Moss für PSVR angespielt: Die Abenteuer von Quill

Moss gehört wohl zu den meist erwarteten Spielen für PlayStation VR. Wir konnten das Jump’n’Run auf der gamescom anspielen und uns in der wunderschönen Welt von Moss verlieren.

  • von Redaktion Gamez am 01.09.2017, 11:26 Uhr
Dieser Beitrag stammt von unserer Partnerplattform VR-World.com.

Um den Anspieltermin des auf der E3 2017 angekündigten Moss wurden wir nicht nur intern beneidet. Beim unverhofften Probespielen von Elevator…To The Moon wurde uns das Spiel der ehemaligen Bungie-Entwickler Polyarc empfohlen. Wir sollten uns notfalls reinmogeln, falls wir keinen Termin hätten. Stolz wie Bolle liefen wir dann zum Termin am wahrscheinlichsten kleinsten und unspektakulärsten Stand der Halle 2.2, um das wahrscheinlich schönste und knuffigste Spiel der gamescom für PlayStation VR auszuprobieren.

Grund für die Anziehungskraft von Moss ist Quill, die kleine tapfere Maus, deren Abenteuer wir spielen. Dabei schaffen es die Entwickler, zwischen Quill und uns eine emotionale Bindung zu erschaffen. Das klappt zum einen, weil Quill ihre eigene Persönlichkeit mit sich bringt, uns zuwinkt und unserer Ratlosigkeit bei Rätseln mit Lösungswegen zur Seite steht.

Zum Heilen bitte anheben

Zum anderen müssen wir uns um das Wohlergehen von Quill kümmern. Wir tun zwar unser Möglichstes, um Quill keinen Schaden zuzufügen. Sollte die tapfere Maus trotzdem im Kampf verletzt werden, sind wir es, die sie wieder heilen können. Mit unserem Kugel-Cursor und den beiden Triggern des PS4-Controllers greifen wir Quill, heben sie an und heilen sie dadurch.

Richtig gelesen, wir steuern Moss über den PS4-Controller. Ähnlich wie die Move-Controller wird dieser nämlich auch von der PlayStation-Kamera im Raum verfolgt. Dadurch bewegen wir unseren Kugel-Cursor dreidimensional durch die Spielwelt und helfen Quill so an bestimmten Stellen weiter. Wir verschieben Steine, drehen Räume oder kontrollieren kleinere Gegner, um Quill den Rücken frei zu halten.

Eingängige Kämpfe, super animiert

Dabei sind die Kämpfe, die wir in unserem Probelevel ausgetragen haben, nicht sonderlich fordernd gewesen. Erst am Ende wurde uns eine übermächtige Schlange als Zwischengegner vorgeführt. Wie so ein Kampf hingegen abläuft, durften wir leider nicht erfahren. Dennoch können wir sagen, dass die Kämpfe in Moss einfach gestaltet sind, aber keineswegs langweilig wirken. Allein die super flüssigen Animationen von Quill und ihr ernster Blick bei Angriffen machen schon beim Zusehen Spaß.

Generell strahlt Moss einen Detailreichtum aus, der ganz oben mitspielen kann. Die einzelnen Levelabschnitte sind stimmig und liebevoll gestaltet und wirken dadurch, dass Moss als sitzende 180°-Erfahrung konzipiert wurde, wie kleine, fast lebendige Dioramen, die wir von außen betrachten.

Trotz Kampfsystem verzichtet Moss auf Fertigkeiten und andere Statistiken. Auf Nachfrage beim Entwickler bezeichnete der das Fortschrittssystem als ein emotionales, dass auf der stärkeren Bindung zwischen uns als Spieler und Quill als Protagonistin basiert. An einigen Stellen im Spiel erhält Quill zwar neue Waffen, die stehen aber vielmehr im Zusammenhang mit der Geschichte als der Verbesserung von Angriffswerten.

Nachdem uns der Ankündigungstrailer auf der E3 schon Lust auf Moss machte, würden wir nun am liebsten direkt an der Seite von Quill durch ihre Abenteuer streifen. Allerdings müssen wir uns bis Ende des Jahres gedulden, bevor wir unsere PSVR aufsetzen und Quill wiedersehen können.

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Redaktion Gamez
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