller (ca. 70 Euro)
  • Switch Joy-Con 2er-Set (erhältlich in Bunt oder Grau, je ca. 80 Euro)
  • Switch-Tasche & Schutzfolie (ca. 20 Euro)
  • Switch Joy-Con Aufladehalterung (ca. 30 Euro)
  • Switch USB-C-Kabel + Netzteil (ca. 30 Euro)
  • Switch Joy-Con Lenkrad-Paar (ca. 15 Euro)
  • Joy-Con Handgelenkschlaufen (erhältlich in verschiedenen Farben, je ca. 6 Euro)

Daneben gilt: Wer die Nintendo Switch zu Hause nicht per WLAN mit dem Internet verbinden will oder kann, der muss rund 30 Euro in einen LAN-Adapter investieren. Erst dann kann sich die Konsole via Kabel mit dem Internet verbinden.

Zudem lassen sich die Joy-Con-Controller mit der beiliegenden Halterung nicht aufladen. Wer also die kleinen Fernbedienungen während dem Spielen mit Strom versorgt haben möchte, der muss die Aufladehalterung erwerben.

Neben diesem offiziellen Zubehör von Nintendo gibt es natürlich auch Accessoires von Drittherstellern.

Welche Hardware steckt in der Nintendo Switch?

Die Nintendo Switch lässt sich mit der verbauten Hardware verbauten Hardware eher mit einem Tablet-PC als mit einer traditionellen Konsole wie PlayStation 4  oder Xbox One  vergleichen. Folgende Bauteile verstecken sich im Gerät:

  • CPU: vier ARM Cortex-A57 Prozessorkerne mit maximal 2 GHz; 64-bit ARMv8
  • GPU: NVIDIA-Maxwell-Aufbau zweiter Generation; 256 CUDA-Kerne mit maximal 1 GHz; 1.024 FLOPS pro Zyklus
  • Arbeitsspeicher: 4 GB Speicherkapazität; Bandbreite von 25,6 GB pro Sekunde; VRAM geteilt
  • SD Card: Unterstützung der Kartenformate microSD, SDHC & SDXC
  • WLAN: IEEE-Norm IEEE 802.11
  • Wired LAN: USB-Anbindung bei 1 GB pro Sekunde
  • Bluetooth: Bluetooth 4.0 & Bluetooth Low Energy
  • Audio Output: maximal 192 kHz; 24-bit; 7.1 Channel
  • Touchscreen des Handheld-Elements: kapazitiver Sensor, 10-Punkte-Multi-Touch; Auflösung von 1280×720

Wie lange hält der Akku durch?

Da die Nintendo Switch auch unterwegs genutzt werden kann, ist die Akku-Laufzeit ein wichtiger Faktor. Laut Aussagen von Nintendo hält die verbaute Batterie bis zu sechs Stunden durch, wobei das vom laufenden Spiel und den Nutzungumständen abhängig ist. Die Ladezeit gibt Nintendo mit drei Stunden an, wenn die Konsole sich im Ruhemodus befindet.

Sebastian Weber
Sebastian Weber

Seit den ersten Pixelmännchen auf einem Commodore PET, liebt Sebastian Videospiele und hat heute vom PC, über Xbox One, PlayStation 4 bis hin zur Nintendo Switch alles zu Hause stehen, was virtuelle Welten auf den Bildschirm bringt. Dabei sind vor allem Rollenspiele und Action-Titel die erste Wahl.