Mortal Kombat 11: 6 Neuerungen, die uns echt verblüfft haben

Mortal Kombat 11 prügelt sich seinem Release im April entgegen. Diese sechs Veränderungen sorgen für frisches Blut auf dem Fatality-Schlachtfeld.

  • von Benjamin Hillmann am 11.02.2019, 15:51 Uhr
Mortal-Kombat-11-Scorpion-Angriff

Mortal Kombat 11 steht in der langen Tradition einer berühmt-berüchtigten Prügelspielreihe. Entsprechend ist ein stimmiges Gleichgewicht aus alten Tugenden und innovativen Ideen gefordert, um sowohl Beat’em Up-Veteranen als auch neue Fans zu begeistern.

Hier verraten wir euch mehr

  • zum neuen Super-Meter
  • zur Überarbeitung der Wake Up-Angriffe
  • zum Ablauf der Fatalities und Krushing Blows

Die folgenden sechs Neuerungen machen uns besonders gespannt auf den elften Ausflug in die blutige Kampfsport-Welt der Elder Gods.

Inhaltsverzeichnis

  1. Aufgeteiltes Super-Meter sorgt für Move-Vielfalt
  2. Mehr Fairness dank ausgeglichener Wake Up-Moves
  3. Kein Rennen im Kampf
  4. Aufgebohrte und knackigere Fatalities
  5. Custom Variations: Mehr Gestaltungsoptionen
  6. Krushing Blows: Viel mehr als Kritische Treffer

1. Aufgeteiltes Super-Meter sorgt für Move-Vielfalt

Wie in den meisten Beat’em Ups verfügt  in Mortal Kombat 11 jeder Kämpfer über eine Energieleiste, die sich beim Einsatz von Spezialangriffen leert. Diese hört auf den Namen Super-Meter und wurde für den elften Teil der Reihe grundlegend überarbeitet.

Im Gegensatz zu älteren Teilen startet ihr  in jedes Match mit bereits voller Energieleiste. Zudem füllt sich diese nicht mehr durch ausgeteilte bzw. eingesteckte Treffer, sondern automatisch nach einem kurzen Cooldown. Anstatt nur einen Balken für sämtliche Moves zu haben, teilt sich das neue Super-Meter dabei in zwei Teile für offensive und defensive Techniken.

Dank der neuen Aufteilung können wir Moves wesentlich differenzierter einsetzen, anstatt sämtliche Energie für eine Aktion aufsparen zu müssen. Der Super-Move eines jeden Charakters kann allerdings nur noch einmal pro Kampf eingesetzt werden. Dieser als Fatal Blow bezeichneter Spezialangriff steht uns zudem nur zur Verfügung, wenn die Lebensenergie unseres Kämpfers weniger als 30 Prozent beträgt.

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2. Mehr Fairness dank ausgeglichener Wake Up-Moves

Bereits in früheren Mortal Kombat-Teilen konnten bestimmte Angriffe dazu eingesetzt werden, dem Gegner unerwartet eine zu verpassen, wenn der eigene Kämpfer am Boden liegt. Bestimmte Charaktere hatten dabei aufgrund ihrer Move-Palette allerdings deutliche Vorteile.

Im neuen Spiel können Special Moves deshalb nicht mehr auf diese Weise eingesetzt werden. Stattdessen sind sämtliche Figuren mit den selben drei Wake Up-Aktionen ausgestattet: Zwei Angriffsmöglichkeiten und einer defensiven Ausweichrolle.

Jede dieser Aktion kostet uns eine Einheit des Defensiv-Meters. Das neue System sorgt so vor allem dafür, dass bestimmte Charaktere in dieser Situation keine wesentlichen Vorteile mehr genießen.

3. Kein Rennen im Kampf

In Mortal Kombat X feierte der Run-Button sein großes Comeback – nur um jetzt wieder aus dem Spiel zu fliegen. Das bringt aber durchaus einige Vorteile mit sich. Durch das Fehlen der Renn-Funktion werden die Kämpfe nämlich entschleunigt und durchdachtes Vorgehen rückt wieder mehr in den Mittelpunkt. Insgesamt orientiert sich der Spielablauf damit mehr an Mortal Kombat 9.

4. Aufgebohrte und knackigere Fatalities

Die Fatality-Moves bleiben natürlich der heimliche Star von Mortal Kombat. Entwickler NetherRealm hat allerdings an Ablauf und Inszenierung der brutalen Finisher geschraubt. In der Vergangenheit hat jede Fatality-Animation auf dieselbe vierteilige Dramaturgie gesetzt: Vorbereitung,  tödlicher Schlag, Gewaltexplosion und schließlich die Siegerpose.

In Mortal Kombat 11 wurden die letzten beiden Stufen praktisch zusammengelegt, wodurch jeder Fatality-Move wirklich mit einem Höhepunkt endet und obendrein Zeit spart. Nach der x-ten Tötungsanimation ein durchaus willkommene Design-Entscheidung!

5. Custom Variations: Mehr Gestaltungsoptionen

Custom Variations sind praktisch die Kumulation des Variations-Systems aus Mortal Kombat X und des Rüstungssystems von Injustice 2. Anstatt nur Zugriff auf drei nicht weiter anpassbare Loadouts zu haben, lässt uns Mortal Kombat 11 sämtliche Features selber bestimmen.

Egal ob Moves, Siegerposen oder die dreiteilige Rüstung unserer Kämpfer – endlich dürfen wir alles nach eigenen Vorlieben anpassen. Im Gegensatz zum DC Comics-Prügler sind die Rüstungen allerdings rein kosmetischer Natur. Wir dürfen uns also ganz darauf konzentrieren, coole Looks für unsere Helden zu kreieren, die keine Auswirkung auf das Gameplay haben.

6. Krushing Blows: Viel mehr als Kritische Treffer

Im Gegensatz zu “klassischen” Kritischen Treffern landen wir die Krushing Blows von Mortal Kombat 11 nicht zufällig. Jeder Kämpfer verfügt über bestimmte Moves und Fertigkeiten, die in einem Krushing Blow münden können. Zur Aktivierung muss der entsprechende Move zum Beispiel als Teil einer bestimmten Kombo ausgeführt werden.

Landen wir einen Krushing Blow, zoomt die Kamera an das betroffene Körperteil unseres Gegners heran und wir sehen in Zeitlupe Knochen brechen. Lernen wir auswendig, welche Aktion einen entsprechenden Treffer aktiviert, verschaffen wir uns natürlich Vorteile. Jeder Krushing Blow kann allerdings nur einmal pro Match ausgeführt werden.

Mortal Kombat 11 erscheint am 23. April für PlayStation 4, Xbox One, Nintendo Switch und PC. Alles, was ihr zum Launch wissen müsst, verrät unser großer Guide zum elften Mortal Kombat-Spiel.

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Benjamin Hillmann
Benjamin Hillmann

Zuhause zwischen Star Wars, Hellboy-Comics & Klängen von Nick Cave. Geht gerne mit Nathan Drake auf Schatzsuche. Gefühlt geistig verkoppelt mit David Lynch & Hideo Kojima.

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