Neues Tracking-System für Pokémon GO hilft nur in Städten

Nach und nach wird per Update das neue Tracking-System für Pokémon GO ausgerollt. Spieler auf dem Land bekommen allerdings wieder Probleme.

  • von Patricia Geiger am 29.11.2016, 16:47 Uhr

Nachdem Spieler des Mobile-HitsPokémon GO schon seit Monaten ohne richtiges Tracking-System auskommen müssen, kommt nun endlich die Erlösung: Entwickler Niantic hat in Teilen der USA und Kanada sowie in ganz Australien damit begonnen, die neue »In der Nähe«-Funktion auszurollen. Spieler in Deutschland müssen zwar noch auf den neuen Tracker warten, doch nach langer Funkstille scheint das Feature nun zumindest in absehbarer Zeit auch hierzulande verfügbar zu werden. Einen konkreten Termin gibt es allerdings noch nicht.

Dabei handelt es sich um eine Version des Trackings, das bereits im August in einigen Landstrichen der USA getestet wurde. Das unterschied Pokémon zwei Kategorien: »In der Nähe« und »Gesichtet«. Richtiges Tracking mit dediziertem Marker gibt es nur für das ausgewählte Pokémon in der ersten Rubrik, die Spawn-Punkte der Taschenmonster orientieren sich allerdings auch an den Standorten der PokéStops. Daher ist in der neuen Tracking-Funktion auch ein Bild des PokéStops eingeblendet, in dessen Nähe sich das jeweilige Pokémon befindet.

Gerade dieser Zusammenhang zwischen Spawnpunkten und PokéStops sorgt jedoch für Missmut bei Spielern in ländlichen Gegenden, die ohnehin schon mit weniger Monstern und auch weniger Pokébällen zu kämpfen haben. Erste Spieler aus den Gebieten mit dem neuen Tracking-System haben sich bereits in den sozialen Netzwerken, aber auch auf Reddit (unter anderem in der Silph-Road-Community, die sich durch Quellcode-Infos einen Namen gemacht hat) zu Wort gemeldet. Ihrer Aussage nach irren Spieler in Gegenden ohne hohe PokéStop-Dichte oft erfolglos umher, weil ohne PokéStops auch keine Spawnpunkte für Monster mehr vorhanden sind.

Auf Reddit gibt es daher auch schon einige Verbesserungsvorschläge der Spieler, darunter auch die Idee, die Einzugsgebiete der PokéStops zu erhöhen. Es bleibt abzuwarten, ob Niantic sich erst der Lösung dieses Problems annimmt oder die aktuelle Version des Trackings auch Spielern in Europa zur Verfügung stellt.

Patricia Geiger
Patricia Geiger

Mit der ersten PlayStation ist Patricia den Videospielen verfallen und seitdem nicht mehr davon losgekommen, wobei ihr Herz nach wie vor den Konsolen gehört. Eigentlich dreht sich alles um Rollenspiele, Ego-Shooter und Action-Adventures, ab und an wagt sie sich aber auch an Rundenstrategie oder Jump'n'Runs.