LOW-FI: Open-World-Sandbox-VR-Adventure in Entwicklung

Entwickler IRIS VR startete kürzlich eine Kickstarter-Kampagne für das VR-Cyberpunk-Adventure LOW-FI. Das ambitionierte VR-Projekt konnte bereits nach wenigen Tagen sein Finanzierungsziel erreichen. Was soll das spannende Open-World-Spiel beinhalten und warum erinnert es an das kommende Cyberpunk 2077?

  • von Thomas Grohganz am 10.09.2019, 13:27 Uhr
LOW-FI

Entwickler IRIS VR (TECHNOLUST) arbeitet dank einer erfolgreichen Kickstarter-Kampagne derzeit an der Entwicklung von LOW-FI. Das Open-World-Sandbox-Adventure soll euch in eine dystopische Cyberpunk-Welt im Stil von Blade Runner in der virtuellen Realität eintauchen lassen. Dabei könnt ihr selbst bestimmen, welche Geschichten ihr dank des nicht-linearen Gameplays erleben möchtet.

LOW-FI – Dystopischer Cyberpunk in VR

Innerhalb der dystopischen Welt von LOW-FI lebt der Großteil der Gesellschaft in einer virtuellen Utopie-Simulation namens „Die Plattform“. Die verbliebenen Bewohner*innen, die noch in der echten Realität verweilen, werden despektierlich als „Low-Fi“ bezeichnet. In der Rolle eines Low-Fi-Polizisten ist es nun eure Aufgabe, Ordnung in den Straßen eines besonders kriminellen Stadtblocks zu schaffen.

Doch in der Zukunft spielen Gesetze, Werte und Normen eine untergeordnete Rolle, weshalb ihr selbst bestimmen könnt, was als Unrecht gilt und wie ihr dieses bestraft. Ihr entscheidet, ob ihr als korrupter Polizist euer eigenes Einkommen aufstockt oder jede noch so kleine Straftat hart ahndet. Dafür kommen verschiedene Dialog- und Entscheidungsoptionen mit interaktiven Charakteren zum Tragen.

Das VR-Spiel soll im Gegensatz zu TECHNOLUST eine komplett offene und frei begehbare Spielwelt aufweisen. Dabei soll auf lineares Gameplay vollständig verzichtet werden. Ihr dürft selbst entscheiden, welche Kriminalfälle ihr auflösen und welche der über hundert versprochenen Geschichten ihr erfahren möchtet.

Freies Gameplay und diverse Spielelemente

Neben den zahlreichen Storys sollen zudem Action-Elemente sowie optionales Gunplay integriert werden. Außerdem sollt ihr Minispiele in einer Arcade spielen, im Casino dem Glücksspiel nachgehen und sogar Robo-Sexualität erleben können.

Außerdem dürft ihr Begleiter auswählen, die euch auf euren Abenteuern zur Seite stehen. Diese könnt ihr mit Waffen und Ausrüstungen eurer Wahl ausstatten. Weitere Gameplay-Elemente sollen prozedural generierte Märkte mit diversen Items zum Kauf und Ausbau eures Charakters sowie AR-Overlay-Optionen als immersives Spielelement sein.

In immersiven VR-Cyberpunk eintauchen
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€ 445

Durch das nicht-lineare Gameplay, die offene Spielwelt und den freien Entscheidungsoptionen, erinnert das VR-Adventure an das heiß ersehnte Open-World-Spiel Cyberpunk 2077. Ob das VR-Spiel in seiner finalen Form allerdings mit dem Genre-Crossover von CD Project Red mithalten kann, bleibt abzuwarten.

Eine erste spielbare Alpha-Version von LOW-FI soll an die Finanzierer*innen bereits im Oktober 2019 für Oculus Rift / Oculus Rift S, HTC Vive / HTC Vive Pro, Windows Mixed Reality und Valve Index für die jeweiligen VR-Plattformen ausgeliefert werden. Der vollständige Release soll daraufhin nächstes Jahr folgen.

Wenn ihr LOW-FI unterstützen möchtet, könnt ihr bis zum 2. Oktober auf der offiziellen Kickstarter-Kampagne mit einem Betrag eurer Wahl tun. Weitere Stretch Goals, wie eine Veröffentlichung für PlayStation VR wurden aufgrund des frühen Erfolgs bereits hinzugefügt.

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Thomas Grohganz
Thomas Grohganz
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