Keine klare Trennung mehr von Gut und Böse in Mass Effect Andromeda

Ein neues Moralsystem soll in Mass Effect Andromeda dafür sorgen, dass Spieler nicht mehr zwischen zwei vordefinierten Rollen entscheiden müssen.

  • von Patricia Geiger am 23.06.2016, 11:45 Uhr

Langsam trudeln doch Informationen zum SciFi-Rollenspiel Mass Effect Andromeda ein, obwohl BioWares General Manager Aaryn Flynn zunächst noch angekündigt hatte, man wolle sich die große Enthüllung für die Zeit nach dem Release von Battlefield 1 und Titanfall 2 aufheben.

Gegenüber der englischsprachigen Webseite GamesRadar hat nun der Creative Director von Mass Effect Andromeda, Mac Walters, einige Informationen zum Moralsystem im Spiel gegeben. Demnach müssen sich Spieler von der klaren gut/böse-Trennung verabschieden. »Da der Entwicklungsstandard der Spiele immer höher wird und auch die Immersion in allen Formen der Unterhaltung steigt, denke ich, dass [die Spieler] mehr Graustufen erwarten.«

Walters ist der Meinung, dass das alte System zur Original-Trilogie gepasst hat und »eines der Herzstücke von Shepard war«, aber im Hinblick auf die Zukunft sagt er: »Ich denke, wir entfernen uns davon. Wir haben nach anderen Wegen gesucht, um diese Graustufen einzubinden. Es soll weniger darum gehen, dass etwas offensichtlich richtig oder falsch ist. Die Leute sollen stattdessen mehr das Gefühl haben, dass sie wählen können.«

Mass Effect Andromeda erscheint im ersten Quartal 2017 für PlayStation 4, Xbox One und PC.

Patricia Geiger
Patricia Geiger

Mit der ersten PlayStation ist Patricia den Videospielen verfallen und seitdem nicht mehr davon losgekommen, wobei ihr Herz nach wie vor den Konsolen gehört. Eigentlich dreht sich alles um Rollenspiele, Ego-Shooter und Action-Adventures, ab und an wagt sie sich aber auch an Rundenstrategie oder Jump'n'Runs.