Logitech G613 & G603: Kabellose Highend-Eingabegeräte für Gamer

Mit der Tastatur Logitech G613 und der Maus Logitech G603 hat der Hardware-Hersteller Logitech zwei kabellose Eingabegeräte auf den Markt gebracht, die alle Wünsche von anspruchsvollen Spielern erfüllen. Wir stellen euch die neue Hardware im Detail vor.

  • von Sebastian Weber am 14.03.2018, 15:14 Uhr
Logitech

Die ambitionierten PC-Spieler unter euch haben sicherlich immer den Blick auf Mäuse mit möglichst hoher dpi-Zahl und damit quasi nicht vorhandene Reaktionszeit oder aber auf Tastaturen mit mechanischen Tasten, die eine nicht erreichbare Präzision abliefern.

Logitech hat mit diesen beiden neuen Eingabegeräten, der Tastatur Logitech G613 und der Maus Logitech G603 hier genau die richtigen Geräte für euch auf den Markt gebracht, die all diese Vorzüge mit sich bringen. Dazu sind beide kabellos, sodass ihr sie flexibel an euren Schreibtisch anpassen oder vielleicht sogar vom Sofa aus nutzen könnt.

Logitech G613 – kabellose mechanische Gaming-Tastatur

Während kabellose Mäuse heutzutage ja schon fast zum Standard gehören, sind die meisten Gaming-Tastaturen noch kabelgebunden. Die Logitech G613 verzichtet allerdings nur auf die Strippe zum PC und nicht auf Highend-Technik, wie sie Spieler mögen.

Im Inneren des Keyboards arbeiten mechanische Romer-G-Switches, wie sie zum Beispiel auch in der kabelgebundenen Logitech G413 im Einsatz sind. Diese Tasten haben einen kurzen Tastenweg von gerade einmal 1,5 Millimetern und bieten außerdem eine um 25 Prozent schnellere Reaktion im Vergleich zu mechanischen Tasten der Konkurrenz.

Zusätzlich zum regulären Tastatur-Layout bietet die Logitech G613 sechs programmierbare Tasten, die ihr mit Makros oder In-App-Befehlen belegen könnt. Mit der zugehörigen Software könnt ihr die Knöpfe für jedes Programm oder Spiel konfigurieren und habt so immer Zugriff auf die richtigen Einstellungen, wenn ihr sie benutzen möchtet.

Wer beim Gedanken daran, dass die Tastatur kein Kabel hat, schaudert, der sei beruhigt: Logitech verspricht eine Akkulaufzeit von unglaublichen bis zu 18 Monaten, obwohl nur zwei AA-Batterien notwendig für den Betrieb sind. So könnt ihr also ungehemmt eure Lieblingsspiele genießen oder euch in stundenlange Multiplayer-Matches stürzen, ohne Gefahr zu laufen, dass euer Rechner plötzlich nicht mehr auf Eingaben reagiert.

Eine LED-Statusanzeige warnt euch außerdem, falls der Saft doch mal zur Neige geht. Allerdings habt ihr dann immer noch rund 15 Prozent Batterielaufzeit in Reserve und schaut nicht unvermittelt doof auf euren Monitor.

Logitech G603 – Lightspeed Wireless Gaming Mouse

Die kabellose Maus Logitech G603 macht es ihrer Tastatur-Schwester nach und geht keine Kompromisse ein, wenn es um Leistung geht. Der verbaute, sogenannte Hero-Sensor deckt einen Bereich von 200 bis 12.000 dpi ab, sodass ihr die Maus ganz genau auf eure Präzisionsanforderungen einstellen könnt. Insgesamt sechs programmierbare Tasten lassen euch die Maus auf jedes Spiel und jedes Programm anpassen und dank integriertem Speicher merkt sich das Gerät diese Einstellungen.

