Mehr Engpässe lassen Armeen in Mount & Blade 2 aufeinandertreffen

Im Strategiespiel Mount & Blade 2: Bannerlord werden sowohl die Landschaft als auch das Wetter größeren Einfluss auf das Spielgeschehen nehmen.

  • von Patricia Geiger am 23.03.2016, 12:06 Uhr
Mount & Blade II: Bannerlord Developer Blog 11: Some Context

In einem umfangreichen Blogeintrag haben die Entwickler des Strategiespiels Mount & Blade 2: Bannerlord Details zur Weltkarte verraten. Diese wird im Vergleich zum Vorgänger Mount & Blade: Warband deutlich größer und modifiziert sein.

Bannerlord spielt etwa 200 Jahre vor Warband, weshalb sich die Welt etwas unterscheiden soll. Laut den Entwicklern von TaleWorlds Entertainment wird die Karte deutlich mehr Berge sowie auch mehr Flaschenhälse haben. Damit möchten die Entwickler die Wahrscheinlichkeit eines Zusammentreffens von Charakteren oder Armeen erhöhen. Außerdem sollen auf diesem Weg strategisch wichtige Punkte in der Welt etabliert werden.

Auch die sogenannten »Parties« auf der Karte, zum Beispiel Siedlungen, Banditen, Lords, Verstecke und andere Einheiten, sollen wichtiger werden. Ein Eingriff in die Warenwirtschaft der Welt werde in Zukunft immer große Auswirkungen auf das gesamte Spiel haben. Produktionsketten lassen sich durch Überfälle auf Dörfer unterbrechen, wodurch Handelseinnahmen sowie Steuereinnahmen für den gegnerischen Lord ausbleiben. Dieser Effekt lässt sich auch durch Unterstützung einer lokalen Banditenbande erreichen.

Die Auswirkungen der Jahreszeiten werden in Mount & Blade 2 ebenfalls berücksichtigt. Um die Veränderungen sowie die Alterung der Charaktere zu veranschaulichen, wurde der Jahreszyklus auf zwölf Wochen verkürzt. Auswirkungen davon zeigen sich zum Beispiel bei der Truppeneffektivität. Kavallerie und Bogenschützen bekommen bei Regen und Schnee Probleme.

Mount & Blade 2: Bannerlord wird voraussichtlich noch 2016 für PlayStation 4, Xbox One und PC erscheinen, einen genauen Termin gibt es bisher nicht.

Patricia Geiger
Patricia Geiger

Mit der ersten PlayStation ist Patricia den Videospielen verfallen und seitdem nicht mehr davon losgekommen, wobei ihr Herz nach wie vor den Konsolen gehört. Eigentlich dreht sich alles um Rollenspiele, Ego-Shooter und Action-Adventures, ab und an wagt sie sich aber auch an Rundenstrategie oder Jump'n'Runs.