Mass Effect Andromeda: Diese Easter Eggs verstecken sich im Spiel

Wir präsentieren euch einige der zahlreichen Easter Eggs, die in Mass Effect Andromeda versteckt sind.

  • von Patricia Geiger am 27.03.2017, 18:10 Uhr

In einem so umfangreichen Spiel wie Mass Effect Andromeda verstecken sich natürlich auch zahlreiche Easter Eggs. Die wollen wir euch nicht vorenthalten und präsentieren sie euch sowohl in Text- als auch Bildform. Dabei erheben wir keinen Anspruch auf Vollständigkeit – gut möglich, dass sich im Heleus-Cluster noch weit mehr Überraschungen versteckt haben.

Achtung, einige der Easter Eggs enthalten Spoiler zu Nebencharakteren aus Mass Effect Andromeda!

In Mass Effect 2 gibt es die Möglichkeit, Zaeed Massani per DLC als zusätzlichen Mitstreiter für Shepards Selbstmord-Mission anzuheuern. Ein Wiedersehen mit dem grummeligen Söldner gibt es dann, gesetzt wir haben die richtigen Entscheidungen getroffen, auch in Mass Effect 3. Entsprechend taucht Zaeed selbst natürlich nicht in Andromeda auf – wohl aber sein Sohn, Bain. Von Bain Massani, der seinen Vater als Söldner bezeichnet, der ihm außer seinem Nachnamen nichts gegeben hat, bekommt Ryder auf Eos die Aufgabe, eine Kett-Kaserne zu säubern. Auf sich aufmerksam macht Bain übrigens mit einem Funkspruch, der Ryder einen unerwünschten neuen Spitznamen einbringt.

Mehr Verwandtschaft bekannter Charaktere treffen wir auf Kadara, genauer gesagt in der schummrigen Bar Tavetan in den Slums. Hier treffen wir Cassandra Verner – die Schwester von Shepards wohl größtem Fan auf der Citadel, Conrad Verner. Sie arbeitet als Tänzerin in der Kaschemme und gibt sich deutlich schwerer zu beeindrucken als Conrad. Allerdings merken wir relativ schnell, dass sich die Geschwister dann doch deutlich ähnlicher sind, als Cassandra es gerne hätte.

Und auch Tiran Kandros, der Anführer der Miliz auf der Nexus, ist mit einem Charakter der Trilogie verwandt. Er ist der Cousin von Nyreen Kandros, der Anführerin der Talon-Söldner auf Omega sowie Aria T’Loaks ehemalige Liebschaft. Die Turianerin Nyreen ist eine von Shepards Verbündeten im Omega-DLC zu Mass Effect 3.

Leider haben wir Cerberus nicht so ganz hinter uns gelassen, denn die finstere Organisation hat es auch durch ehemalige Mitarbeiter in den Heleus-Cluster geschafft. Die treffen wir in mehreren Nebenmissionen: Knight aus der Mission »Die Feuerwehr« entpuppt sich beispielsweise als ehemalige Cerberus-Angehörige, die beim Project Overlord fast ihren Sohn verloren hätte.

Außerdem finden wir in einer Hütte in den Hügeln von Kadara weitere Wissenschaftler, die sich gedanklich nicht von ihrem ehemaligen Arbeitgeber abgewandt haben: Sie nehmen an einem Kroganer, einem Salarianer und einer Asari in einer nahegelegenen Behausung Experimente zur Gedankenmanipulation vor. Einmal Cerberus, immer Cerberus.

Ein weiterer Wissenschaftler, dessen Arbeit es zumindest nach Andromeda geschafft hat, ist Dr. Okeer. Der kroganische Forscher hat nach einer Heilmethode für die Genophage gesucht, ist aber vor allem als »Vater« von Grunt, dem kroganischen Squad-Mitglied aus Mass Effect 2, in Erinnerung geblieben. Okeers Forschungsdaten sollen nun einem anderen kroganischen Wissenschaftler auf Elaaden dazu dienen, an einem Heilmittel für die Genophage zu arbeiten.

Eine kurze Verneigung vor Star Wars gibt es zu Beginn der Loyalitätsmission von Liam. Hier vermeldet Ryder per Funk an den Gangsterboss, dass es lediglich eine Waffen-Fehlfunktion gegeben habe und erkundigt sich dann nach dem Befinden. Die gleiche Ausrede inklusive höflicher Nachfrage nutzt Han Solo in Episode 4, als er gemeinsam mit Luke und Chewbacca Prinzessin Leia rettet. Unten präsentieren wir euch den entsprechenden Clip aus Mass Effect Andromeda.

Es gibt jedoch nicht nur ein indirektes Wiedersehen mit Cerberus – auch Shepards alte Crew ist irgendwie wieder mit dabei. In der Pathfinder-Kabine von Alec Ryder auf der Hyperion finden wir Audiologs von einer gewissen Dr. Liara T’Soni und wenn wir die Questreihe zu den Familiengeheimnissen der Ryders verfolgen, bekommen wir von ihr noch eine explizite Warnung vor den Reapern.

Ebenfalls durch die Familiengeheimnisse erleben wir eine Unterhaltung zwischen Alec Ryder und einem gewissen Castis Vakarian – dem Vater von Garrus. Der erzählt einigermaßen stolz von seinem Sohn, der bei der C-Sec auf der Citadel arbeitet. Via Erinnerung hören wir auch vom Original Shadow Broker und dessen Volus-Gehilfen Barla Von.

Auf der Nexus laufen wir wieder Avina über den Weg. Dabei handelte es sich im ersten Mass Effect um eine mehr oder weniger hilfreiche VI auf der Citadel, die unter anderem als Wegweiser diente.

Avitus Rix, einer der möglichen turianischen Pathfinder im Spiel, erzählt auf Nachfrage über seinen ehemaligen Spectre-Kollegen Saren Arterius.

Auch der Nomad lässt uns in Form von unterschiedlichen Lackierungen in Trilogie-Erinnerungen schwelgen. Hier könnt ihr unter anderem die Farbversionen »N7« oder »Archangel« beim Fahrzeughändler auf der Nexus erwerben.

Wer die Gesangseinlagen von Mordin Solus in Mass Effect 2 und per Aufzeichnungen auch Mass Effect 3 genossen hat, wird besondere Freude an unserem letzten Easter Egg haben. Eine Nebenmission auf Kadara führt uns zu einer abgelegenen Behausung, in der zwei NPCs offensichtlich unter dem Einfluss der von ihnen angebauten Pflanze stehen, die jedoch auch medizinische Qualitäten aufweist.

Ryder kann eine Probe mitnehmen und damit eine weitere Nebenmission auslösen – und auch selbst ein Blatt der Pflanze probieren. Die anschließende Halluzination zeigt einen Salarianer, der auf einen See starrt, während SAM singt.

Der zweite Abschnitt des Lieds entspricht dabei der Melodie von Mordins Solo aus Mass Effect 2. Die deutschen Untertitel zu diesem Teil stammen übrigens aus der Arie »Der Vogelfänger bin ich ja« aus Mozarts Oper »Die Zauberflöte«.

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Patricia Geiger
Patricia Geiger

Mit der ersten PlayStation ist Patricia den Videospielen verfallen und seitdem nicht mehr davon losgekommen, wobei ihr Herz nach wie vor den Konsolen gehört. Eigentlich dreht sich alles um Rollenspiele, Ego-Shooter und Action-Adventures, ab und an wagt sie sich aber auch an Rundenstrategie oder Jump'n'Runs.

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