Dazu ist die Maus wie von Logitech gewohnt ergonomisch geformt. Um euch auch hier Anpassungen zu erlauben, haben sich die Hersteller etwas ganz besonderes ausgedacht. Denn statt wie üblich das Handling der Maus über beiliegende Gewichte zu optimieren, könnt ihr bei der Logitech G603 einfach über die Zahl der Batterien steuern, wie der PC-Nager in der Hand liegen soll. Dabei hat es keinen Einfluss auf die Leistung, ob ihr nun einen oder zwei Akkus in das Gerät einlegt.

Apropos: Mit zwei Batterien kommt ihr auch bei der Logitech G603 auf eine Akkulaufzeit von bis zu 18 Monaten. Möglich macht das ein fortschrittliches Energiemanagement. Mit Hilfe eines Schalters an der Maus könnt ihr nämlich bestimmen, ob die Signalrate bei einer oder bei acht Millisekunden liegen soll.

In der Highend-Einstellung, die vor allem für anspruchsvolle Spiele geeignet ist, beträgt die Akkulaufzeit immer noch 500 Stunden. Wenn ihr dagegen zum Beispiel nur Büroarbeiten erledigt und daher auf acht Millisekunden umstellt, kommt ihr die angesprochenen 18 Monate mit zwei Batterien aus.

Maximale Flexibilität

Was beide Geräte gemeinsam haben, ist die Flexibilität, mit der ihr sie verwenden könnt. Sowohl die Logitech G613 als auch die Logitech G603 nutzen Lightspeed- und Bluetooth-Technologie, um eine Verbindung zu den Geräten wie PC, Notebook und Co. herzustellen. Dabei könnt ihr sogar mehrere Geräte gleichzeitig ansteuern, da ihr mit einem einfachen Tastendruck zwischen den Verbindungsarten wechseln könnt.

Die Lightspeed-Technologie sorgt dabei zudem für eine absolut stabile sowie störungsfreie Verbindung, die dazu sogar noch schneller ist, als eine Verbindung per Kabel.

Unterstützt werden übrigens Windows, Mac OS, Chrome OS und Android.

Technische Daten Logitech G603

Abstastung

Sensor HERO
Auflösung 200 – 12.000 dpi
Max. Beschleunigung getestet bei >40 G3
Max. Geschwindigkeit getestet bei >400 IPS3

Reaktion

USB-Datenformat 16 Bit/Achse
USB-Signalrate 1.000 Hz (1 ms)
USB-Signalrate im LO-Modus 125 Hz (8 ms)
Bluetooth-Signalrate 88-133 Hz (7,5-11,25 ms)
Mikroprozessor 32 Bit ARM

Strapazierfähigkeit

Haupttasten 20 Millionen Klicks mit präziser mechanischer Tastenfederspannung
PTFE-Füße >250 km3

Akkulaufzeit

HI-Modus 500 Stunden (Gaming ohne Unterbrechung)
LO-Modus 18 Monate (standardmäßige Nutzung)

Gewicht und Abmessungen

Höhe 124 mm
Breite 68 mm
Tiefe 43 mm
Gewicht 88,9 g nur Maus
112,3 g mit 1 Batterie vom Typ AA
 135,7 g mit 2 Batterien vom Typ AA

Technische Daten Logitech G613

Romer-G-Switches

Strapazierfähigkeit 70 Millionen Tastenanschläge
Betätigungsweg 1,5 mm
Betätigungskraft 45 g
Tastenhub insgesamt 3,2 mm

Gewicht und Abmessungen

Höhe 478 mm
Breite 216 mm
Tiefe 33 mm
Gewicht 1410 g nur Tastatur
1460 g mit 2 Batterien vom Typ AA
 Batterielaufzeit bis zu 18 Monate

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Sebastian Weber
Sebastian Weber

Seit den ersten Pixelmännchen auf einem Commodore PET, liebt Sebastian Videospiele und hat heute vom PC, über Xbox One, PlayStation 4 bis hin zur Nintendo Switch alles zu Hause stehen, was virtuelle Welten auf den Bildschirm bringt. Dabei sind vor allem Rollenspiele und Action-Titel die erste Wahl.